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Bergbräu Altstadt Dunkel

bergbraeu_altstadt_dunkelAus Uslar kommt mein heutiges Testbier: das Bergbräu Altstadt Dunkel. Uslar sagt euch nichts? Da seid ihr in bester Gesellschaft. Für alle geographisch nicht so bewanderten Menschen wie mich: Uslar liegt in Niedersachsen und ist etwas westlich von Göttingen gelegen. Gebraut wird es von der Privatbrauerei Haffner die schon seit Mitte den 18. Jahrhunderts die Kleinstadt mir Bier versorgt.

In der Nase wirkt das kastanienbraune Bier nicht übel, es duftet leicht süßlich nach dunklen Malzen, Pflaumen und ein klein wenig nach Röstaromen. Auch optisch gibt es nicht zu meckern, passen der stabile, feinporige Schaum und das klare Bier doch recht gut zusammen.

Feinmalzig zeigt sich der Antrunk, begleitet von einer unerwarteten aber nicht unpassenden Herbe womit das Bier mehr einem fränkischen Dunkel ähnelt. Etwas Karamell und Honig liegen in dem süßen Malzkörper, es wirkt fruchtig-würzig aber nicht zu intensiv. Im Abgang spielt der Hopfen dann so richtig auf, würzig-herb und leicht erdig wirkt das Bier und mir, für ein Dunkles, leider etwas zu trocken.

bergbraeu_altstadt_dunkel_flascheDie Karbonisierung passt, Süffigkeit kommt auch auf und so lässt sich das Bergbräu recht gut trinken. Ein paar Nüsse und Maroni tummeln sich im Malzbett, insgesamt wirkt das Gebräu ausgewogen mit etwas zu viel Bittere.

Ein wenig mehr Aroma würde ich mir im Malz wünschen sowie etwas weniger Hopfenbittere. Ansonsten ganz lecker und mir heute drei Sterne wert.

Stammwürze: 12,2%

Alkoholgehalt: 4,9%

(3/5)




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Anderson Valley Hop Ottin’ IPA

anderson_valley_hop_ottin_ipaHeute möchte ich euch mein erstes Bier der Anderson Valley Brewing Company aus Boonville, USA – genauer gesagt Kalifornien – vorstellen: Das Hop Ottin’ IPA. Und ja, ihr seht richtig: Es kommt aus der Dose. Man muss dazu sagen, dass Dosen das Bier besser und länger frisch halten als es Glasflaschen tun. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn das Bier (wie in diesem Fall) eine weite Reise vor sich hat und man auch die komplette Transportkette nicht wirklich überblicken kann. Schauen wir doch mal, ob das auch in diesem Fall etwas gebracht hat…

Klar und bernsteinfarben fließt das Bier ins Glas und baut eine cremig-feine Schaumhaube auf. Im Geruch zeigen sich zitronige Hopfennoten mit Anklängen von Pinie und Grapefruit sowie einem süßlichen Hauch von Malz.

Sehr weich und recht kohlensäurearm zeigt sich der erste Schluck der vor allem von einem frischen Aroma von Zitronenschale dominiert wird. Dabei wirkt es, gleich von Beginn, ordentlich herb was angesichts der 73 Bittereinheiten nun keine Überraschung ist. Im Abgang wirds durchaus trocken, florale Aromen kommen auf und runden das herbe Bier recht gut ab.

anderson_valley_hop_ottin_ipa_doseDas Malzbett steht im Hintergrund und fällt sehr gediegen aus, ein wenig Karamell ist dabei – das wars aber auch schon. Man hat sich hierbei definitiv auf die starke, jedoch beinahe elegante Hopfung konzentriert was dem Bier durchaus gut getan hat. Trotz der starken Herbe ist die Trinkbarkeit beinahe zu gut – das Glas ist schon wieder leer…

Ein leckeres India Pale Ale welches vielleicht ein klein wenig zu herb ausgefallen ist und dem noch mehr Hopfenaromen durchaus stehen würden. Dennoch reicht es hier für gut vier Sterne!

Gefunden habe ich das Hop Ottin’ IPA bei Liquid Hops.

