Reutberger Kloster-Weisse – Kloster-Ausreisser


Wiedermal gibt es Bier aus den Händen der Mönche – diesmal hab ich mir die Reutberger Kloster-Weisse aus dem Kühlschrank zu einem angenehmen Feierabendbiertest geangelt.

Fruchtig und leicht säuerlich duftet es aus der Flasche die mit dem typischen Reutberger-Label beklebt ist – einzig die Farbe und die Aufschrift unterscheiden sich hier. Das Bier ist schön anzusehen und wird von einer festen, leicht gräulichen Schaumkrone bedeckt welche schön zum gelblich-roten Gerstensaft passt.

Der Erste Schluck gestaltet sich, anders als erwartet, eher schwer. Geschmacklich wird man eher an ein Märzen erinnert als ein Weißbier – gerade die Säure, die sich schon beim Öffnen abgezeichnet hat, gefällt hier überhaupt nicht. Begleitet wird dies von dem leicht süßen Malz, der leider etwas modrig wirkenden Hefe sowie der moderat dosierten Kohlensäure. Ansonsten hat es nicht viel zu bieten. Die angepriesene Fruchtigkeit war wohl leider nur eine Täuschung oder geht durch die Säure unter.

Dieses Bier hat sehr viele Ecken und Kanten – definitiv zu viel für meinen Geschmack. Nachdem man den sehr…komplizierten…Geschmack durchschaut hat wirkt es relativ einfallslos und unspektakulär.

Es tut mir wirklich Leid aber dieses Bier schmeckt mir definitiv nicht. Es ist mir viel zu unausgewogen und vor allem auch zu sauer (und nein, das Mindesthaltbarkeitsdatum wurde nicht überschritten). Kaum zu glauben wenn man die anderen Reutberger Biere kennt: 1 Stern nach Sachsenkam

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 4,9% vol.

Dieser Beitrag wurde am 5. Juli 2010, 19:08 unter Bier: 1 Stern verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

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