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Münchner Bierinseln 2015 – Fotos

Und schon sind die Münchner Bierinseln wieder vorbei. Das Team rund um Nicola Neumann hat sich mächtig ins Zeug gelegt und ich denke man kann sagen, dass für jeden Bierinteressierten was dabei war. Ob “handgmachts Kraftbier” vom Hoppebräu aus Oberbayern, dem Rhubarb Wire vom Hamburger Brewcifer bis hin drei Bieren von Stone Brewing aus den USA – wer hier nicht auf seine Kosten kam, machte etwas falsch.

Ich habe zwar leider nicht alle geplanten Stationen geschafft, aber auch so konnte ich meine Highlights finden. Dabei ist das angesprochene Rhubarb Wire (wie der Name schon sagt mit Rhabarber), das neue dunkle Bier von Tilman wie auch das Oak Aged (Sour?) Cherry Amber Ale der Camba Bavaria – lecker!

Hier ein paar Eindrücke – freue mich auf nächstes Jahr!

Münchner Bierinseln 2015

bierinsel_trans_250pxAm morgigen Samstag, den 25. Juli, starten in München zum zweiten Mal die “Bierinseln“. Das Konzept ist einfach und schnell erklärt: An 19 Plätzchen in München habt ihr die Gelegenheit, verschiedene Biere und – fast noch wichtiger – die Brauer dahinter kennen zu lernen. Dabei kommt jeder Bierliebhaber auf seine Kosten – vom Weißbier bis zum Double IPA wird an den diversen Inseln alles geboten, was die Bierszene hergibt.

Nachdem die Bierinseln dieses Jahr bereits in Berlin und Hamburg stattfanden, ist die Münchner Ausgabe so etwas wie das “Finale” und ich bin stark dafür, dass wir Bayern mal richtig Gas geben und den Nordlichtern zeigen, was wir in Sachen Bier drauf haben. Alle Interessierten finden hier das Programm und ich hoffe, den ein oder anderen von euch vielleicht zu treffen – spätestens am Abend im Tap House.

Cheers!

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Hopfenstopfer Monroe

hopfenstopfer_monroeHeute möchte ich euch das neue Hopfenstopfer Monroe vom Häffner Bräu aus Bad Rappenau vorstellen. Es handelt sich dabei um ein Single Hop Imperial Pale Ale welches mit der noch sehr neuen Hopfensorte “Monroe” gebraut wurde, einem amerikanischen Wildhopfen der vom Hopfenzüchter Josef Wittmann entdeckt und in einer gekreuzten Variante in der Hallertau angebaut wurde. Das Ergebnis dessen wurde nun durch Thomas “Hopfenstopfer” Wachno in diesem Bier genutzt – hier nun der Test.

Fruchtig-frisch duftet es aus dem Glas, Noten von Blaubeeren und Erdbeeren sind in der Hopfennase erkennbar. Dazu macht das Imperial Pale Ale auch eine schöne Figur im Glas – golden-orange mit leichter Trübung und einem cremigen, weißen Schaum oben auf.

Wie gehabt bei den Hopfenstopfer-Bieren fällt der Antrunk sehr weich und mild aus, gefolgt von etwas Karamell und einer leichten Säure. Gleich drauf legt der blumig-fruchtige Hopfen los, es liegen rote Beeren auf der Zunge, Weintrauben sowie Litschie und weitere Zitrusfrüchte – sehr spannend. Die 40 Bittereinheiten sind sehr schön inmitten der Hopfenaromatik eingebettet und passen sehr gut zum feinen, nur leicht süßlichen Malzbett.

hopfenstopfer_monroe_flascheDie Herbe spürt man im Abgang zunächst nicht allzu sehr, erst im Trinkverlauf wird der Mundraum zunehmend ausgetrocknet was den Hopfenaromen Tür und Tor öffnet – das schmeckt so fruchtig und “echt” wie die Blaubeeren die ich gestern gegessen habe. Die dazu passende, leichte Säure empfinde ich als sehr angenehm und unterstützt den fruchtig-frischen Eindruck – von den 6,5 Volumenprozent Alkohol jedoch merkt man eigentlich gar nichts. Es wirkt so leicht und beschwingt, man könnte es beinahe für ein Sommer-Ale halten – sehr süffig, gering karbonisiert und einfach lecker.

