In der Vergangenheit habe ich mit Unertl sowohl Licht als auch Schatten erlebt weshalb ich hoffe, dass der heutige Test des Unertl Weißbier-Bocks eher auf auf der sonnigen Seite sein wird.
Beim Einschenken ist auf jeden Fall Vorsicht geboten da dieses Bier durchaus unter Druck steht. Ansonsten hat dieser Bock aus Haag eine schön dunkelbraune bis schwarze Farbe mit leicht eingefärbten, feinporigen Schaum welcher sich beständig auf dem Bier hält. Es duftet sehr hefig mit einer säuerlichen Note was einen erst recht neugierig auf den Ersten Schluck macht.
Eine malzig-fruchtige Hefemischung sticht beim Antrunk hervor und gibt einen Eindruck von dem intensiven aber sehr runden Charakter des Bieres. Ein warmes Gefühl breitet sich im Körper aus während man dieses Bier quasi Schluck um Schluck vernichtet. Die milde Kohlensäure und die bananige Hefe sorgen hier für eine starke Süffigkeit was einen, angesichts der Schaumentwicklung, durchaus überrascht.
Vom Hopfen ist im Vordergrund nicht viel zu schmecken – erst mit der Zeit kann man eine ganze sanfte Herbe ausmachen. Hier unterstützt man sicherlich mit besonderem Aromahopfen die Fruchtigkeit dieser Komposition und macht damit alles richtig. Den Alkohol merkt man zwar durchaus, eine leichte Säure in diesem Gebräu sorgt aber dafür, dass einem diesem Bier nicht zu schwer vorkommt.
Was soll ich noch sagen. Ein wirklich tolles Bier welches bis zum Schluß hin süffig bleibt und den Trinker am Liebsten gleich zur nächste Flasche greifen lässt. Daher gibts mal wieder fünf Sterne für diesen Weißbier-Bock von Unertl. Prost!
Wer jetzt auf Geschmack kommen will sollte sich beeilen. Noch bis zum Samstag, den 28.01.2012, besteht die Möglichkeit beim Kollegen von Lieblingsbier.de ein Paket mit diversen Weißbier Böcken (unter anderem auch dem Unertl) zu gewinnen. Viel Glück!
Gebraut nach dem Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 6,7%




(5/5)