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Brauerei Kundmüller Weiherer Bock

brauerei_kundmueller_weiherer_bockHeute möchte ich euch den Weiherer Bock der Brauerei Kundmüller vorstellen. Die Biere der Brauerei aus dem oberfränkischen Viereth-Trunstadt wurden schon mehrfach mit dem European Beer Star ausgezeichnet und letztens erst hatte ich deren neuen Weizenbock im Test der durchaus lecker war. Die Erwartungen an diesen hellen Bock sind also hoch…packen wir es an.

Golden, mit einem leichten Rotschimmer steht das klare Bier im Glas, oben auf thront zwei Finger breit weißer, richtig schön cremiger Schaum mit ordentlicher Standfestigkeit. Im Geruch gibt sich das Bier süßlich-malzig mit etwas Brot und Stroh.

Kennt ihr das? Beim ersten Schluck des Bieres wisst ihr gleich, dass ihr da was richtig leckeres im Glas habt…so geht es mir hier gerade. Süßlich mild läuft das leicht kernige Malz über die Zunge und hinterlässt einen minimal rauchigen Eindruck. Honig und Karamell sind schmeckbar und versüßen den flotten, leicht nachbitternden Abgang – von Alkohol keine Spur.

brauerei_kundmueller_weiherer_bock_flascheEin Übriges zur Süffigkeit tut die sehr milde Karbonisierung und das weiche Wasser – was für ein überragend trinkbares Bier. Dass es sich dabei um einen hellen Bock handelt, mag man zum Ende hin glauben als Herbe und Alkoholeindruck zunehmen was aber an der tolles Süffigkeit nichts zu ändern vermag.

Ein toller, heller Bock der vielleicht sogar ein klein wenig zu mild ist. Lecker, süffig und leider viel zu schnell alle – hierfür gibts heute vier Sterne.

Alkoholgehalt: 6,6%

(4/5)



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Eisenharzer Brauhaus Hoppy Dream Ale

eisenharzer_brauhaus_hoppy_dream_aleNachdem ich letztens das Weißbier der Allgäuer aus Eisenharz im Test hatte, möchte ich euch heute deren Hoppy Dream Ale vorstellen. Bei diesem Bier des Eisenharzer Brauhaus handelt es sich um ein Pale Ale welches ich euch heute noch in seinem “alten Gewand” präsentiere – mittlerweile hat dieses ein neues Etikett spendiert bekommen und sieht daher leicht anders aus.

Im Glas angekommen duftet das klare, bernsteinfarbene Gebräu blumig-fruchtig nach Grapefruit, Limetten und Erdbeeren – eine richtig leckere, fruchtige Hopfennase die allein mit Tettnanger Hopfen erzeugt wurde. Optisch wird das Bier zudem von einem sehr stabilen, feinporigen Schaum abgerundet.

Der erste Schluck gibt sich nicht mehr ganz so fruchtig-frisch, mehr erdig-malzig mit einer deutlichen Brotnote und etwas Toffee. Dabei geht es auch recht bald ziemlich bitter und trocken zu bevor es langsam zum Abgang geht. Dort tauchen die Fruchtaromen wieder auf, ein leichter Geschmack von Limette und dunklen Früchten kommt auf, ordnet sich aber einer recht würzigen Hopfennote unter.

eisenharzer_brauhaus_hoppy_dream_ale_flascheRecht gut trinkbar ist das Hoppy Dream Ale schon, auch wenn die Herbe für meinen Geschmack hier etwas zu stark ausgefallen ist und sich ein wenig über die Aromatik des Biers legt. Hinten raus kommt es mir dann sogar ein wenig zu dünn vor was angesichts des Potentials des Bieres schon etwas schade ist.

Licht und Schatten – für meinen Geschmack ist es im Vergleich zur Stammwürze zur herb ausgefallen und die Aromatik ist nich so ausgeprägt wie man es sich erhofft. Mit Ach und Krach sind das hier gerade noch drei Sterne.

