König Pilsener – Heute kein König

Teil fünf des Großbrauereien-Tests. Heutiger Kandidat ist das König-Pilsener welches es immerhin schon seit 1858 gibt und mir letztens im Supermarkt in Kastenform über den Weg gelaufen ist.

Das filtrierte Bier strahlt einen hellgelb an, wirkt aber im Gegensatz zum Krombacher eher blass. Der cremige Schaum gefällt, ist aber nicht sehr standfest. Der Geruch ist stark süßlich ohne auch nur den Hauch von Bitterstoffen.

Anders der Geschmack. Hier fällt einem sofort das recht herbe Aroma auf welches vom Anfang bis zum Ende hin sehr dominant ist. Vereinzelt kann man malzige Noten erahnen, diese werden jedoch von der eintönigen Bitterkeit des Gebräus schnell wieder unterdrückt. Auch im Nachgeschmack nagt der Hopfen recht stark an den Geschmacksknospen – das macht keinen Spaß.

Von der Kohlensäure her gibts nur Pluspunkte da diese sehr mild ausfällt und einem hilft, sich mit dem herben Gesamteindruck des Bieres auseinanderzusetzen. Ich war kurz davor dieses Pils dem Ausguß zu übergeben, habe mich dann aber gefangen und es bin zum Schluß durchgezogen weshalb es gerade noch so zwei Sterne von mir bekommt. Das war bisher das schlechteste Bier im Großbrauerei-Test.

Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 11,5%

Alkoholgehalt: 4,9%

(2/5)







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