IBU: 73

Alkoholgehalt: 7%

(4/5)




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Unertl Luis I. Weisser Bock

unertl_luis_I_weisser_bockVon der Brauerei Unertl aus Mühldorf (nicht zu verwechseln mit der Brauerei aus Haag) möchte ich euch heute den Luis I. vorstellen, einen weißen Bock von den man bisher noch nicht so viel gehört hat. Ich werde mir daher auch die vielen Worte sparen und komme heut mal direkt zum Bier:

Das rötliche, kastanienbraune Bier gibt einen süßlich-bananigen Geruch ab, der mit etwas Dörrobst, etwas Kaffee und Alkohol einhergeht. Schaum gibts auch, dieser ist von weißlich-beiger Färbung und recht feinporig, leider war er jedoch nicht sehr standfest.

Sehr hefig zeigt sich der erste Schluck, Nelken und Bananen sind schmeckbar, ebenso etwas keksiges Brot und Pflaumen. Etwas alkoholisch wirkt das Gebräu auch, der Effekt hält sich allerdings in Grenzen. Süß und etwas honigartig fällt das Malz aus was vor allem im Abgang auffällt der ansonsten recht einfach daherkommt – höchstens ein wenig süßlich-pappig.

unertl_luis_I_weisser_bock_flascheSüffig wirkt der Bock, der übrigens nach dem Sohn des Hauses benannt wurde, schon, in den estrigen Hefenoten ist aber ein schwer zu beschreibender Geschmack der mich ein klein wenig stört – man könnte ihn entfernt als kräuterartig beschreiben und er erinnert mich ein wenig an Kräuterschnaps. Ansonsten kann man dem Luis I. recht gut trinken, Malz und Wasser sind sehr weich und ersteres recht süß – wie man es bei einem dunklen Weißbierbock erwartet.

Ein guter trinkbarer Bock, der geschmacklich allerdings kein Überflieger ist. Von mir bekommt das Bier heute drei Sterne.

Alkoholgehalt: 8%

(3/5)




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Schönramer Grünhopfen Pils

schoenramer_gruenhopfen_pilsEs gibt ja Leute die erzählen, beim Bier käme es nur auf den Hopfen drauf an – das ist Unsinn. Natürlich hat dieser, je nach Stil, einen mehr oder weniger großen Einfluß auf den Geschmack, das Malz sollte man bei dieser einfachen Rechnung nicht vergessen. Davon abgesehen machen nicht nur Hopfen und Malz ein (Edel-) Bier aus, sondern auch die Hefe, das Wasser und vor allem die jahrelange Erfahrung der Brauer. Das bringt mich nun zum heutigen Test, steckt hinter dem Schönramer Grünhopfen Pils ja Eric Toft - Erfahrung sollte da ja reichlich vorhanden sein. Los gehts.

Strohgelb und schneeweiß – so präsentieren sich Bier und Schaum im Glas. Selbiger ist feinporig texturiert und sehr standfest und verdeckt den Blick auf das leicht opale Bier. In der Nase liegen frische, floral-zitronige Hopfennoten sowie ein ganz feiner Hauch Brot.

Klar definiert kommt der erste Schluck rüber, ein leichtes und minimal brotiges Malzbett ist die Grundlage für dieses hopfenaromatische Bier. Ein wenig erinnert das grüne Gold an eine große Blumenwiese sowie Zitronenzesten wozu sich eine anfangs leichte, dann immer stärker aufkommende Herbe gesellt. Im Abgang wirkt das diacetyl-freie Bier recht trocken und vom Hopfen dominiert – passt.

schoenramer_gruenhopfen_pils_flascheDas Mundgefühl ist, trotz der pilstypischen höheren Kohlensäure, recht angenehm – ebenso die Trinkbarkeit. Der frische Hauch von Zitrusfrüchten sorgt nichts zuletzt dafür, dass das Bier nicht langweilig oder eintönig wirkt – rundum lecker.

Ein gutes Pils aus dem Hause Schönram. Herbe und Aroma sind ausgewogen, vielleicht ist der Körper ein klein wenig zu voll ausgefallen, an den vier Sternen ändert allerdings nichts. Prost.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Hier könnt ihr das Grünhopfen Pils bestellen.

