Mönchshof Weihnachtsbier


Ich dachte zwar mal, mittlerweile alle Biersorten von Mönchshof durchprobiert zu haben aber kurz vor Weihnachten wurde ich eines Besseren belehrt. Mir fiel nämlich das Weihnachtsbier von Mönchshof in die Hände welches sich selbst auch als “edles Festbier” bezeichnet und nur von Oktober bis Dezember erhältlich ist. Da ich gerade auch Fan von saisonalem Biergut bin, freue ich mich umso mehr auf diesen Test.

Nach dem Öffnen der für Mönchshof so typsichen (und praktischen) Bügelverschlußflasche drängt sich einem ein leicht gehopfter aber ansonsten süßlicher Biergeruch in die Nase dessen Malznote sich nach dem Einschenken noch intensiviert. Der an sich feinporige Schaum verzieht sich binnen kürzester Zeit und es kommt ein etwas rötlich eingefärbtes Bier zum Vorschein.

Im Antrunk wirkt es erstmal recht hopfenaromatisch und ungewohnt trocken, nach kurzer Zeit aber macht sich der Körper bemerkbar und bedeckt die Zunge mit einer leichten Malzsüße und leicht brotigen Geschmacksnuancen. Weit im Hintergrund ist eine leichte Note von Waldbeeren auszumachen die sich aber der etwas zu stark geratenen Hopfenbeigabe unterordnet. Mir persönlich ist hier ein wenig zu viel Herbe auszumachen was letztendlich auf Kosten der Süffigkeit geht welche ansonsten durchaus vorhanden ist.

Mit der Zeit hat man sich aber, wie so oft, an das Hopfenaroma gewöhnt und kann seinen Geschmackssinn etwas mehr auf den Rest fixieren. Die Fruchtigkeit ist auch zum Schluß hin noch gegeben, süß ist es auch. Von der Kohlensäure her ists durchaus ok und stört den Genuß nicht.

Bei der Bewertung tu ich mich ein wenig schwer. Einerseits hat es durchaus Potential, durch die zu starke Hopfendosierung wirkt es auf mich aber nicht mehr so interessant. Auch fehlt ihm zum Ende des Tests der Charakter und es wirkt ein wenig fad. Da es aber besser ist als so manches bisher getrunkene gibt es von mir 3 Sterne für das Weihnachtsbier.

Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 13,4%

Alkoholgehalt: 5,6%

(3/5)

Dieser Beitrag wurde am 26. Januar 2012, 23:36 unter Bier: 3 Sterne verfasst. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag nachverfolgen mit RSS 2.0. Sie können eine Antwort, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite hinterlassen.

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