Archiv für Kategorie Bier: 2 Sterne
Hacker Pschorr Superior
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 17. Dezember 2011
Was passt wohl am Besten zum kommenden Weihnachtsfest als ein Festbier? Wie passend, dass hier seit einiger Zeit das Hacker Pschorr Superior auf einen Test wartet. Da fackel ich doch nicht lange.
Leicht süßlich und hefig duftet dieses etwas stärker eingebraute Bier. Es ist von bernsteinener Farbe und bietet, neben vereinzelten Kohlensäurenbläschen, eine samte, jedoch nicht sehr standfeste Schaumhaube.
Malzig süßer Geschmack überflutet die Zunge, gefolgt von bodenständigen Malzaromen und einer feiner Hopfennote. Auf den Ersten Blick überraschend vollmundig und mit durchaus schmeckbaren Charakter, auch wenn man den typischen Hacker-Duft in der Nase hat. Eine leicht säuerliche Note schwingt bei den Ersten paar Schluck mit und bringt etwas Frische in den überragenden Malzgeschmack hinein wodurch das Erste Drittel des Bieres durchaus schnell getrunken ist. Mit der Zeit jedoch geht einem die etwas merkwürdige Hopfennote etwas auf die Nerven. Auch die anfängliche Malzeuphorie ist mittlerweile einem süßlichen Geschmacksödland gewichen welches jetzt die Kehle deutlich langsamer herunterwandert.
Das Wasser ist durchaus weich, die Kohlensäure prickelt jedoch zu sehr. Hier hilft nur noch ein mehrfaches Schwenken des Glases um eine angenehme Trinkbarkeit zu gewährleisten. Auch der typsiche Hackergeschmack (muss man erlebt haben – kaum zu beschreiben) macht das Ganze nicht besser. Auch der leicht honigartige Geruch zum Schluß hin kann da nichts mehr ausrichten.
Furioser Start, maues Ende. Nach langem hin und her gebe ich dem Festbier zwei Sterne. Unter meinem Weihnachtsbaum wird definitiv was anderes liegen.
Alkoholgehalt: 6%
Stammwürze: 13,7%




(2/5)
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Hubauer Hefe-Weisse Dunkel – Logistikerbier
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 9. Oktober 2011
Erholt zurück aus dem Urlaub erwartet mich eine wohl gekühlte Dunkle Weiße von Hubauer im Kühlschrank. Wem der Name Hubauer nun bekannt vorkommt – kein Wunder. Es handelt sich hierbei um einen großen Getränkelogistiker, der zur Paulaner-Gruppe gehört. Dieses Bier ist augenscheinlich ein fremdgebrautes Bier, welches hier unter eigener Marke verkauft wird. Die Zugehörigkeit zu Paulaner lässt allerdings vermuten, dass dieses Bier aus dem Sudhaus der Gruppe kommt.
Das Bier ist dunkelbraun mit einer leicht rötlichen Tönung und wird von einer hauptsächlich weißen Schaumhaube bedeckt. Hier sind jedoch auch braune Tendenzen zu erkennen. Der Geruch ist malzig-stark mit Hefe- und Hopfenaromen.
Der Antrunk ist stark malzig mit durchaus herausschmeckbaren Röststoffen und einer leicht unterschwelligen Süße. Der Schaum schmeckt dabei ein wenig bitter-säuerlich und trübt den Ersten Eindruck etwas, dennoch erscheint es mir hier doch ganz lecker. Nach dem Anfang dominiert das Malz den Gesamteindruck und schiebt die restlichen Zutaten auf das Abstellgleis. Leichte Bitterstoffe kann man im Abgang wahrnehmen, verschwinden aber so schnell wieder wie sie gekommen waren. Alles in Allem wirkt mir das Gebräu jetzt viel zu süß und pappig. Dazu kommt noch, dass sich die Kohlensäure bereits weitesgehend verflüchtigt hat und sich das Bier wie Leitungswasser anfühlt. Prickeln, Fehlanzeige.
Der Geruch des restlichen Biers wirkt zur Halbzeit recht hefig (und das nicht unbedingt im positiven Sinne). Nachdem man sich endlich an den etwas eigenwilligen Geschmack gewöhnt hat, kann man die Hefe nun auch im Bier wahrnehmen – zusammen mit flüchtigen Hopfennoten.
Ich muss sagen, dieses Bier überzeugt mich nicht. Vor allem die Kohlensäure, die sich binnen kürzester Zeit verabschiedet hat, lässt dieses Bier sehr lasch erscheinen und sorgt dafür, dass eine Erfrischung quasi nicht stattfindet. Der pappige Geschmack tut sein Übriges. Nein, ich kann hier drauf verzichten – mich würde lediglich interessieren, wer dahinter steckt. Ich werde es austrinken – deshalb gibts zwei Punkte für dieses dunkle Weißbier.
Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 5,25