Alkoholgehalt: 5%

(4/5)




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Founders Brewing Dirty Bastard

founders_brewing_dirty_bastardLetztens noch Italien, heute gehts wieder in die USA. Im Glas habe ich für euch das Dirty Bastard Scotch Ale der Founders Brewing Company aus Michigan. Bin gespannt, wie sich das, mit 50 Bittereinheiten beladene, Starkbier heute im Test schlagen wird.

Nach Rosinen, Toffee und Holz duftet das nußbraune, mit cremigen und leicht ockerfarbenen Schaum bedeckte Bier. Zudem tummeln sich im Bouquet noch süßliche, honigartige Aromen – jedoch kaum Hopfen.

Im Antrunk gibt sich das Malz extrem mild und weich, es schmeckt recht stark nach Karamell und Honig, garniert mit einer Portion Dörrobst. Zusammen mit einem Hauch Alkohol macht sich auch ein holzig-nussiges Aroma breit und erfreut den Gaumen des Genießers. Nicht viel anders fällt auch der Abgang aus, in die süßlich-malzige Melange mischt sich etwas Herbe und rundet das durchaus leckere Bier gut ab.

founders_brewing_dirty_bastard_flascheBei dem Gebräu kommt eine richtig gute Süffigkeit auf. Die Stärke merkt man dem Bier kaum an, das Malz, welches im Trinkverlauf auch Aromen von Kaffee und Melasse auf die Zunge bringt, ist ausgewogen und wird von einer guten Karbonisierung begleitet.

Ein richtig feines Ale haben die Brauer aus Grand Rapids gemacht, voller Körper, schön ausgewogen und einfach gut trinkbar. Dafür gibts von mir heute vier Sterne.

Alkoholgehalt: 8,5%

(4/5)




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Brewfist Spaghetti Western

brewfist_spaghetti_westernMein erstes Bier von Brewfist aus Italien ist der Imperial Stout “Spaghetti Western”, ein Collaboration Brew mit Prairie Artisan Ales aus dem US-amerikanischen Oklahoma. Nicht nur, dass eine Fülle dunkler (Röst)malze den Geschmack dieses Starkbieres bestimmen werden, man hat auch mit gerösteter Gerste, Schokolade und Kaffee nachgeholfen um ordentlich Aromen ins Bier zu bringen. Ich bin gespannt!

Kaffee und Schokolade – das ist auf jeden Fall der erste Eindruck, den man von diesem Stout hat. Es duftet stark röstig, ein wenig nach Kakao, Holz und Alkohol – ein Traum. Dazu passt auch die Optik, präsentiert sich das Bier doch rabenschwarz sowie mit einem braunen, cremigen Schaum.

Der Ersteindruck erinnert wirklich sehr stark an frischen, italienischen Espresso mit einem Hauch Kakao dazu. Sehr röstig, fast ein wenig verbrannt, wirkt dabei das Malz was auch mir einer starken Trockenheit einhergeht. Kaum süß, mit ein wenig Karamell unterlegt zeigt sich der sehr weiche Körper – über all dem thronen die intensiven Röstaromen die sogar ein klein wenig stören.

brewfist_spaghetti_western_flascheIm Abgang wirkt das Bier moderat herb was auch zur Trockenheit passt, man bildet sich zudem im Trinkverlauf ein, Spuren von dunklen Früchten zu erschmecken. Alles in allem kann man die Trinkbarkeit als recht gut bewerten, wenig Kohlensäure und die Mischung aus Kaffee- und Schokoladenaromen sind wirklich spannend.

Vielleicht ist es bei der Röstaromatik ein wenig zu viel des guten, ansonsten ist das Spaghetti Western ein sehr guter, leicht alkoholisch wirkender Imperial Stout – hierfür gibts heute vier Sterne.

Neugierig geworden? Hier könnt ihr das Spaghetti Western bestellen.