Stammwürze: 12,2%

Alkoholgehalt: 5,1%

(3/5)



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Lindemans Gueuze

lindemans_gueuzeHeute im Test: Die Gueuze der Brauerei Lindemans aus dem belgischen Sint-Pieters-Leeuw. Es handelt sich dabei um ein Lambic, also um ein spontanvergorenes Bier welches im Fall von Lindemans zu 2/3 aus “jungem” Lambic und 1/3 “altem” besteht wobei man nun nicht weiß, was alt und jung hier zu bedeuten haben. Schauen wir mal, was die Belgier hier gezaubert haben.

Ein interessanter Geruch strömt aus dem bernstein- bis kupferfarbenen und beinahe schaumlosen Bier. Es duftet süßlich nach dunklen Früchten, Weintrauben und etwas Essig.

Mild säuerlich fällt der erste Eindruck aus, eine leicht karamellige Süße geht mit einem moderat sauren und leicht wirkenden Körper einher. Dazu kommt ein Hauch von Zitronenzesten die gerade jetzt im aufkommenden Abgang etwas stärker ausfallen – dazu gesellt sich ein ganz feiner Eindruck von Weissweinessig.

lindemans_gueuze_flascheDer süßliche Eindruck verstärkt sich im Trinkverlauf, das trotz seiner Säure recht gut trinkbare Bier wirkt mit der Zeit etwas pappig und honigartig. Auf der Zunge wirkt das Bier derweil recht weich und trocken – jedoch immer angenehm.  Hinten raus wird es dann etwas erdig, würzig… gar nicht schlecht!

Mit der Gueuze hat man bei Lindemans ein gut verträgliches, moderat saures Lambic geschaffen welches durchaus für Einsteiger geeignet ist, jedoch keine allzu starken Akzente setzt. Hierfür gebe ich heute drei Sterne.

Wollt ihr die Gueuze auch probieren? Hier könnt ihr sie kaufen.

Stammwürze: 14,8%

Alkoholgehalt: 5%

(3/5)



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Hanscraft & Co. Backbonesplitter

hanscraft_co_backbonesplitterFür die Insider der deutschen Craftbeer-Szene ist “Hanscraft” kein Unbekannter, handelt es sich dabei um eine Marke von Christian-Hans Müller der u.a. bereits für sein Bayerisch Nizza oder das OARIS bekannt ist. Das Label wird genutzt, um “in die internationalen Bierstile” einzusteigen was man mit dem Erstlingswert Backbonesplitter, einem India Pale Ale, nun geschafft hat und den ich euch heute vorstellen möchte. Los gehts.

Richtig hopfig-frisch riecht das klare, rötlich bis bernsteinfarbene Westcoast IPA. Es duftet intensiv nach Grapefruit und Zitronen sowie etwas subtiler nach tropischen Früchten – Passionsfrucht und Mango seien hier genannt. Einziger Kritikpunkt ist der Schaum, fällt der recht sparsam aus und hat auch keine allzu gut Standfestigkeit.

Der Antrunk beginnt extrem samtig-weich und wird von zitrusartigen Hopfenaromen begleitet. Dazu gesellt sich eine deutlich wahrnehmbare Bittere die durchaus zum Namen des Gebräus passt. Vom Malz sind nur Nuancen zu schmecken, es geht minimalst süßlich zu was auf eine hohe Endvergärung schließen lässt. Zum Abgang hin intensivieren sich die fruchtigen Hopfenaromen nochmals, Grapefruit und Aprikosen dominieren den Geschmackseindruck.

hanscraft_co_backbonesplitter_flascheMir persönlich fehlt hier etwas die Kohlensäure, wirkt das Bier zwar sehr weich aber es fehlt hinten raus ein wenig die Spritzigkeit. Sehr angenehm ist die wirklich lang anhaltende Hopfigkeit deren Fruchtnuancen bis zum letzten Schluck erhalten bleiben und das recht trockene – und damit durchaus stileche – Westcoast IPA sehr süffig wirken lassen.