(2/5)
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Mythos Lager – Urlaubsbiertest
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 14. September 2011
Der gemeine Hellene ist ja für so manches bekannt (Feta, Ouzo), berühmt (Akropolis) aber auch berüchtigt (Mit dem Geld nahm man es augenscheinlich nicht immer so genau). Jedoch im Bezug auf Bier habe ich von den Griechen bisher nichts gehört. Daher bietet es sich an, im Urlaub auf Kreta eines der einheimischen Erzeugnisse zu testen. Also gibt es nun einen Urlaubsbiertest des Mythos Lager Bieres.
Der Geruch des hellgelben, unfiltrierten Bieres ist süßlich-herb und durchaus angenehm. Der Schaum ist leuchtend weiß und von cremiger Konsistenz. Leider ist er nicht sehr standfest.
Der Antrunk ist leicht malzig-süß und wird von einem Schwall Kohlensäure begleitet. Im Abgang kann man herbe Noten erschmecken welche sich auch am Gaumen eine Zeit lang festsetzen.
Ansonsten macht es bisher einen recht leichten Eindruck wobei es gut zu den hießigen Temperaturen passt. Der süßliche, fast pappige Geschmack bleibt einem erhalten während der Hopfen mit der Zeit die Biege macht und lediglich nur noch einen kleinen Teil zum hellenischen Biererlebnis beisteuert.
Der größte Minuspunkt des Bieres ist die viel zu starke Kohlensäure die einem gerade bei einem prall gefüllten Magen im wahrsten Sinne des Wortes übel aufstößt. Ansonsten vermag ich nichts wirklich schlechtes über dieses Bier zu sagen. Es ist definitv viel zu mild, hat zu viel Kohlensäure, ist aber dennoch ganz gut trinkbar und geschmacklich noch am ehesten mit einem leichten Pils zu vergleichen.
Daher gibt es sehr gute zwei Punkte für das Mythos Lager Bier.
Alkoholgehalt: 5%




(2/5)
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Hasseröder Premium Pils – Alles Premium oder was?
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 25. Juni 2011
Fängt ja gut an – ohne Flash ist die Homepage von Hasseröder nicht benutzbar. Die Impressum- und Datenschutzlinks auf der “Ersatzseite” führen ins Leere. Ganz und gar nicht Premium – mal sehen ob sie auf den Hinweis reagieren. Wie ihr nun schon gelesen habt geht es um das Hasseröder Pils – ein weiterer Kandidaten im Test der Großbrauereien.
Die Farbe ist ein wenig dunkler als seine Kollegen von der Pilsfront. Der sich schnell verziehende Schaum ist war recht cremig und schneeweiß. Der Duft ist wenig intensiv, ein wenig fruchtig-süß mit minimal herben Noten.
Es beginnt sehr verhalten. Schwach malzige Noten wechseln sich mit minimalsten Hopfenaromen ab und bilden ein homogenes Gemisch welches auf mich einen eher langweiligen Eindruck macht. Eine leichte Malzsüße kann man nach der Eingewöhnungszeit feststellen was sich als die einzig verlässliche Geschmacksnuance erweist die einem während dem Biertest begegnet.
Die allgemeine Milde dieses Bieres wird auch durch die Kohlsäure nicht beeinflusst. Im Allgemeinen bin ich eher entäuscht von diesem Pils. Mir ist es definitiv zu unspektakulär – dann lieber doch richtig herb mit Character als dieses recht undefinierbare Etwas. Daher gibts von mir nicht mehr als magere zwei Punkte für dieses Premium-Pils.
Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 4,9%




(2/5)
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König Pilsener – Heute kein König
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 18. Juni 2011
Teil fünf des Großbrauereien-Tests. Heutiger Kandidat ist das König-Pilsener welches es immerhin schon seit 1858 gibt und mir letztens im Supermarkt in Kastenform über den Weg gelaufen ist.
Das filtrierte Bier strahlt einen hellgelb an, wirkt aber im Gegensatz zum Krombacher eher blass. Der cremige Schaum gefällt, ist aber nicht sehr standfest. Der Geruch ist stark süßlich ohne auch nur den Hauch von Bitterstoffen.
Anders der Geschmack. Hier fällt einem sofort das recht herbe Aroma auf welches vom Anfang bis zum Ende hin sehr dominant ist. Vereinzelt kann man malzige Noten erahnen, diese werden jedoch von der eintönigen Bitterkeit des Gebräus schnell wieder unterdrückt. Auch im Nachgeschmack nagt der Hopfen recht stark an den Geschmacksknospen – das macht keinen Spaß.
Von der Kohlensäure her gibts nur Pluspunkte da diese sehr mild ausfällt und einem hilft, sich mit dem herben Gesamteindruck des Bieres auseinanderzusetzen. Ich war kurz davor dieses Pils dem Ausguß zu übergeben, habe mich dann aber gefangen und es bin zum Schluß durchgezogen weshalb es gerade noch so zwei Sterne von mir bekommt. Das war bisher das schlechteste Bier im Großbrauerei-Test.
Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 11,5%
Alkoholgehalt: 4,9%




