Ustersbacher Hefeweizen – Starke Schwaben


Heute gehts ins Allgäu – genauer gesagt nach Ustersbach im Landkreis DatschiburgAugburg wo in der Brauerei Ustersbach bereits seit über 400 Jahren Bier gebraut wird. Heute gibts das “bayerisch Hefeweizen Premium” zum Probieren.

Intensiver hefig-hopfiger Geruch strömt aus der Flasche welche mit einem einfachen aber ansprechendem Label beklebt ist. Interessanter Geruch für ein normales Weißbier der einen eher an einen hellen Bock erinnert. Das Bier ist hellgelb gefärbt und wirkt dadurch etwas dünn. Der Schaum ist cremig und stabil – alles in allem ein runder Ersteindruck.

Bitter! Das ist der Erste Gedanke den ich beim Probieren dieses Gebräus hatte. Solch ein relativ intensives Hopfenaroma ist bei Weißbieren eher unüblich – man gewöhnt sich aber glücklicherweise schnell dran. Das Bier hat sonst starke hefige Eindrücke (erinnern ein wenig ans Karg Weißbier) – starker Tobak. Die Kohlensäure ist fast ein wenig zu knapp dosiert weshalb das Bier gleich am Anfang etwas abgestanden wirkt. Ansonsten hält sich das Malz ziemlich zurück was sich auch durch den anhaltenden bitteren Nachgeschmack bemerkbar macht. Der Abgang ist sonst aber eher unspektakulär.

Nachdem man sich an das Aroma gewöhnt hat wirkt das Bier leider etwas schwach. Man kann es trinken – muss man aber nicht. Bleibt noch zu sagen, dass man es hier mit 5,5%  vol. mit einem der Stärkeren der Weißbierzukunft zu tun hat. Nach längerem Überlegen gibts hierfür drei Sterne.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5,5% vol.

Dieser Beitrag wurde am 28. Juni 2010, 21:48 unter Bier: 3 Sterne verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

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