Archiv für Kategorie Bier: 4 Sterne
Reutberger Aegidius-Trunk – Klösterlich
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 3. November 2011
So, ich denke, dass ich jetzt dann mal alle Reutberger-Sorten durch habe. Diesmal möchte der Aegidius-Trunk von mir getestet werden. Seines Zeichens handelt es sich um ein saisonales, natürtrübes Kellerbier aus den heiligen Hallen des Reutberger Klosters. Ich bin gespannt, ob meine Reutberger-Bier Regel auch diesmal greifen wird.
Die rötlich-goldene Farbe gefällt auf jeden Fall schon einmal. Auch der feine und stabile Schaum mit einem leichten Gelbstich macht hier einen guten Eindruck. Beim Geruch gibt sich das Gebräu aber eher zurückhaltend – er ist bestenfalls zu erahnen. Das bisschen, was man merkt, geht in Richtung eines Märzen.
Im Antrunk zeigt sich dieses Bier eher von seiner herben Seite und startet mit recht intensiv wirkenden Hopfenaromen. Nach kurzer Eingewöhnung kann man sich dann mehr um den malzaromatischen Part des Gesamtgeschmacks kümmern. Hier punktet der Aegidius-Trunk mit einer sanft-säuerlichen Süße und einer vollmundigen Süffigkeit. Ich bin echt überrascht. Es tendiert stark in Richtung eines Bockbiers – vor allem dem hauseigenen Weihnachtsbock – schlägt dabei aber mit weniger Alkohol zu Buche. Im entferntesten bilde ich mir ein, Karamell zu schmecken – würde natürlich auch zu der genanngten Süffigkeit passen.
Die Kohlensäure ist gering dosiert und passt damit genau richtig zum Gesamtkonzept dieses Bieres welches seitens Reutberg als Festbier beworben wird. Dahingehend erklärt sich wohl auch die geschmackliche Nähe zum Märzen. Der anfänglich dominierende Hopfen hat sich inzwischen ganz und gar der wundervollen Malzmischung ergeben die sicherlich auch zum kleinen Teil aus Karamell- und Melanoidinmalz besteht und auch zum Schluss hin nichts von Ihrer Süffigkeit verloren hat. Versammt, ich habe nur eine Halbe.
Ein wirklich leckeres und vor allem sehr süffiges Bier und für mich das Erste wirklich gute nicht-”bock-oide” Bier der Klosterbrauerei Reutberg was mir durchaus vier Punkte wert ist. Gratulation an die Klosterbrüder nach Sachsenkam.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 5,3%
Stammwürze: 13%




(4/5)
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Riedenburger Historisches Emmer Bier – Echt voll Korn
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 15. Oktober 2011
Bio-Biere sind ja mittlerweile nichts Neues mehr weshalb man im Laden immer öfter über selbige stößt. Ein weiterer Vertreter dieser Sorte ist das Riedenburger Emmer Bier welches, wie der Name schon sagt, unter anderem mit Emmermalz eingebraut wurde. Dazu kommen noch Dinkel-, Einkorn- sowie natürlich Gersten- und auch Weizenmalz und fertig ist ein Bier welches vermutlich mehr Getreide gesehen hat als so manches Vollkornbrot.
Ich habe dieses obergärige Bier jetzt mal in ein Weißbierglas eingeschenkt. Der Geruch ist schon beim Öffnen der Flasche stark getreidig und malzig – erinnert entfernt an den Geruch in einer guten Bäckerei. Das Bier hat eine kastanienbraune Farbe und wird von einer cremigen, leicht bräunlichen Schaumhaube bedeckt. Sieht sehr urig aus.
Der Antrunk ist sehr malzig, erinnert stark an ein Malzbier, etwas süßlich und sehr mild. Der Geschmack entfaltet sich erst wenigen Augenblicke nachdem man einen tiefen Schluck aus dem Glas genommen hat. Sehr würzig mit durchaus vorhandener Getreidenote. Dabei schwingt immer ein milder Unterton mit welcher sich auch gegen die ansetzenden Hopfenaromen im Abgang behauptet. Das ist ein sehr süffiges Gebräu. Man kann im Abgang leichte Züge eines Hefeweizens erkennen, diese ordnen sich jedoch der Geschmacksvielfalt der verwendeten Malzsorten unter. Erinnungen an einen frischen Brotteig kommen hoch.
Die Kohlensäure ist wirklich perfekt. Beim Trinken ist sie gerade so zu spüren, sie sorgt aber immerhin für eine Schaumbildung bis hin zum Schluss. Oralflatulenzen sind auch bei einem schnellen Genuss nicht zu befürchten. Ein wirklich tolles Bier, welches auch bis zum Schluss hin nichts von seiner Intensität und Süffigkeit verliert. Mittlerweile überwiegen leichte säuerliche Noten zusammen mit einer dezenten Fruchtigkeit und machen das Bier im allgemeinen recht erfrischend.
Dass ich zu Anfangs mit dem Schaum nicht vollends zufrieden war kann den absolut positiven Gesamteindruck nicht stören. Lediglich ein wenig stärker dürfte es noch schmecken. Viel Luft nach oben gibt es hier nicht mehr weshalb ich dem historischen Emmer Bier sehr gute vier Punkte gebe.
Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 5,5%
Stammwürze: 12,8%