Ich hoffe mal, dass man von dieser neuen Hopfensorte noch so einiges hören wird – geschmacklich ist es endlich mal wieder etwas anderes. Das erste Bier mit dieser neuen Sorte bekommt heute von mir vier Sterne!

IBU: 40

Stammwürze: 15,8%

Alkoholgehalt: 6,5%

(4/5)



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St. Bernardus Abt 12

st_bernardus_abt_12Aus Westflandern kommt nicht nur das berümthe Westvleteren Bier, nein auch die Brauerei Sint Bernard ist dort ansässig und weltweit für ihr Bier bekannt. Beim St. Bernardus Abt 12 handelt es sich um ein Quadrupel und damit um einen direkten Konkurrenten zum Westvleteren 12. Ich habe beide Biere blind im Vergleich gegeneinander antreten lassen und schildere euch nun heute meinen Eindruck des St. Bernardus Abt 12.

Soweit man das von einem Trappistenbier sagen kann, wirkt das Gebräu trotz der Trübstoffe “relativ” klar. Ein leichter, roter Schimmer glitzert durch das dunkelbraune Bier welches mit einem bräunlich-weißen, cremigen Schaum bedeckt ist. Im Geruch tut sich einiges, Noten von Haselnüssen, Graubrot, Schokolade und Malz sind erkennbar.

Der Antrunk fällt sehr weich aus, nussige Malznoten fluten die Zunge und sorgen für eine Fülle dunkler Malzaromen, Schokolade, etwas Kaffee, Karamell und Melasse sorgen für einen intensiven und komplexen Geschmackseindruck. Der süßliche Abgang wird auch von etwas Herbe begleitet, fällt ansonsten aber sehr weich und rund raus wobei das Bier in seiner Gesamtheit einen sehr viskosen Eindruck macht.

st_bernardus_abt_12_flascheDas Quad(rupel) hat einen sehr weichen und vollen Körper bei, für einen Belgier, sehr angenehmen Karbonisierung. Zwischen den starken, malzigen Eindrücken wirkt das Abt 12 gelegentlich etwas alkoholisch. Im Trinkverlauf wirkt das Bier würziger, es kommen vereinzelt Gewürzeindrücke auf die sich mit den süßlichen Malznoten abwechseln.

Wow, ein unglaublich gutes und komplexes Bier. Freunde intensiver Malzaromen werden hier wahrlich auf ihre Kosten kommen – genauso, wie eigentlich alle anderen Bierfreunde ebenso. Für mich sind das heute fünf Sterne und ich bin gespannt, ob sich das Westvleteren 12 dagegen behaupten kann.

Neugierig geworden? Hier könnt ihr das St. Bernardus Abt 12 bestellen.

Alkoholgehalt: 10%

(5/5)



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Braukunst-Live 2015 – Quo Vadis?

Es ist wieder soweit, die Braukunst-Live öffnet vom 6. bis 8. März wieder ihre Pforten – erneut (vielleicht zum letzten mal) an der altbekannten Location im MVG-Museum in München. Der Besucher wird sich wieder an einer Fülle an Ausstellern erfreuen dürfen- angefangen bei alten und bekannten Größen wie Braufactum, Schneider-Weisse oder Lammsbräu bis hin zu Neulingen wie z.B. Braukraft, die Bierzauberei, Craftwerk, Tilmans Biere und noch viele andere. Auch an Bieren wird von Gose über IPA bis hin zu fassgelagerten Stouts wieder alles dabei sein, was das Herz (oder der Magen) begehrt. Auch an den Kritikpunkten der vergangenen Jahre wie z.B. die Toilettensituation oder auch die mangelnde Zeit für Fachbesucher wurde gearbeitet. Man darf sich also – wieder einmal – auf die wohl führende Biermesse Deutschlands freuen – oder?

Irgendwie hat bloggen ja durchaus auch einen journalistischen Teil weshalb ich es jetzt nicht dabei belassen möchte, einfach nur die im Vorfeld rumgereichte Pressemitteilung mit meinen eigenen Worten hier online zu stellen sondern möchte diese Stelle nutzen, um von der aktuellen Craftbeer-Situation in Deutschland ein paar Rückschlüsse auf das Festival zu ziehen.

