Augustiner Weißbier – Da war kein Mönch am Werk


Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich zuletzt mit diesem Werk Münchner Bierkunst in Berührung kam. Die Erinnerungen daran waren alles andere als positiv. Wie aber Tests in der Vergangenheit beweisen müssen Biere von Großbrauereien nicht per Definition schlecht sein. Also geben wir dem Augustiner Weißbier noch eine Chance.

Die Farbe ist so wie man sie von einem Weißbier erwartet. Leicht rötliche Kupfertöne mit einem Topping aus weißem Schaum, der jedoch zu üppig ausfällt. Der Geruch ist nicht so attraktiv – recht hefig aber nicht wirklich gut.

Der Erste Schluck wirkt relativ dünn. Malzige Nuancen sind erkennbar, verschwinden aber so schnell wieder wie sie gekommen sind. Auch die Hefe schmeckt man (leider wie ich sagen muss), sie nähert sich aber sehr stark an den Geruch an und macht jeden weiteren Schluck ziemlich schwer.  Des Weiteren kann ich beim weiteren Probieren eine Art Dosengeschmack ausmachen. Ist schwer zu erklären (gerade im Hinblick auf die Glasflasche), hält sich aber hartnäckig. Ausserdem wirkt das Bier relativ sauer – Spaß kommt hier keiner auf.

Der Schaum hat sich auch nach Minuten immernoch nicht verzogen und in meinem Bauch macht sich ein “Bitte nicht noch mehr davon”-Gefühl breit. Mir schmeckt das Bier überhaupt nicht. Das fängt schon beim Geruch an und hört bei diesem absolut undefinierbaren Geschmack auf. Ein Stern – beim Besten Willen.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5,4%

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Dieser Beitrag wurde am 27. August 2010, 23:22 unter Bier: 1 Stern verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

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