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Schweiger Dunkler Bock

Ein weiteres Starkbier hat mich in meiner kleinen Pause erreicht. Dabei handelt es sich um den dunklen Bock der Privatbrauerei Schweiger in Markt-Schwaben – selbiges liegt im Dunstkreis von München und beheimatet die Brauerei schon seit über 70 Jahren. Da Bockbier bei mir stets willkommen ist, freue ich mich auf diesen Test.

Ein sehr schönes, braun-rötlich eingefärbtes Bier befindet sich nach dem Ausschenken der leider etwas zu kleinen Flasche in meinem Glas und wird mit einer weiß-bräunlichen Schaumkrone bedeckt. Ein malzig-aromatischer und mit leichten Röststoffen versetzter Duft zieht mir in die Nase und sorgt für noch mehr Neugier auf dieses mir bisher unbekannte Kleinod.

Im Antrunk gibt sich dieser Bock keine Blöße und erfreut den Genießer mit einem kräftig-malzigem Geschmack, der sich mit leichter Säure und einer angenehmen Hopfenherbe den Weg über die Zunge bahnt. Dieses Starkbier ist nicht gar so süß wie die anderen Vertreter seiner Zunft und wirkt damit auch nicht gar so schwer was es einem etwas leichter macht, mehr als eins davon zu trinken. Die nicht so herbe aber dafür recht aromatische Hopfung sorgt für ein angenehmes Trinkgefühl, bremst aber die Süffigkeit ein klein wenig.

Ansonsten kann man dieses stark gemalzte Bier sehr gut trinken – vor allem, da man hier nicht von der Kohlensäure behindert wird. Ein toller Bock für jeden Tag und mir definitiv 4 Sterne wert. Einfach lecker!

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 16,5%

Alkoholgehalt: 6,2%

(4/5)

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Franziskaner Weißbier Dunkel

Um das Trio mal vollständig und einen Gegentest zum Kollegen zu haben, gibt es bei mir heute das dunkle Weißbier von Franziskaner im Test.

In einem schönen, tiefen braun wird man von diesem dunklen Weißbier begrüßt. Der Schaum ist extrem stabil und von feinporiger bis cremiger Konsistenz und passt mit seiner leicht bräunlichen Farbe wunderbar zum Glasinhalt. Im Duft ist es aromatisch malzig und mit Röststoffen versetzt.

Dieses Bier geht im Antrunk sehr mild zu Werke. Deutlich vorhandene Malzsüße paart sich hier mit einem sanften Hefegeschmack und läuft einem mit einer kaum wahrnehmbaren Bitterkeit die Kehle hinunter. Ich bin positiv überrascht, hatte ich dieses Münchner Bier doch in gänzlich anderer Erinnerung. Das Malz steht hier zwar durchaus im Vordergrund, wirkt aber nicht so penetrant und macht eine gute Figur. Die im Geruch vorhandenen Röststoffe sucht man zwar größtenteils vergeblich, doch wird man im Abgang mit leichten Hefe- und Fruchtnoten besänftigt.

Kohlensäure ist, trotz der vortrefflichen Schaumbildung, bemerkenswerterweise kaum vorhanden und erzeugt dadurch zusammen mit der Süße eine starke Süffigkeit. Das einzige, was man diesem Bier wirklich ankreiden kann ist der mangelnde Charakter. Es ist gut, wirklich gut…aber eben auch nur gut. Einfach ein wenig zu mild und unspektakulär für meinen Geschmack – könnte ein paar Kanten mehr vertragen. Dennoch steht das dunkle Weißbier von Franziskaner auf der selbe Stufe wie das Helle weshalb ich hier auch gerne vier Punkte spendiere.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5,0%

Stammwürze: 11,8%

(4/5)

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Hubauer Hefe-Weisse Dunkel – Logistikerbier

Erholt zurück aus dem Urlaub erwartet mich eine wohl gekühlte Dunkle Weiße von Hubauer im Kühlschrank. Wem der Name Hubauer nun bekannt vorkommt – kein Wunder. Es handelt sich hierbei um einen großen Getränkelogistiker, der zur Paulaner-Gruppe gehört. Dieses Bier ist augenscheinlich ein fremdgebrautes Bier, welches hier unter eigener Marke verkauft wird. Die Zugehörigkeit zu Paulaner lässt allerdings vermuten, dass dieses Bier aus dem Sudhaus der Gruppe kommt.

Das Bier ist dunkelbraun mit einer leicht rötlichen Tönung und wird von einer hauptsächlich weißen Schaumhaube bedeckt. Hier sind jedoch auch braune Tendenzen zu erkennen. Der Geruch ist  malzig-stark mit Hefe- und Hopfenaromen.