(4/5)
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Neumarkter Lammsbräu Dinkel – Supergrün
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 10. September 2011
Bio-Bier? Mit Dinkelmalz? In einer 0,3er Flasche? Ohweh, mir schwant übles. Bisher hat mich der Lammsbräu aus Neumarkt nicht wirklich überzeugt. Ich bin gespannt, ob es bei diesem obergärigen Bio-Dinkel Bier anders sein wird. Die Vorzeichen sehen jedenfalls nicht gut aus.
Der Geruch des orange-gelben Bieres ist recht hopfig mit starker Hefenote. Der Schaum ist leuchtend weiß und von sehr guter Qualität und vom Geschmack her leicht säuerlich-süß.
Der Antrunk ist sehr vollmundig und mild, gepaart mit einer leicht säuerlichen und frischen Note. Im Abgang wirkt es recht fruchtig und schon fast süßlich und erinnert hier an einen Bock. Der Hopfen hält sich bei der Geschmackskompsition zurück, steuert aber ein leicht zitrusartiges Aroma bei.
Die Hefe hinterlässt einen leicht bananigen Geschmack auf der Zunge welcher auch nicht von der Kohlensäure behindert wird. Diese ist fast zu gering dosiert, sorgt aber für ein sehr weiches Bier weshalb. Dies, und der doch recht stark malzige Geschmack, machen das Dinkelbier sehr süffig.
Ganz im Gegensatz zu meinen Erwartungen handelt es sich bei diesem Dinkel-Bier um ein sehr leckeres Gebräu. Grund zur Kritik find ich eigentlich gar keine – lediglich ein wenig stärker im Geschmack könnte es sein. Für dieses Bio-Bier gibts von mir vier Sterne in die Oberpfalz.
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 12,5%
Alkoholgehalt: 5,2%




(4/5)
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Reutberger Kloster Märzen
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 28. August 2011
Stilecht in Volksfestmengen teste ich heute, schon wieder, ein Bier aus der Klosterbrauerei Reutberg. Es geht um das Kloster Märzen, welches hiermit im direkten Vergleich zum gestrigen Test Dieselross-Öl der Aktienbrauerei steht. Ich bin gespannt.
Die Schaumbildung ist sehr gut, was aber auch dem Gefäß und der daraus resultierenden Einschenktechnik geschuldet ist. Der Schaum selbst ist fein- bis mittelporig, von gelblich-weißer Farbe und schmeckt säuerlich-bitter. Das Bier ist von rot-blonder Farbe und verströmt einen malzigen und leicht rauchigen Duft.
Der Antrunk ist malzig und sehr vollmundig. Die wenigen Bitterstoffe wechseln sich mit dem süßlichen Malzgeschmack ab. Leicht säuerlich und hopfig ist der Abgang wodurch das Bier einen sehr frischen, leichten Eindruck macht. Das Malz ist einigermaßen würzig, hat aber auch fruchtigere Noten die mehr in Richtung Weißbier gehen. Hier stechen vor allem beerige Aromen heraus. Auch im weiteren Verlauf gibt es keine nennenswerten Veränderungen am Geschmack. Der Hopfen ist sehr mild, die Kohlensäure, welche anfangs noch etwas zu stark war, ist nun genau richtig wodurch dieses Märzen recht süffig wird.
Es könnte ein klein wenig süßer sein da ihm gerade zum Schluss ein wenig die Luft ausgeht. Ansonsten hat man es hier mit einem guten Volksfestbier zu tun. Und da ich heute einen guten Tag (und fast einen Liter Märzen intus) habe, gibts für dieses untergärige Bier vier Punkte!
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 13%
Alkoholgehalt: 5,3%




