Oettinger Kristall Weizen – Die Brechstange


Damit hier keiner glaubt, dass ich nur unerreichbare Biere aus Hintertupfingen teste gibt es heute mal etwas bekannteres – das Kristall-Weizen von Oettinger aus – na woher wohl – Oettingen.

Das Bier kommt in der bekannten Oettinger Aufmachung daher und ist mit seiner rotgoldenen Farbe doch recht ansehnlich. Der auf dem Bild noch üppig vorhandene grobporige Schaum verzieht sich leider schon nach wenigen Augenblicken und legt die Blick auf das durchsichtige Gebräu frei.

Aus der Flasche konnte man noch einen recht angenehm hefigen Geruch warnehmen der aber gleich nach dem Einschenken verschwunden ist und durch einen etwas alten, modrigen Duft ersetzt wurde. Der Antrunk wirkt recht kantig und überrollt einen mit diversen Aromen deren Zuordnung einem recht schwer fällt. Hopfen ist quasi kaum vorhanden, Hefegeschmack sucht man vergebens. Jedoch Kohlensäure hat das Bier mehr als genug – dies merkt man gleich nach dem Ersten Schluck. Das Malz ist entweder irgendwo vom Weg von der Flasche in das Glas verloren gegangen oder es scheint hier ebenfalls keine großartige Rolle zu spielen.

Im Abgang wirkt das Ganze sehr langweilig, lasch und erinnert einen irgendwie an ein normales Helles. Hier erahnt man allmählich die Zutaten und kann einen ganz leicht bitteren Geschmack warnehmen – das wars dann aber auch schon. Ich breche das Ganze dann bei der Hälfte des Glasinhalts ab. Ich kann mit diesem Bier absolut gar nichts anfangen weshalb es für mich, leider, nur eine passende Kategorie gibt: 1 Stern.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 4,9% vol.

Stammwürze: 12%

,

Dieser Beitrag wurde am 23. Juni 2010, 23:05 unter Bier: 1 Stern verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

  1. Bisher keine Kommentare.
(wird nicht veröffentlicht)