Der Antrunk ist stark malzig mit durchaus herausschmeckbaren Röststoffen und einer leicht unterschwelligen Süße. Der Schaum schmeckt dabei ein wenig bitter-säuerlich und trübt den Ersten Eindruck etwas, dennoch erscheint es mir hier doch ganz lecker. Nach dem Anfang dominiert das Malz den Gesamteindruck und schiebt die restlichen Zutaten auf das Abstellgleis. Leichte Bitterstoffe kann man im Abgang wahrnehmen, verschwinden aber so schnell wieder wie sie gekommen waren. Alles in Allem wirkt mir das Gebräu jetzt viel zu süß und pappig. Dazu kommt noch, dass sich die Kohlensäure bereits weitesgehend verflüchtigt hat und sich das Bier wie Leitungswasser anfühlt. Prickeln, Fehlanzeige.

Der Geruch des restlichen Biers wirkt zur Halbzeit recht hefig (und das nicht unbedingt im positiven Sinne). Nachdem man sich endlich an den etwas eigenwilligen Geschmack gewöhnt hat, kann man die Hefe nun auch im Bier wahrnehmen – zusammen mit flüchtigen Hopfennoten.

Ich muss sagen, dieses Bier überzeugt mich nicht. Vor allem die Kohlensäure, die sich binnen kürzester Zeit verabschiedet hat, lässt dieses Bier sehr lasch erscheinen und sorgt dafür, dass eine Erfrischung quasi nicht stattfindet. Der pappige Geschmack tut sein Übriges. Nein, ich kann hier drauf verzichten – mich würde lediglich interessieren, wer dahinter steckt. Ich werde es austrinken – deshalb gibts zwei Punkte für dieses dunkle Weißbier.

 

Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5,25

(2/5)

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Auerbräu Johann Auer Rosenheimer Dunkle Weiße – Sonntagsbier

Grimmig dreinblickende Herren auf Bierflaschen sind ja nun nichts Neues. Ob es bei der Rosenheimer Dunklen Weiße von Auerbräu auch am Bier liegt, dass der Firmengründer Johann Auer auf dem Label so auf den geneigten Genießer herabschaut, wird der Test zeigen.

Das Bier begrüßt den Trinker mit seiner rötlich-braunen Farbe und dem cremigen, bräunlichen Schaum. Dabei verströmt es einen malzig-süßen und leicht rauchigen Geruch.

Stark malziger Antrunk mit einer Spur Nelke und einer eleganten Hefenote. Im Abgang hat es ein leicht säuerlich-süßes Aroma was dieses an sich relativ schwere Bier weitaus frischer erscheinen lässt. Nach der Eingewöhnung kann man fruchtigere Noten entdecken, allen voran ein leichtes, für Weißbiere typisches, Bananenaroma.

Aufgrund der kaum zu schmeckenden Bitterstoffe kann man davon ausgehen, dass der Braumeister hier eine ausgesprochen milde Hopfensorte gewählt hat und diese auch fein dosiert hat. Die Kohlensäure hält sich im Hintergrund, der Schaum ist auch bei der Halbzeit noch zu erkennen. Ein tolles Bier! Sehr malzig, fruchtig und sicherlich eine ideale Ergänzung zu jedem Sonntagsbraten.

Hier gibt es definitiv keinen Grund grimmig zu schauen. Glatte vier Punkte gehen nach Rosenheim.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 12,5%

Alkoholgehalt: 5,5%

(4/5)

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Dachsbräu Dunkel – Süffiges Dunkel

Um mal für etwas Abwechslung zu sorgen gibt es heute ein dunkles Bier welches eher unbekannt ist. Es handelt sich um das Lagerbier Dunkel von Dachsbräu – quasi der kleine Bruder vom Ulimator.

Süßlich-malzig steigt einem der Geruch des dunkelbraunen Bieres in die Nase welches im Licht leicht rötlich schimmert. Der Schaum ist von feiner Konsistenz und ist leicht cremig gefärbt.

Sehr mild kommt dieses Bier im Antrunk rüber. Malzige Noten sind reichlich vorhanden und sorgen für eine gute Süffigkeit von Anfang an – hier hilft auch die sehr feine Kohlensäure. Eine ganz leichte Herbe kommt im Abgang daher, ordnet sich aber der starken Malznote unter. Diese ist zwar recht stark aber nicht zu süß weshalb man nicht das Gefühl hat, dass einem gleich die Lippen zusammenkleben.