Ich halte den Backbonesplitter für eines der derzeit besten, deutschen IPAs. Seine leichten Schwächen seien ihm größtenteils verziehen und so schrammt er ganz knapp an den fünf Sternen vorbei. Vier Sterne gehen nach Aschaffenburg – inklusive einem Eintrag in die Bestenliste!

IBU: 60

Stammwürze: 16,8%

Alkoholgehalt: 6,6%

(4/5)



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Weyermann Wheat Wine

weyermann_wheat_wineBamberg ist immer wieder eine Reise wert – vor allen, wenn man dann im Cafe Abseits vorbeischaut und damit auch wieder auf die Biere der Experimentalbrauerei der Weyermann Malzfabrik stößt. Von diesen Bieren möchte ich euch heute den Wheat Wine vorstellen was – profan gesagt – in etwa mit einem Weizenbock vergleichbar ist. Los gehts.

Das trübe, goldenfarbene Bier verströmt einen süßen, schweren und leicht pfeffrigen Geruch nach Pflaumen und Honig was auch mit etwas Kandis einher geht. Die Schaumbildung geht in Ordnung, leider verzieht sich dieser aber recht bald und gibt den Blick auf das Bier frei.

Süß und mit dem Geschmack von reifen, dunklen Früchten gespickt gibt sich der erste Schluck, ein leicht alkoholgeschwängertes, getreidiges Malzaroma macht sich breit. Der schwere Film auf der Zunge schmeckt leicht nach Hefe, Aprikosen und Karamell, wirkt bisweilen aber auch leicht metallisch. Gerade im Abgang kommen weitere Fruchtaromen von Orangen und Grapefruit heraus wozu sich auch eine feine Herbe gesellt.

weyermann_wheat_wine_flascheGemessen an einem Weizen geht die Spritzigkeit des weyermannschen Wheat Wines in Ordnung, vermag sie auch den recht schweren Körper des Doppelbocks etwas aufzuleichtern und dient letztendlich der Süffigkeit des fruchtigen Gebräus.

Eines steht fest: Einen solchen Weizenbock hatte ich noch nie. Fruchtig, leicht säuerlich und honigsüß ohne dabei ein zu starkes Hefeprofil zu haben. Bedingt durch die leichten Schwächen in Optik und Abgang gibt es für den Weyermann Wheat Wine “nur” vier Sterne.

Alkoholgehalt: 7,1%

(4/5)



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Riegele Augsburger Herren Pils

riegele_augsburger_herren_pilsDen Sonntag Abend lasse ich heute mal gemütlich mit einem Pils ausklingen und habe mit dafür das Augsburger Herren Pils vom Brauhaus Riegele ausgesucht. Mal sehen, ob die Bierexperten aus Augsburg auch mit diesem Bierstil umgehen können…

Golden und klar, gekrönt mit einem fein- bis mittelporigen, weißen Schaum – so präsentiert sich das Pils im Glas. Dabei verströmt es einen kräuter-fruchtigen, leicht würzigen Geruch der mit ein wenig Malz versetzt ist.

Der Antrunk ist sehr klar definiert, würziges aber nicht wirklich süßes Malz spielt beim ersten Schluck die erste Geige und legt sich getreidig-brotig auf die Zunge. Dazu gesellt sich recht bald ein moderat bitternder, sehr grasig und fruchtig wirkender Hopfen der mit leichten Zitrus- und Gewürzaromen. Das gefällt mir richtig gut, wirkt der Hopfen doch sehr frisch und bittert im Abgang nur leicht nach – dazu kommt ein richtig gutes Aroma.

riegele_augsburger_herren_pils_flascheHat man sich bei so manchem Pilsner bereits nach wenigen Schluck an das meist einfache Hopfenaroma gewohnt, so weiß das Augsburger Herren Pils auch weiter im Trinkverlauf mit Aromaspitzen zu überraschen und wirkt niemals langweilig. Trotz der Herbe und dem schlanken Charakter, kommt das untergärige Bier recht süffig daher und so reicht das Glas nicht lang.