An die großen Premium Partner wie Pilsner Urquell oder Hofbräuhaus mit ihren recht ausladenden Ständen hat man sich ja mittlerweile gewohnt (auch wenn der Besucherandrang – respektive des Ausbleiben des solchen – im Gegensatz zu anderen Ständen immer Bände sprach). Auch, dass die Aussteller rotieren ist für eine Messe/Festival (ja was denn eigentlich) nichts ungewöhnliches – im Gegenteil, kann man sich so ja auch auf immer neue und andere, spannende Biere freuen. Jedoch hört man, wie schon die Jahre davor auch, so einiges im Vorfeld.

Es werden wohl einige bekannte Gesichter der deutschen Craftbeer-Szene dieses Jahr höchstens noch vor den Ständen im Getümmel zu finden sein als hinter selbigen. Dafür werden andere, die das Jahr davor noch recht – sagen wir “rebellisch” – aufgetreten sind, dieses Jahr (wieder) einen eigenen Stand haben und auch wird es mehr Craft-Ableger großer, etablierter Brauereien geben. Dazu kommen auch weitere Vertreter von US-Brauereien, sei es Urban Chestnut (die ja gerade in Wolnzach ihren Deutschland-Ableger aufbauen) oder auch andere die z.B. am neuen Stand von Bier-Deluxe auftauchen werden.

Alles an sich natürlich kein Grund zur Panik, jedoch spiegelt diese Entwicklung sehr schön die Entwicklung in der noch sehr jungen, deutschen Craftbeer-Szene wieder. Craftbeer wurde und wird gerade als Markt entdeckt. Es werden Vertriebspartnerschaften zwischen kommerziellen Größen und Gypsy-Braueren geschlossen. Etablierte und mittlerweile große Craft-Brauer wie auch ausländische Hersteller (dabei stehen derzeit US-Brauer im Vordergrund) drücken sich in die Regale der deutschen (Bier)händler und werden – über kurz oder lang – kleinere und unbekannte Biere mancherorts verdrängen. Zwangsläufig. Warum? Nun, massenkompatible Craftbeere (und ja, davon gibt es eine ganze Menge) lassen sich einfach abverkaufen – genau so wie bekannte Marken. Warum sollte ich mir unbekannte Biere in den Kiosk stellen wenn ich Biere bekannter Labels dank der Nachfragen nach eben diesen viel besser verkauft kriege?

Ebenso wenig besteht ein Zweifel daran, dass Craftbeer Mainstream wird – eine Entwicklung, die sich noch vor 2 Jahren einige von uns gewünscht haben und nun doch wieder sehr kritisch beäugt wird. Was wurde noch vor Jahren gejubelt, wenn irgendwo ein Hopfenstopfer Citra Ale aufgetaucht ist, während heutzutage mittlerweile schon in den PrimeTime-“Nachrichten” im Privatfernsehen über die “neuen Craftbiere” berichtet wird und man höchstens noch die Nase darüber rümpft, dass es sich hierbei um Braufactum handelt und nicht den kleinen, sympathischen Biersieder von nebenan. All das muss man dann wieder in einen Bezug zur BKL setzen. Wird Craftbeer Mainstream, so wird es auch die Messe sein (ok, für manch einen von euch ist die BKL das schon seit Anbeginn) – schließlich möchte man mit den beliebten Bieren ja auch viele Fans erreichen um letztendlich auch das Festival sicher finanzieren zu können. Ich gehe natürlich davon aus, dass es auch in Zukunft Stände kleiner Brauer geben wird, ich gehe aber ebenfalls davon aus, dass das Gros der Aussteller über kurz oder lang große, bekannte Marken sein werden die sich aus den kleinen Anfängen entwickelt haben. Gut für die Brauer (oder Marketing-Firma hinter dem Namen), gut für die Messe, gut für den Konsumenten – aber wird es auch gut genug für den “Aficionado” und die Bierkultur sein? Man weiß es nicht.

Quo vadis? Kleine Craftbeer Marke oder eine große? Kleiner Brauer oder große Firma? Regionale/Nationale Messe oder Internationales Festival? Wo die Reise schlussendlich hingeht, wird niemand sagen können – ich bin mir aber sicher, dass 2015 ein sehr spannendes und interessantes Jahr für die Craftbeer-Bewegung sein wird und letztendlich auch den Weg der zukünftigen Braukunst-Live aufweisen wird.

Auf ein schönes Festival!

 

Fotos und Rückblicke zu den letzten Jahren:

 

2015

Mein bieriges 2014

Ende Dezember, es ist allerorten Zeit für Jahresrückblicke jedweder Art. Da darf ich natürlich nicht fehlen und lasse die letzten 12 Monate aus bieriger Sicht wieder kurz Revue passieren.

