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Schneider Weisse Mein Kristall (TAP 2) – Zu klar das Ganze
Verfasst von Daniel unter Bier: 2 Sterne am 9. Mai 2011
Als ich vor einer Woche den Getränkemarkt in Fürstenfeldbruck leergeräumt habe – zumindest das TAP 5 – hab ich gleich die Möglichkeit genutzt und mir eine Flasche des Kristallweizens von Schneider mitgenommen. Daher gibt es heute mal ein gefiltertes Weißbier.
Das hefig duftende Bier ist erwartungsgemäß hellgelb und klar und wird von einer feincremigen, weißen Haube aus leckerem Schaum bedeckt. Sieht für mich eigentlich eher wie ein Radler aus. Der Antrunk ist frisch und wird von einer leichten Malzsüße begleitet welche man aber nur am Anfang herausschmeckt. Hinten heraus ist der Geschmack nicht so ganz eindeutig zu definieren. Es sind leicht-bittere Hopfenaromen zu erkennen aber ansonsten kommt mir das eher wie ein Gemisch von sich abwechselnden süß-sauren Nuancen vor welcher allerdings auch nicht großartig heraus stechen. Von dem hefigen Duft ist nichts mehr zu merken – woher auch wenn sie aus dem Bier gefiltert wird.
Die Kohlensäure ist ein wenig zu kräftig und bremst dabei den Genuß des Ganzen. Schaum gibts zum Ende hin zwar noch, nur will keine rechte Freude darüber aufkommen da dem Gebräu ein wenig die Luft ausgeht. Es ist ok, man kann es trinken wenn es nichts anderes gibt.
Leider ist es auch nicht fruchtig genug um als gute Erfrischung durchzugehen weshalb ich nach kurzem Grübeln zwei Punkte vergebe. Drei Punkte wären unfair der Scheyern Klosterweisse von gestern gegenüber.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 12,3%
Alkoholgehalt: 5,3%




(2/5)
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Oettinger Kristall Weizen – Die Brechstange
Verfasst von Daniel unter Bier: 1 Stern am 23. Juni 2010
Damit hier keiner glaubt, dass ich nur unerreichbare Biere aus Hintertupfingen teste gibt es heute mal etwas bekannteres – das Kristall-Weizen von Oettinger aus – na woher wohl – Oettingen.
Das Bier kommt in der bekannten Oettinger Aufmachung daher und ist mit seiner rotgoldenen Farbe doch recht ansehnlich. Der auf dem Bild noch üppig vorhandene grobporige Schaum verzieht sich leider schon nach wenigen Augenblicken und legt die Blick auf das durchsichtige Gebräu frei.
Aus der Flasche konnte man noch einen recht angenehm hefigen Geruch warnehmen der aber gleich nach dem Einschenken verschwunden ist und durch einen etwas alten, modrigen Duft ersetzt wurde. Der Antrunk wirkt recht kantig und überrollt einen mit diversen Aromen deren Zuordnung einem recht schwer fällt. Hopfen ist quasi kaum vorhanden, Hefegeschmack sucht man vergebens. Jedoch Kohlensäure hat das Bier mehr als genug – dies merkt man gleich nach dem Ersten Schluck. Das Malz ist entweder irgendwo vom Weg von der Flasche in das Glas verloren gegangen oder es scheint hier ebenfalls keine großartige Rolle zu spielen.
Im Abgang wirkt das Ganze sehr langweilig, lasch und erinnert einen irgendwie an ein normales Helles. Hier erahnt man allmählich die Zutaten und kann einen ganz leicht bitteren Geschmack warnehmen – das wars dann aber auch schon. Ich breche das Ganze dann bei der Hälfte des Glasinhalts ab. Ich kann mit diesem Bier absolut gar nichts anfangen weshalb es für mich, leider, nur eine passende Kategorie gibt: 1 Stern.
Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Alkoholgehalt: 4,9% vol.
Stammwürze: 12%