Herb, hopfenaromatisch und leicht fruchtig – ein sehr leckeres Pilsner hat man in Augsburg da gebraut dem ich jetzt mit Freuden vier Sterne gebe. Prost!

Alkoholgehalt: 4,7%

(4/5)



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Flying Dog Snake Dog IPA

flying_dog_snake_dog_ipaZum heutigen International IPA Day habe ich natürlich ein India Pale Ale für euch am Start. Es handelt sich dabei um das Snake Dog IPA der Brauerei Flying Dog aus dem US-amerikanischen Frederick. Gehopft wurde dieses IPA, dessen großen Bruder ich bereits probieren durfte, mit den Hopfensorten Warrior und Columbus womit man 60 Bittereinheiten in dieses Bier bekommen hat. Na dann mal los…

Schaut schonmal gut aus was ich hier im Glas habe: Bernsteinfarben leuchtet das klare Bier und wird von einem Daumen breit cremigen Schaum bedeckt. Darunter duftet es fein nach Karamell und Grapefruit sowie leicht nach Orange – wie erwartet dominieren hier die Hopfenaromen.

Nussig-süß und gepaart mit etwas Toffee startet das sehr malzintensive IPA dessen Herbe man ihm kaum anmerkt. Auf den zweiten Blick kommt ein würziger, leicht grapefruitartiger Geschmack auf der recht gut zu dem starken, honigartigen Malz passt. Im Abgang gibt sich das Bier etwas kratzig, die Herbe startet allmählich durch und gibt dem IPA doch noch den erwarteten Charakterzug.

flying_dog_snake_dog_ipa_flascheVon der Trinkbarkeit her gibt sich das Starkbier recht gut, die Karbonsierung ist stiltypisch und sorgt für ein nicht allzu prickelndes Mundgefühl.

Ich empfinde das Snake Dog IPA als ein durchschnittliches IPA welches mir persönlich zu malzig ist wodurch der Hopfen nicht allzu stark herauskommt. Daher gibts heute für dieses Bier 3 Sterne.

Wer das Snake Dog IPA probieren möchte, der kann es hier bestellen.

IBU: 60

Alkoholgehalt: 7,1%

(3/5)



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Boulevard Brewing Double-Wide IPA

boulevard_brewing_double_wide_ipaVon der Boulevard Brewing Company aus Kansas City kommt das Double-Wide IPA welches ich heute für euch testen werde. Bei diesem Bier sorgen fünf verschiedene Hopfensorten für einiges an Aromen wie auch Herbe – ich bin gespannt drauf!

Rubinrot mit leichtem Braunstich ist das Double IPA eingefärbt, oben auf zeigt sich einiges an leicht gelblich-beigen Schaum mit sehr cremiger Konsistenz. Im Geruch tummeln sich florale Hopfennoten von Grapefruit, Litschi und Pinie wozu sich auch recht schwerer, süßer Malzgeruch gesellt.

Der erste Schluck fällt sehr malzschwer aus, süßes Karamell und etwas Honig schieben sich über die Zunge wo sie einen süßlich-herben Film hinterlassen. Im Abgang gibt sich das Double-Wide IPA diplomatisch – eine moderate Herbe lässt das Bier nicht zu schwer wirken, eine fruchtige, zitruslastige Hopfung bringt etwas Frische in das malzige Gebräu.

boulevard_brewing_double_wide_ipa_flascheTrotz der intensiven Malzigkeit und dem im Trinkverlauf stärker werdenden Hopfenherbe ist das Bier sehr gut trinkbar, man könnte es sogar beinahe als süffig bezeichnen. Die Kohlensäure ist optimal und man möchte das Glas eigentlich nicht mehr aus der Hand geben.

Das Double-Wide IPA von Boulevard Brewing ist leckeres, sehr malzintensives und vor allem gut trinkbares Imperial IPA. Von mir gibt es heute vier Sterne dafür.