Auch 2014 war wieder von Streitereien Diskussionen über die Begrifflichkeit “Craftbeer” wie auch über das Reinheitsgebot geprägt. Dabei habe ich vor allem bei letzterem das Gefühl, dass das Theater um diese urdeutsche Vorschrift mit herannahen des 500. Jahrestages intensiver und ausfallender wird. Geschürt wird dies unter anderem auch durch Äußerungen Dritter wie dem bayerischen Brauerbund, die gerne auch “Brauspezialitäten” – also Biere jenseits des Reinheitsgebots – vom Markt verschwinden sehen würden.

Craftbeer hin, Reinheitsgebot her – im letzten Jahr haben deutschlandweit einige neue Läden aufgemacht in denen man Biere und Spezialitäten beinahe jeder Façon bekommen kann. Ob Ingolstadt oder Kiel, ob Lager oder Wit – die Auswahl ist mittlerweile durchaus beträchtlich. Gleiches gilt für Bierfestivals die von Hamburg über Bochum bis Wien aus dem Boden sprießen und mancherorts aus allen Nähten platzen. Das Interesse an unserem geliebten Getränk wächst, die Menschen befassen sich mehr mit dem Inhalt ihres Glases – von den Rohstoffen über den Brauer bis hin zum Endprodukt. Es wird kritischer hinterfragt, ausgewählt und auch beim Preis ist man durchaus gewillt, mehr als 15 Cent für eine Flasche auszugeben. Toll!

Auch wenn “wir” – von Brauern bis Bloggern, von Konsumenten bis Sommeliers – über das Erreichte froh sein können, so müssen wir uns auch anstrengen um die gewonnen Inseln der Glückseeligkeit auch halten zu können. Allzu oft hört man von Streitereien zwischen Händlern, der Durst nach immer neuen Bierspezialitäten treibt so manchen (Craft-)brauer die Schweissperlen auf die Stirn und auch das Ausland hat den deutschen (respektiven europäischen) Biermarkt für sich entdeckt – anders ist die Offensive der Stone Brewing Company nicht zu erklären die in Berlin öffentlichkeitswirksam, anlässlich der Ankündigung des Baus ihrer deutschen Dependance, eine Palette Industriebier mit einem großen Steinbrocken zerschmetterten. Da stellt sich so manchen natürlich die Frage, ob wir in der deutschen Bierszene einen großen Player aus dem Ausland brauchen der den deutschen Markt mit seinem (sehr guten) Bieren aufmischen kann/wird – ich finde nicht.

Meckern kann man immer, schauen wir lieber zu den positiven Dingen. Dazu gehört auf jeden Fall auch wieder mein “Bier des Jahres”. Eigentlich war mir (und euch) seit der Braukunst Live klar, wer dies sein wird bis sich dies vor einigen Tagen änderte. Mein eigentlicher Favorit und jetzt Zweitplatzierte – das Müllerschoppe OARIS – musste sich dem Nøgne Ø / Mikkeller / Brewdog Horizon Tokyo Black geschlagen geben welches mich in Sachen Qualität und Geschmack sehr beeindruckt hat und ich euch unbedingt ans Herz legen möchte.

Alles in allem gesehen gab es auch 2014 wieder sehr viel gute Biere, auch wenn ich finde, dass die Qualität gerade mancher deutschen Erzeugnisse das Niveau vom Vorjahr nicht halten konnte. Zum Sommer hin hat man dann die Innovationsfähigkeit der deutschen Brauer gesehen, haben sie sich allesamt mit teilweise sehr guten Sommerbieren zu übertrumpfen versucht. Nachdem es dieses Jahr die leichten Ales waren, würde ich vermuten, dass 2015 das Jahr des Witbiers wird – mal sehen. Ansonsten habe ich das Wort “Drinkability” hassen gelernt, wird es hierzulande doch gerne verwendet um ein durchschnittliches IPA zu erklären. Einerseits könne man angeblich dem deutschen Biertrinker ja kein richtiges India Pale Ale zumuten da es viel zu intensiv und herb wäre. So kommt es dann, dass man es mit einigen halbherzigen IPA-Umsetzungen zu tun hat, die irgendwo auch als fruchtiges Weißbier-Pils durchgehen würden aber mit dem Stil nicht allzu viel zu tun haben. Vielleicht braucht es in Deutschland auch eine eigene Stilrichtung um diese Erzeugnisse zu umschreiben – ich weiß es nicht, ich weiß lediglich, dass einige dieser Biere schon nicht mehr auf dem Markt sind. Warum nur?