(4/5)
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Auerbräu Johann Auer Rosenheimer Dunkle Weiße – Sonntagsbier
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 21. August 2011
Grimmig dreinblickende Herren auf Bierflaschen sind ja nun nichts Neues. Ob es bei der Rosenheimer Dunklen Weiße von Auerbräu auch am Bier liegt, dass der Firmengründer Johann Auer auf dem Label so auf den geneigten Genießer herabschaut, wird der Test zeigen.
Das Bier begrüßt den Trinker mit seiner rötlich-braunen Farbe und dem cremigen, bräunlichen Schaum. Dabei verströmt es einen malzig-süßen und leicht rauchigen Geruch.
Stark malziger Antrunk mit einer Spur Nelke und einer eleganten Hefenote. Im Abgang hat es ein leicht säuerlich-süßes Aroma was dieses an sich relativ schwere Bier weitaus frischer erscheinen lässt. Nach der Eingewöhnung kann man fruchtigere Noten entdecken, allen voran ein leichtes, für Weißbiere typisches, Bananenaroma.
Aufgrund der kaum zu schmeckenden Bitterstoffe kann man davon ausgehen, dass der Braumeister hier eine ausgesprochen milde Hopfensorte gewählt hat und diese auch fein dosiert hat. Die Kohlensäure hält sich im Hintergrund, der Schaum ist auch bei der Halbzeit noch zu erkennen. Ein tolles Bier! Sehr malzig, fruchtig und sicherlich eine ideale Ergänzung zu jedem Sonntagsbraten.
Hier gibt es definitiv keinen Grund grimmig zu schauen. Glatte vier Punkte gehen nach Rosenheim.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 12,5%
Alkoholgehalt: 5,5%




(4/5)
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Reutberger Heller Bock – Heißer Tag, kühler Bock
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 20. August 2011
So manchmal hab ich das Gefühl, die Klosterbauerei Reutberg hat mittlerweile mehr Biersorten als der nächstgelegene Ort, Sachsenkam, Einwohner hat. Der Helle Bock, den ich heute für euch im Test habe, ist noch nichtmal auf der Homepage der Reutberger verzeichnet. Komischerweise scheint es dieses Bier dennoch schon durchaus lange zu geben – mir schwant übles.
Das rötlich schimmernde Bier hat einen intensiv malzigen Geruch der von einer leichten säuerlichen Note flankiert wird. Der Schaum sieht gut aus, ist größtenteils schön feinporig und hält sich ganz gut. Ein richtig schöner Bock.
Der Erste Eindruck ist stark malzig. Röstaromen dominieren hier besonders und überdecken den recht starken Alkohol welchen man erst nachkurzer Wartezeit bemerkt. Beim zweiten Schluck offenbart das Bier seinen relativ schweren Character. Getreidig und mit einer leichten Hopfennote rinnt es die Kehle hinab und hinterlässt eine sanfte Süße. Dies und die Außentemperatur jenseits der 30 Grad sorgen für eine gute Süffigkeit.
Das Wasser ist sehr sanft und die Kohlensäure ist kaum wahrnehmbar. Da wünscht man sich doch fast in den Biergarten des Klosters, zusammen mit einer deftigen Schweinshaxe. Diesen tollen Bock dazu und man wäre versorgt. Andererseits sollte man bei dem Alkoholgehalt, den man durchaus schmecken kann, eher vorsichtig sein.
Ein tolles Bier aus Sachsenkam weshalb es von mir 4 Punkte für den Hellen Bock gibt. Prost!
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 16%
Alkoholgehalt: 6,7%