IBU: 71

Alkoholgehalt: 8,5%

(4/5)



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Kuehn Kunz Rosen Kerlig Hell

kuehn_kunz_rosen_kerlig_hellNamensgeber der Brauer meines heutigen Testbieres ist der Hofnarr Maximilians des I., Kunz von der Rosen, welcher seinerzeit als schillernde Persönlichkeit bekannt und seinem Herren mit Witz und Verstand auch als Berater tätig war. Diese Attribute soll unter anderem auch das Bier von Kuehn Kunz Rosen haben – Kerlig Hell nennt sich das Lager welches gerade seinen Weg ins Glas findet…

In der Nase des gold-gelben, opalen Bieres liegt, neben ein wenig Malz auch ein leicht limoniges, frisch-grasiges Hopfenaroma. Am Schaum kann man zudem nicht meckern – weiß und feinporig steht dieser stabil oben auf.

Recht klar definiert zeigt sich der Antrunk, zitrusartige Hopfenaromen stehen von Anfang an im Vordergrund und dominieren den Geschmackseindruck dieses Lagerbieres. Im Mund gibt sich das Bier samtig-weich und wirkt recht vollmundig, im Malz fehlt mir aber etwas Tiefe und Aroma.

kuehn_kunz_rosen_kerlig_hell_flascheIm Abgang kommt dann eine fein ausbalancierte Herbe auf die das Bier gut abzurunden weiß. Mir persönlich ist es im Trinkverlauf etwas zu spritzig  und die Zitrusaromen wirken etwas zu eindimensional. Auf der anderern Seite ist das Kerlig Hell der Mainzer Bierbrauer gut trinkbar und im Sommer sicher eine gute und erfrischende Wahl.

Von mir gibts heute für das Erstlingswerk von Kuehn Kunz Rosen drei Sterne.

Alkoholgehalt: 5,2%

(3/5)



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Wiethaler Hoptimum Pale Ale

wiethaler_hoptimum_pale_aleAus dem mittelfränkischen Neunhof bei Lauf an der Pegnitz stammt mein heutiger Testkandidat: das Hoptimum Pale Ale der Brauerei Wiethaler. Cascade und Amarillo heißen die genutzten Aromahopfen in diesem Bier die auf ein fruchtiges, zitroniges Aroma schließen lassen – ich bin gespannt!

Honig- bis bernsteinfarben zeigt sich das obergärige Bier und wird von einem richtig tollen, schneeweißen Schaum getoppt der, sehr fein texturiert, eine enorme Standfestigkeit beweist. Im Geruch finden sich teils zitronige, teils mandarinige Hopfenaromen sowie ein wenig süßlich-karamelliges Malz.

Recht süß wirkt der erste Schluck des Ales, der Hopfen kommt gleich zu Beginn ganz gut daher und hat Orangen- und Zitrusaromen mit an Board die allerdings nicht allzu stark herausstechen. Das Malzbett ist ordentlich ausgefallen, etwas brotig und mir ein klein wenig zu süß.  Recht bitter gehts derweil im Abgang zu was in meinen Augen nicht so ganz zu der etwas zurückhaltenden Hopfenaromatik passt – ansonsten hat man es mit einem jetzt leicht kräuterartigen Hopfengeschmack zu tun unter dem sich eine subtile Fruchtigkeit versteckt.

wiethaler_hoptimum_pale_ale_flascheSieht man über diese Unausgewogenheit hinweg, hat man es mit einem ganz gut trinkbaren Bier zu tun welches außerdem recht gut karbonisiert ist. Das süße Gerstenmalz vermag den Alkoholeindruck zum Großteil zu überdecken, im Trinkverlauf kommt dieser allerdings wieder etwas hoch und mag auch nicht so ganz zum Gesamteindruck passen.

Etwas mehr Aroma, etwas weniger Herbe und aus den Hoptimum Pale Ale könnte ein richtig gutes Bier werden. So reicht es heute im Test aber nur für knappe drei Sterne.

Alkoholgehalt: 5,8%

(3/5)