Ettaler Kloster Edel Hell – Beinahe edles Mönchgebräu


Heute gehts ins beschauliche und leider ins Augenmerk der Öffentlichkeit gerückte Kloster Ettal – auch hier ist man bereits seit über 400 Jahren mit dem Bierbrauen beschäftigt. Der Testkanidat: Das Kloster Eel Hell.

Recht malzig-süß geht der Duft zu Werke welche aus dem Hals der soeben geöffneten Flasche strömt. Fruchtig-herbe Noten gesellen sich alsbald dazu und machen einen Neugierig auf das kühle Nasse aus dem Glasgefäß welches mit einem einigermaßen ansprechend Label beklebt ist – ist wohl eine Frage des Geschmacks.

Die Ersten Tropfen gestalten sich sehr malzig und durchaus fruchtig, durchzogen von sanften Hopfenaromen. Es ist sehr erfrischend wobei es für den idalen Durstlöscher fast schon zu süß erscheint. Auch ist es mir etwas zu spritzig – etwas weniger Kohlensäure wäre wünschenswert. Das Wasser ist sehr mild und unterstreicht den fruchtig-frischen Charakter des Bieres.

Auch im Abgang und  Nachgeschmack dominiert das starke Malz den Gesamteindruck – hier kommen vor allem Citrusaromen ans Tageslicht die das Bier etwas sauer erscheinen lassen. Dies unterstreicht aber im Grunde nur den frischen Charakter des vollmundigen Gerstensaftes. Mit der Zeit wird es zudem recht süffig und sorgt damit in Kürze für leere Flaschen und den damit einhergehenden langen Gesichtern.

Ein gutes Bier mit leichten Schwächen hier und da. Daher gibts hier solide drei Sterne nach Ettal.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5,2%

Rating: ★★★☆☆

Dieser Beitrag wurde am 13. Juli 2010, 23:40 unter Bier: 3 Sterne verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

  1. Bisher keine Kommentare.
(wird nicht veröffentlicht)