Werdenfelser Weisse – Gutes vom Berg


Frisch aus der höchstgelegenen Privatbrauerei Deutschlands – der Brauerei Mittenwald – ist die Werdenfelser Weisse bei mir eingetroffen und wird heute einem Test unterzogen.

Das Label der Flasche entspricht durchaus der Realität im Werdenfelser Land obgleich sich zwischen Bäumen, Bauern und Bergen scheinbar noch ein Viertes “B” verbirgt – nämlich eine Brauerei (die ich bis dato auch noch nicht kannte) und das auch schon seit über 200 Jahren.

Ein intensiver Hefegeruch steigt nach dem Öffnen in meine Nase. Das Einschenken des goldgelben Bieres geht anstandslos von statten und wird mit einer langlebigen Schaumkrone belohnt. Das ist ein richtig klassisches Weißbier.

Der Geschmack überrascht einen dann auch nicht wirklich, kommt er doch dem Geruch doch sehr Nahe. Sehr frisch, spritzig und begleitet vom starken Hefearoma kommt es daher. Die milde Kohlensäure ist kaum zu spüren und unterstreicht die Süffigkeit des Ganzen. Mit der Zeit schmeckt die typische leichte Süße heraus sowie – auch wenn ich es mir vielleicht einbilde – herbe und nussige Aromen.

Der länger anhaltene Nachgeschmack wird größtenteils von der Hefe geprägt, flankiert vom leicht herben Hopfen den man erst jetzt wirklich bemerkt. Ein super Bier! Es fällt mir wirklich schwer hier etwas Negatives zu finden – von der Süffigkeit mal abgesehen weshalb das Glas auch schon leer ist. Da gibts kein “Ja, aber”…fünf Sterne nach Mittenwald.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5,3% vol.

Dieser Beitrag wurde am 4. Juli 2010, 16:26 unter Bier: 5 Sterne verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

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