Auch im weiteren Verlauf verliert das Bier kein bisschen an Aroma – nein, es wirkt sogar noch süffiger. Ist eher selten, dass ich beim Testen das Glas in solch einer Geschwindigkeit leer trinke wie heute. Am Schluss fehlt dem Gebräu zwar ein wenig die Durchzugskraft, dennoch ist das ein tolles Bier aus Weilheim. Daher gibts für dieses tolle Dunkel vier Punkte.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 12%

Alkoholgehalt: 5,0 %

(4/5)

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Kuchlbauer Aloysius – Dunkle Pracht

Kuchlbauer…das waren doch die mit diesem komischen Turm? Konnte mich gleich dran erinnern, als ich diesen dunklen Weißbier Bock inmitten diverser anderer Sorten im Getränkemartk fand. Natürlich kam der dann sofort auf meine Liste der Testkandidaten.

Recht malzig geht der Geruch hier zu Werke, grobporig und in weißer Pracht thront der Schaum über dem dunkelbraunen Bier welches recht schnell seinen Weg ins Glas gefunden hat und jetzt leise vor sich hin knistert. Der Duft erinnert ein klein wenig an das dunkle Weißbier Desaster von Reutberg, kommt jedoch weitaus angenehmer in der Nase an.

Angenehm malzig kommt der Gebräu aus Abensberg daher, fruchtig und mit leichter Säure rinnt es die Kehle hinab. Recht kraftvoll kommt der Bock im Nachhinein rüber und bleibt einem einige Momente süßlich am Gaumen hängen. Die Säure stört mit der Zeit ein wenig, ebenso die zu agressive Kohlensäure – hier wirkt das Bier etwas unausgewogen. Ansonsten ist es recht süffig und trotz des starken Malzaromas immernoch recht mild. Auch vom Schaum ist zu vorgerückter Stunde noch etwas über was den allgemeinen guten Eindruck bestätigt.

Leider verhindert die schlecht dosierte Kohlensäure hier eine bessere Bewertung da der Genuß meiner Meinung nach davon recht stark beeinträchtigt wird. Ansonsten ist das ein gelungener Bock mit Luft nach oben. Drei solide Punkte ist mir der Aloysius wert.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 16,5%

Alkohol: 7,2%

(3/5)

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Reutberger Daisenberger Dunkle-Weisse – Gehört weggesperrt

Vor einiger Zeit habe ich in der hießigen Lokalzeitung einen Bericht über das Kloster Reutberg gesehen in der von der neuesten Biersorte der Klosterbrauerei berichtet wurde: Die Daisenberger Dunke-Weisse. Für diejenigen, die es interessiert, möchte ich noch kurz erklären, dass es sich bei “Daisenberger” um den Gründer der Brauereigenossenschaft Reutberg (Gründung am 23.10.1924) Pfarrer Alois Daisenberger handelt.

Nun habe ich natürlich schlechte Erinnerungen an “normale” Biere vom Reutberg welche ich natürlich abzulegen versuche um neutral an den Test dieses Weißbieres zu gehen.

Das von einem samtigen, gelblich-weißen Schaum bedeckte Bier ist hellbraun und verströmt einen stark malzig-hefigen, fast modrigen Geruch. Der Antrunk ist stark malzig und sehr ungewöhnlich für ein dunkles Weißbier. Flankiert wird der malzige Geschmack von einem ansatzweise fruchtigen Hefearoma von dem man das Gefühl hat, es wäre über das Experimentierstadium nicht hinaus gekommen.

Der Geruch ist nach weiteren Schlücken für mich unerträglich. Selten ein Bier gehabt, welches geschmacklich irgendwo zwischen Kellerboden und Kartoffelsäcken angesiedelt ist. Ich weiß echt nicht, was die Reutberger so treiben. Bisher war jedes normale Bier nicht einmal ansatzweise gut – ganz im Gegensatz zu den Böcken.

Es tut mir jedenfalls nicht Leid den Test schon abbrechen zu müssen und das arme Gebräu dem Ausguß zu übergeben. Das heißt: Schon wieder nur ein Stern für das Kloster Reutberg. Immerhin weiß ich jetzt, warum der Daisenberger auf dem Label so grimmig schaut.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 12 %

Alkoholgehalt: 5,3%

(1/5)

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Reutberger Export Dunkel – Ohne Bock wirds einfach nichts

Nach dem Desaster mit dem normalen Weißbier bin ich gespannt, ob das Export Dunkel vom Kloster Reutberg diesen Schnitzer wieder gut machen kann.

Die grobporige, leicht bräunliche Schaumkrone verzieht sich leider mal wieder viel zu schnell und gibt so den ungetrübten Ausblick auf das kastanienbraune Bier frei.