(4/5)
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Schneider Weisse TAP 4 Mein Grünes – Zitrusmix
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 24. Juli 2011
Geschafft! Nach etwas mehr als einem Monat kam endlich der erlösende Anruf welcher mir mitteilte, dass mein bestellter Kasten TAP4 abholbereit ist. Vielen Dank nochmal an den Getränke-Stadl in Lenggries über den ich diesen Biertestkandidaten beziehen konnte. Damit habe ich dann bald alle Sorten der Weißbierbrauerei Schneider durch.
Toller, feiner Schaum auf dunkel-orangem Bier. Der Geruch ist leicht hefig mit einer Zitrusnote – ähnlich dem TAP5 – nur weit weniger ausgeprägt. Man könnte hier wohl auch vom kleinen Bruder der Hopfenweisse sprechen.
Sofort wird man vom Hopfen in seinen Bann gezogen. Das leicht herbe Zitrusaroma – geht in die Richtung Grapefreuit – sorgt für eine wahnsinnige Frische. Gleich nach diesem Ersten Eindruck sorgt die Süße des etwas zurückbleibendes Malzes für einen runden Abgang bevor das Bier einen leicht bitteren Geschmack am Gaumen hinterlässt. Für ein Weißbier ist die ganze Sache durchaus herb, dennoch sorgt die Geschmacksvielfalt dafür, dass sich dieses Weißbier gut wegtrinken lässt.
Später kann man dann hefigere Noten erkennen welche jedoch aus der Übermacht von Hopfen und Malz nicht sonderlich hervorstechen und sich dem süßlich-herben Zitrusmix unterordnet. Durch die milde Kohlensäure wird die Süffigkeit noch unterstützt. Mit der Zeit, wenn man sich an den Hopfen gewöhnt hat, wirkt das Bier ein wenig schwer. Nichts zum saufen sondern zum Trinken – vom Alkohol merkt man jedenfalls nichts.
Der kleine Bruder der Hopfenweisse schlägt sich gut – nur schade, dass man an die Spezialitäten von Schneider so schwer rankommt. Jedenfalls gibts 4 Punkte für das Grüne.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 6,2%




(4/5)
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Holzkirchner Oberbräu Anno 1605 – Auch ohne Werbung gut
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 24. Juli 2011
Ein Bier, welches vom Hersteller auf dessen Homepage nicht beworben wird, lässt bei mir die Alarmglocken läuten. Warum gibt es keine Informationen? Warum ist es so gut wie nirgends zu bekommen? Fragen über Fragen die dieser Test des Anno 1605er des Holzkirchner Oberbräus hoffentlich klären wird.
Intensiver Hefegeruch wird von dem bernsteinfarbenen Bier emittiert welches von einer cremigen, sehr feinen Schaumhaube bedeckt ist. Ein toller Anblick!
Der Antrunk ist sehr malzig und wird von einer stark hefigen Note flankiert. Süßlich rinnt es den Rachen runter und hinterlässt dabei keine Bitterstoffe, die den Trinkgenuß stören. Ein starker Anfang welcher dafür sorgt, dass man recht schnell bei der Halbzeit angelangt ist. Auch nach einiger Zeit kann man sich an dem starken Malzgeschmack erfreuen wobei man jetzt noch eine leichte Bananennote herausschmecken kann.
Kohlensäure ist kein Thema. Diese ist auf den Punkt dosiert und sorgt für eine enorme Süffigkeit. Auch der leichte säuerliche Geschmack, den man mit der Zeit erfährt, fördert dies nur. Schaum gibt es hier bis zum Schluss (ich gebe zu, der Schluss ist sehr schnell erreicht). Top!
Ein wirklich tolles Bier kommt hier aus Holzkirchen – da kann man die Schirmherrschaft durch König Ludwig durchaus verschmerzen. 4 Punkte für das Anno 1605 gehen an den Oberbräu in Holzkichen.
Welches Reinheitsgebot verwendet wird ist leider nicht klar – den Zutaten nach zu urteilen ist es aber das bayerische.
Stammwürze: 12%
Alkoholgehalt: 5,0%