IBU: 60

Stammwürze: 23%

Alkoholgehalt: 8,7%

(4/5)




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Braustüb’l Craft No. 166 IPA

braeustuebl_craft_no_166_ipaVorstellen möchte ich euch heute das India Pale Ale des Bräustüb’l aus Darmstadt: Das Craft No. 166. Der Name ist wohl auf die 166 jährige Brauereigeschichte zurück zu führen und ist auch gleichzeitig der Stammwürzegehalt des Starkbieres. Gehopft wurde unter anderem mit Mandarina Bavaria was schonmal geschmackliche Rückschlüsse auf den nun kommenden Test zulässt – ich bin gespannt.

Kupferrot und leicht opal wirkt das Bier im Glas, die Schaumbildung ist vorbildlich und so kann man sich an ordentlich fein-cremigen, leicht cremefarbenen Schaum erfreuen. Der Geruch indes ist “interessant”, gespickt von brotigen, karamelligen und honigsüßen Malz und einer feinen Fruchtigkeit die, mit viel Phantansie, an leichte Zitrusnoten und Orangenschalen erinnert – mit dem Aromenreichtum eines IPAs hat das aber nicht viel zu tun.

Herb ist das Bier definitiv schonmal – so viel ist sicher. Im ersten Schluck tummelt sich zudem ein sehr intensives, karamelliges Malz sowie hefige Esthernoten die an Pfirsich und Banane erinnern. Dazu kommt ein dumpfes Hopfenaroma voll von Mandarinenzesten sowie etwas Pinie und Limetten. Wie auch über den kompletten Körper steht beim nur moderat trocken wirkenden Abgang die viel zu starke Bittere im Vordergrund sowie auch die allgegenwärtige Orangen-/Mandarinenschale.

braeustuebl_craft_no_166_ipa_flascheEinerseits süß und sehr malzlastig – ich vermute hier größere Mengen an Wiener Malz in der Schüttung – andererseits starke, nicht balancierte Herbe unterlegt mit zu viel Kohlensäure. So mag das Bier bei mir keine Süffigkeit aufbauen – vor allem, weil man nach ein paar Schluck eigentlich schon genug von der Mandarine hat. Dazu kommt ein im Trinkverlauf stärker werdende Alkoholeindruck der dem Aroma nicht wirklich gut tut.

Nun, mit einem India Pale Ale hat das Bier nur teilweise etwas zu tun. Zu malzlastig, eindimensionales und teilweise wirklich störendes Hopfenaroma mit zu starkem Hefeeindruck – eigentlich ist es mehr eine Mischung aus Pils, Märzen und einem hellen Bock…bei mir reichts da nur für zwei Sterne.

IBU: 57

Stammwürze: 16,6%

Alkoholgehalt: 6,7%

(2/5)




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Hübner Bräu Vollbier

huebner_braeu_vollbierEin fränkisches Vollbier darf es heute sein – ausgesucht habe ich mir das “Otto-Bier” der Brauerei Hübner aus dem oberfränkischen Stadelhofen. Gehört habe ich von der Brauerei noch nichts, es wird aber sogar von der Süddeutschen als ein sehr gutes Bier geadelt. Davon abgesehen haben die Franken mich in ihrer Gesamtheit bisher noch nicht wirklich im Regen stehen lassen weshalb ich guter Dinge für den nun folgenden Test bin.

Klassisch golden bis bernsteinfarben kommt das Landbier daher, die Schaumkrone schwächelt etwas bei Struktur und Standfestigkeit, geht aber in Ordnung. Typisch fällt auch der kräftig malzig-getreidige Geruch aus, Spuren von Karamell und grasig-apfeligen Hopfenaromen sind zu erkennen.

Recht klar definiert zeigt sich der Antrunk, malzig und getreidig sowie ein wenig keksig wirk der Körper, etwas Süße und Karamell mischen sich ins Geschmacksbild des Malzbetts wie auch eine Spur Röstaromen. Alles in allem wirkt das Aroma des Gebräus vielfältig, wirkt aber in Gänze betrachtet etwas schwach. Passend dazu auch die ganz leicht Herbe und die verschwindend geringen Hopfenaromen im Abgang der, noch dazu, etwas trocken wirkt.

huebner_braeu_vollbier_flascheDie Trinkbarkeit geht in Ordnung, obwohl mir das Bier im Verlauf wirklich etwas sehr dünn rüberkommt. Einzig der sehr getreidige Eindruck verweilt länger und trocken auf der Zunge was der Süffigkeit nicht gerade zuträglich ist.