Insgesamt gesehen würde ich das vergangene Jahr als ein sehr erfolgreiches für die deutsche Craftbeer-Szene bezeichnen und wünsche mir, dass diese auch 2015 weiter natürlich und gesund wächst und man dabei das Augenmerk auf der Bierqualität hat. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch bei allen Blogger- und Brauerkollegen für den netten Austausch und die gute Zusammenarbeit und wünsche euch Lesern, Freunden und Followern einen guten Rutsch ins Jahr 2015.

Cheers!

Weihnachts-Bierwichteln 2014 – Anmeldung online

Mitte  November, Zeit sich schonmal Gedanken über Weihnachten zu machen. Und was gehört dazu? Natürlich das Bierwichteln!

Ab sofort könnt ihr euch für das Weihnachts-Bierwichteln 2014 anmelden. Ihr habt dabei diesmal etwas länger Zeit – bis zum 06.12.2014 um 23:59 ist die Anmeldung dieses Mal möglich.

Die Anmeldung, alle Details und Informationen zum Ablauf findet ihr auf der Bierwichteln-Seite. Bier-Anregungen findest Du hier.

Frohes Wichteln!

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Zu Besuch bei… Riegele

Ende September hatte ich mich mal nach Augsburg aufgemacht um die Brauerei Riegele zu besuchen. Man kannte sich bereits von der Braukunst-Live und anderer Veranstaltungen z.B. in der Hallertau und so habe ich meine Kontakte genutzt um mir die Augsburger mal etwas näher anzusehen.

DSC_0022Seit etwa 10 Jahren baut man nun den bestehenden Standort in der Augsburger Innenstadt – direkt neben dem Bahnhof gelegen – um, modernisiert die Anlagen und investiert in die Zukunft. Die laufenden bzw. geplanten Umbaumaßnahmen sieht man auch mancherorts in der Brauerei wo vorbereite Durchbrüche für neue Besucherstege, etc. vorhanden sind.

Dass sich die Anstrengungen der Vergangenheit und das Wissen der Brauer auszahlen, sieht man bei den Riegele Bieren. Neben den Spezialitäten aus der Manufaktur hat die Brauerei, wie ihr als regelmäßige Leser meines Blogs sicherlich auch schon gemerkt habt, auch ein recht großes Sortiment weiterer Biere die in Qualität und Geschmack den Spezialbieren in Nichts nachstehen und so kann man gewissermaßen sagen: Egal welches Riegele Bier man trinkt, falsch liegt man eigentlich nie.

Der Rundgang zog sich vom Brunnen über Sudhaus, Hefezucht bis hin zu Lagerung und bot einen schönen Einblick in die Brauerei – viel Spaß beim Durchklicken!

Riegele Brauwelt

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Mit das erste was man bei der Ankunft sieht: Das Riegele Wirtshaus...

Tipp: Erste Münchner Bierinseln im Juli

DruckAm Samstag, den 26. Juli 2014, finden in München die ersten “Münchner Bierinseln” statt. Das besondere an diesem Bierfestival ist, dass es sich über das gesamte Gebiet der Münchner Innenstadt erstreckt und die Besucher dort an den 22 “Bierinseln” – damit sind Bierfachgeschäfte, ausgesuchte Gastronomiebetriebe und Kioske gemeint – einfängt.

Zu nennen sind da unter anderem das Red Hot, das Tap House, Biervana, die Getränkeoase, Liebick Getränke, Weißes Brauhaus und noch viele mehr. Beim Programm ist dabei von Bierverkostungen mit Bierexperten über Beer&Food Pairings bis hin zu Craftbeer Sonderangeboten alles geboten was den Bierfreund und auch -Neuling interessiert.

Weitere Infos und auch das komplette Programm kommt ihr auf der Homepage der Bierinseln.

Ich selbst werde natürlich auch dabei sein und euch bei Liebick Getränke in Germering Rede und Antwort stehen und habe auch noch etwas Bier für euch dabei. Ansonsten sieht man sich unter Umständen auf der Abschlußparty in der “Niederlassung”. Ich freue mich auf euch!