(4/5)
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Maisels Weisse Original – Kruzzifix, Glas scho leer
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 13. Juli 2011
“Bayerns einzigartige Weißbierspezialität” titelt die Homepage der Gebrüder Maisel aus Bayreuth. Ob dem so ist wird der folgende Test zeigen, den ich “auf meine Wei(s)se” mache.
Würzig-hefiger Weißbierduft wird von dem bernsteinfarbenen Weißbier emitiert, welches sich problemlos einschenken ließ. Der feinporige Schaum macht leider keine besonders gute Figur und ist schon nach kurzer Zeit zusammengefallen.
Und es geht auch gleich richtig zur Sache. Das Malz geht beginnt stark und bringt gleich mal eine fruchtige Süße ins Spiel welche kurz darauf von einem milden, säuerlichen Aroma abgelöst wird. Sofort fällt einem auch die geringe Kohlensäure auf die einen großen Teil dazu beiträgt, dass das Glas bereits nach wenigen Augenblicken zur Hälfte geleert wurde.
Man kann kaum die Finger vom Glas lassen. Die Abwesenheit der hopfigen Bitterstoffe wird vom Malz schonungslos ausgenutzt und drückt dem Bier einen sehr frisch-fruchtigen Stempel auf, der von der leicht bananigen Hefe noch getoppt wird. Hier sind definitiv Leute am Werk, die ihr Handwerk verstehen. Der Nachgeschmack ist sehr angenehm und ich hoffe, dass er sich noch mehrere Stunden hält (da ich leider nur eine Flasche da habe).
Echt ein tolles Bier bis zum Schluß mit einem klitzekleinen Abzug in der G-Note (G wie Geruch, der mich mit der Zeit ein wenig gestört hat). Trotzdem reicht es für hervorragende vier Punkte für diese Weißbier. Das Bierglasblog hat übrigends ein schönes Bild von einem Maisel’s Weisse Kristallweizen Glas.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 5,2%




(4/5)
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Ayinger Bräu-Weisse – Sommerbier
Verfasst von Daniel unter Bier: 4 Sterne am 11. Juli 2011
Ayinger? Ohje – meine Erfahrungen sind hier nicht besonders gut. Diese sind zwar schon ein wenig länger her weshalb ich mir da jetzt nicht draus mache (außerdem war es nicht das Weißbier) – aber ich bin ein wenig vorbelastet bin. Dennoch will ich der Bräu-Weisse eine Chance geben.
Recht hefig kommt dieses Weizen daher. Der cremige Schaum macht viel Spaß beim Ansehen – vor allem, da dieser ziemlich standfest ist. Das Bier an sich ist ein wenig zu hell für meinen Geschmack was ich ihm jetzt aber nicht zum Nachteil anhängen werde.
Zum Start legt das Ayinger mit einem erfrischendem Prickeln los. Das Malz ist fruchtig frech und hat eine leicht saure Note was im Zusammenspiel eine starke Süffigkeit entwickelt.Von Bitterkeit keine spur – hier dominiert eher die unaufdringliche Süße des Gerstensaftes. Der Nachgeschmack ist durchaus angenehm und unterstreicht den erfrischenden Charakter des Ganzen.
Ich würde dieses Bier jeder Apfelschorle vorziehen – auch im Bezug auf die Kohlensäure welche hier perfekt dosiert eine wunderbare Partnerschaft mit dem Rest des Bieres eingeht und zu dem guten Gesamteindruck beiträgt.
Ein super Bier für laue Sommerabende (wie heute). Hierfür gehen vier Punkte nach Aying.
Stammwürze: 11,8%
Alkoholgehalt: 5,1%




(4/5)