So recht will ich mit dem Bier nicht warm werden, zu schwach wirkt das Malz auf mich und zu sehr vermisse ich den Hopfen der sich weiterhin lediglich andeutet. Für drei Sterne reicht es leider nicht mehr und so kommt das Bier auf derer zwei.

Alkoholgehalt: 4,9%

(2/5)




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Victory Brewing Hop Wallop

victory_brewing_hop_wallopHeute darf ich euch mein vorerst letztes Bier von Victory Brewing aus dem US-Städtchen Downingtown vorstellen: Das Hop Wallop. Wie so oft gibt es auch eine Geschichte hinter dem Namen die ihr hier nachlesen könnt. Als Beinamen trägt dieses IPA den Spruch “A Very Hoppy Ale” – na ich bin ja mal gespannt.

Das Bier riecht, im Glas angekommen, schonmal angenehm hopfig-fruchtig nach Ananas, Pfirsich und Pinie – gepaart mit einer feinen, honigartigen Süße. Dabei macht das bernsteinfarbene, leicht trübe Bier mit seiner weißen, cremigen Schaumhaube auch optisch eine tolle Figur.

Recht mild gibt sich der Malzkörper der gleich von Beginn an mit einer deutlich spürbaren, trockenen Herbe durchzogen ist. Etwas brotig und moderat süßlich nach Honig schmeckend präsentiert sich das Gerstenmalz auf der Zunge. Von der im Duft befindlichen, so intensiven Hopfenaromatik ist in diesen India Pale Ale nicht so viel vorhanden wie erwartet oder gewünscht. Zitruslastig, leicht mit Kräuter- und Gewürznoten sowie etwas Ananas gespickt präsentiert sich der Abgang und fällt dabei ebenso trocken aus wie der Antrunk.

victory_brewing_hop_wallop_flascheIn der B-Note gibt es nicht zu kritisieren, das Wasser ist weich und die Kohlensäure mild. Die Trinkbarkeit ist dem Bierstil entsprechend und wird auch durch das samtige Malzbett begünstigt welches als gutes Grundgerüst für das Bier fungiert.

Mir persönlich fehlen hier im Geschmack noch ein wenig die Hopfenaromen, dennoch kann man über das Hop Wallop nicht viel negatives sagen. So reicht das heute für gute vier Sterne.

Alkoholgehalt: 8,5%

(4/5)




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Brauerei Strate Thusnelda Bier

brauerei_strate_thusneldaZur Geschichte des Thusnelda Bieres werde ich nun nichts schreibe, diese ist auf der Homepage der Brauerei Strate aus Detmold nachzulesen. Bei diesem, vom Etikett her etwas extravagant wirkenden, Bier handelt es sich um ein Pilsner welches angeblich “Bier des Jahres 2013″ sein soll – “Deutschland hätte gewählt”. Achso, nunja, schauen wir doch mal…

Geld und golden steht das Bier im Glas – getoppt von weißen, feinporigen aber recht dünnen Schaum. Darunter duftet es relativ süß und getreidig sowie etwas grasig-würzig nach Hopfen.

brauerei_strate_thusnelda_flascheLeicht getreidig-malzig zeigt sich der erste Schluck des sehr süß wirkenden Bieres. Großartig herb gibt sich das Pils dabei nicht, es versucht sich eher durch seine Süße dem Trinker anzubiedern was ihm nur bedingt gelingt. Der Hopfen im Abgang gibt sich unaufgeregt, leicht würzig mit einer grasigen Apfelnote die mir nicht wirklich zusagt.

Für mich ist das Thusnelda Bier ein eher langweiliges, einfaches Pilsner mit einer relativ starke und süßen Malznote und einer angenehmen Karbonisierung…mehr aber auch nicht. Von mir gibts hier nur zwei Sterne.

Alkoholgehalt: 4,8%

(2/5)