Man merkt dem Bier seinen dunklen Charakter gleich beim Ersten Schluck an. Hier kommt einem ein kräftig malziger Geschmack entgegen welcher von einem leichten Hopfenaroma flankiert wird. Dies ist im Grunde auch schon die gesamte Aromakomposition die dieses Bier zu bieten hat. Es wirkt etwas schal was sich auch schon am recht schnellen Zusammenfallen des Schaums zeigte.

Ich will nicht sagen, dass es fast schon langweilig ist jedoch macht das Bier einen etwas faden Eindruck auf mich. Mit der Zeit wirkt die Süße des Ganzen auch ziemlich aufdringlich – noch dazu ist der Alkoholgehalt dafür dann auch zu niedrig. Alles in allem ist es Ok – mehr auch nicht. Zwei Sterne nach Sachsenkam.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 4,8%

(2/5)

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Dachsbräu Jubiläumsbier – Alter vor Schönheit

Was macht man, wenn man unbedingt eine weitere Biersorte auf den Markt werfen will? Klar – man nimmt einfach ein beliebiges Jubiläum mit dem man irgendwas zu tun hat et voilà: Das Dachsbräu Jubliäumsbier, anlässlich der vor tausend Jahren erstmalig stattgefundenen urkundlichen Erwähnung von Weilheim und Polling, steht beim Getränkehandlanger.

Das Bier sieht ganz gut aus, ist dunkelbraun gefärbt und wird von einer weißen, jedoch sehr kurzlebigen Schaumkrone bedeckt. Es duftet fruchtig-süß aus dem Glas – jetzt wird probiert.

Der Antrunk ist sehr malzig und wird dabei von leicht herben Noten begleitet. Die angesprochene Fruchtigkeit macht sich mit leichten Citrusaromen bemerkbar, hält sich aber eher zurück. Hier dominiert ganz klar die Süße vom Malz die einem auch recht bald ein klebriges Gefühl auf den Lippen hinterlässt.

Kohlensäure ist mir hier auf jeden Fall zu viel drin weshalb es für den schnellen Durst eher ungeeignet ist.  Den Alkoholgehalt, immerhin stolze 6,3%, merkt man dem Gebräu jedenfalls nicht an – vermutlich hat man hier deshalb Wert auf die Süße gelegt um den ansonsten recht starken Alkoholgeschmack in den Griff zu kriegen. Bleibt noch zu erwähnen, dass man vom Hopfen nur Spuren erahnen kann. Ansonsten ist das ein sehr rundes und mildes Bier welches mir jedoch etwas zu süß ist. Auch blubbert es mir persönlich zu sehr – trotzdem gehen immernoch drei gute Sterne nach Weilheim.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 6,3%

(3/5)

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Unertl Ursud – Man wird sich dran erinnern

Erinnern? Woran? Gut, man wird hier auf dem Label gleich einigermaßen aufgeklärt. Der Unertl Ursud “Erinnerungstrunk” – ein dunkles Weißbier – erinnert uns an die napoleonischen Kriege im Allgemeinen und an die Schlacht bei Hohenlinden im Besonderen welche am dritten Dezember 1800 stattfand. So viel zur Geschichte – hier gehts ums Bier.

Von der Optik her könnte man es hier auch mit einer Cola zu tun haben. Das Bier ist fast gänzlich schwarz – lediglich im Licht kann man noch etwaige Brauntöne erkennen. Auch der Schaum ist sehr dunkel, dabei feinporing und cremig. Irgendwie erinnert mich das Ganze eher an ein Stout als an ein Weißbier. Der Geruch verspricht ein intensiv-hefiges Aroma – das wird interessant.

Intensiv malziger Geschmack macht sich nach dem Ersten Schluck auf der Zunge breit, gefolgt von feinen Hefearomen. Es ist richtig süß und man fühlt sich an einen dunklen Doppelbock erinnert. Extrem vollmundig und sanft kommt das Bier rüber – die Kohlensäure ist genau richtig dosiert und verleit dem Gebräu die angesprochene Milde und Süffigkeit.

Der Nachgeschmack ist größtenteils malzig-süß, dabei kommen hier aber eher fruchtige Noten zum Vorschein. Hier könnte sich so mancher Weißbierbrauer nicht nur eine Scheibe von abschneiden.

Ein wahnsinnig gutes Bier und das beste dunkle Weißbier das ich kenne. Fünf Sterne für den Ursud – die (bayerischen) Opfer von 1800 werden hier würdig vertreten.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5,8%

(5/5)

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