(2/5)
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Warsteiner Premium Verum – Superlativpils
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 5. Juni 2011
Eine Königin unter den Bieren. Internationales Spitzenbier der Premiumklasse. Das einzig Wahre. Ihr merkt schon, beim Warsteiner Pils wird nicht mit Superlativen gespart sondern einfach mal rangeklotzt. Mal sehen, was davon im Test übrigbleibt.
Das Warsteiner kommt mit einer hellgelb bis grünlichen Farbe daher deren obligatorische Schaumhaube recht bald nichtssagend in sich zusammenfällt. Vom Geruch her ähnelt es dem Veltins, wirkt jedoch etwas pappiger.
Anfangs gibt es sich recht malzig, kultiviert und schließt mit einer herben und leicht fruchtigen Note ab. Der ganz angenehme malzige Geschmack gibt sich jedoch mit der Zeit und man kann hinter die leicht süße Fassade des Bieres schauen. Hier findet sich jedoch leider nicht mehr viel. Das sanfte Hopfenaroma bleibt einem zwar weiterhin erhalten, fristet jedoch ein eher einsames Dasein.
Die Kohlensäure macht sich ein wenig zu sehr bemerkbar und sorgt für teils enorme Oralflatulenzen wobei man aber immerhin wieder ein wenig ans Malz erinnert wird. Insgesamt ist es geschmacklick eher unterdurchschnittlich und ordnet sich im Großbrauereientest knapp vor dem Bitburger ein. Zwei Punkte nach Warstein.
Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 11,6%
Alkoholgehalt: 4,8%




(2/5)
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Bitburger Premium Pils – Ein wenig Glamour für alle
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 2. Juni 2011
Ich beginne heute die Großbrauerei-Testwochen in denen ich mir die bisher “verschonten” Markenbiere großer deutscher Brauereien ansehen werde. Kriterium um in diesen Testmarathon zu geraten ist, dass diese Brauereien mit Werbespots im deutschen Fernsehern auftreten. Den Anfang macht heute zum Vatertag das Premium Pils von Bitburger.
Generell zucke ich bei den Begriff “Premium” immer ein wenig zusammen, wird er doch gerne mal benutzt um sich aus der Masse hervorzuheben obwohl das eigentliche Produkt selbst nur mittelmäßiger Natur ist. Aber ich lasse mich natürlich auch gerne eines anderen belehren.
Das klare, hellgelbe Bier ist von einer mittelprächtigen Schaumhaube überzogen welche sich recht bald vom Acker macht. Der Geruch ist eine süßlich-herbe Mischung – kommt insgesamt recht frisch rüber und erinnert mich an das Pils von Rothaus.
Der Antrunk ist eher unspektakulär. Hier dominieren herbe Aromen welche die vorher angedeutete Süße fast gänzlich übertünchen. Auch der Nachgeschmack ist recht herb und für meinen Gaumen zu bitter. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert jedoch wirkt sie etwas zu aggressiv. Mit der Zeit wirkt das Gebräu nicht mehr so intensiv hopfig und kann ein wenig mit erfrischender Säure punkten.
Der Erste Testkandidat der Großbrauerei-Testwochen hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack. Ist nicht mein Bier – gerade der Nachgeschmack ist mir definitiv zu bitter und raubt mir eigentlich die ganze Lust am Bier. Hierfür gibts zwei Sterne nach Bitburg.
Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 11,3%
Alkoholgehalt: 4,8%




