Fürst Wallerstein Zwickel – Der zwickt


Nach dem gestrigen UnZwischenfall gibt es diesmal wieder etwas Unbekanntes. Heute haben wir es mit dem Fürst Wallerstein Zwickel zu tun – ein naturtrübes Kellerbier.

Ein bittersüßer Duft steigt aus der Flasche der einen entfernt an ein Märzen erinnert. Von allen Kellerbieren, die ich bisher getrunken habe, macht dies bisher den besten Eindruck. Auch die dunkelgelb-braune Farbe des leicht trüben Gebräus lädt hier glatt zum trinken ein. Der Schaum verzieht sich – normal bei dieser Art Bier – recht schnell was einem signalisiert: Zeit zum probieren.

Es hat eine angenehme Herbe beim Antrunk welche sich bereits vom Geruch her andeutete. Begleitet wird dies von dem recht süßen Malz – eine recht ausgewogene und gelungene Mischung. Der Nachgeschmack ist aber leider nicht so üppig – hier bleibt nur eine leichte Hopfennote zurück die einen an den vorangegangen Genuß erinnert. Immerhin bleibt einem der süßlich-urige Malzgeschmack bis zum letzten Schluck erhalten, genauso wie die Kohlensäure die etwas zu hoch dosiert ist.

Im Gegensatz zu anderen Bieren dieser Gattung kann man dieses durchaus trinken. Im Abgang wirkt es mir etwas zu lasch und die zu hohe Kohlensäure könnte für leichtes Zwicken im Bauch sorgen. Daher gibts für den Fürsten hier: 3 Sterne

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 4,9% vol.

Dieser Beitrag wurde am 24. Juni 2010, 22:29 unter Bier: 3 Sterne verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

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