(2/5)
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Schneider Weisse Mein Kristall (TAP 2) – Zu klar das Ganze
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 9. Mai 2011
Als ich vor einer Woche den Getränkemarkt in Fürstenfeldbruck leergeräumt habe – zumindest das TAP 5 – hab ich gleich die Möglichkeit genutzt und mir eine Flasche des Kristallweizens von Schneider mitgenommen. Daher gibt es heute mal ein gefiltertes Weißbier.
Das hefig duftende Bier ist erwartungsgemäß hellgelb und klar und wird von einer feincremigen, weißen Haube aus leckerem Schaum bedeckt. Sieht für mich eigentlich eher wie ein Radler aus. Der Antrunk ist frisch und wird von einer leichten Malzsüße begleitet welche man aber nur am Anfang herausschmeckt. Hinten heraus ist der Geschmack nicht so ganz eindeutig zu definieren. Es sind leicht-bittere Hopfenaromen zu erkennen aber ansonsten kommt mir das eher wie ein Gemisch von sich abwechselnden süß-sauren Nuancen vor welcher allerdings auch nicht großartig heraus stechen. Von dem hefigen Duft ist nichts mehr zu merken – woher auch wenn sie aus dem Bier gefiltert wird.
Die Kohlensäure ist ein wenig zu kräftig und bremst dabei den Genuß des Ganzen. Schaum gibts zum Ende hin zwar noch, nur will keine rechte Freude darüber aufkommen da dem Gebräu ein wenig die Luft ausgeht. Es ist ok, man kann es trinken wenn es nichts anderes gibt.
Leider ist es auch nicht fruchtig genug um als gute Erfrischung durchzugehen weshalb ich nach kurzem Grübeln zwei Punkte vergebe. Drei Punkte wären unfair der Scheyern Klosterweisse von gestern gegenüber.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 12,3%
Alkoholgehalt: 5,3%




(2/5)
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Mönchshof Kellerbier – Ab Keller!
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 21. April 2011
“Ab Keller” sagte man früher, wenn das Bier direkt an den ausgelagerten Bierkellern der Brauereien ausgeschenkt wurde. Als Bierkeller wurden damals gerne mal ausgediente Bergwerksstollen genutzt welche teilweise weit außerhalb der Städte lagen. Da die Filteranlagen der Brauereien in den Städten lagen wurde dieses Bier “ab Keller” nicht mehr gefiltert was sich bis heute gehalten hat (und mir eigentlich viel lieber ist). So viel zur Geschichte des Kellerbiers, jetzt wird das Mönchshof Kellerbier getestet.
Im Gegensatz zum Kellerbier von Hacker Pschorr ist dieses um einiges dunkler wodurch sich die cremig-weiße Schaumkrone schön vom Bier abhebt. Beim Geruch bin ich mir nicht sicher. Recht malzig mit einer leicht muffigen Note. Ob das am Keller liegt?
Geschmacklick ist es recht eigen. Wie ein dunkles Weißbier dominieren hier die starken Malzaromen, begleitet von einer sanft bitteren Hopfennote. Es wirkt nicht ganz so vollmundig wie der Prüfling von vor ein paar Tagen. Beim Abgang dominiert der Hopfen wodurch weitere Kostproben nicht mehr ganz so harsch zu Werke gehen. Trinkbar ist es aufgrund der milden Kohlensäure ganz gut auch wenn die ab und an auf der Zunge gerne mal etwas fester kribbelt, gute Stimmung will aber so Recht keine aufkommen. Der erkennbare Charakter ist für meinen Geschmack einfach zu eckig, das ganze Bier zu bitter nach hinten raus. Positiv bleibt noch zu sagen, dass sich der Schaum wacker bis zum Schluß hält und den letzten Rest des Bieres noch bedeckt. Das habe ich schon anders erlebt.
Insgesamt gehen für dieses Kellerbier 2 Sterne nach Kulmbach. Schade eigentlich – hier habe ich mir eigentlich mehr erwartet (und einen anderen Sieger des Miniaturvergleichs als Hacker).
12,4% Stammwürze
Alkoholgehalt: 5,4%
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot




(2/5)
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Reutberger Export Dunkel – Ohne Bock wirds einfach nichts
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 3. Oktober 2010
Nach dem Desaster mit dem normalen Weißbier bin ich gespannt, ob das Export Dunkel vom Kloster Reutberg diesen Schnitzer wieder gut machen kann.
Die grobporige, leicht bräunliche Schaumkrone verzieht sich leider mal wieder viel zu schnell und gibt so den ungetrübten Ausblick auf das kastanienbraune Bier frei.
Man merkt dem Bier seinen dunklen Charakter gleich beim Ersten Schluck an. Hier kommt einem ein kräftig malziger Geschmack entgegen welcher von einem leichten Hopfenaroma flankiert wird. Dies ist im Grunde auch schon die gesamte Aromakomposition die dieses Bier zu bieten hat. Es wirkt etwas schal was sich auch schon am recht schnellen Zusammenfallen des Schaums zeigte.
Ich will nicht sagen, dass es fast schon langweilig ist jedoch macht das Bier einen etwas faden Eindruck auf mich. Mit der Zeit wirkt die Süße des Ganzen auch ziemlich aufdringlich – noch dazu ist der Alkoholgehalt dafür dann auch zu niedrig. Alles in allem ist es Ok – mehr auch nicht. Zwei Sterne nach Sachsenkam.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 4,8%




(2/5)