Hopf Spezial Weiße – Die Referenz

Eins vorweg: Nein, ich werde nicht dafür bezahlt hier Werbung für die Weißbierbrauerei Hopf zu machen. Das haben die auch aufgrund ihres Bieres gar nicht nötig.

Die Spezial Weiße wird pünktlich zum alljährlichen Brauereifest im August ausgeliefert und findet sich meist bis ins Frühjahr in den Getränkemärkten.
Was einem nach dem Einschenken auffällt ist die Standfestigkeit des Schaums. Auch einigen Minuten nachdem das Foto gemacht wurde ist die weiße Schaumkrone immernoch so stabil wie direkt nach dem einschenken. Farblich passt er wunderbar zu dem bernsteinfarbenen Bier – eigentlich schon fast zu schade zum Trinken.
Aber wir sind ja nicht hier um das schönste Bier zu krönen sondern das Leckerste – also auf zum Ersten Schluck. Der Geruch ist typisch für ein Weißbier jedoch lang nicht so herb wie bei den Weizenböcken (der Karg stach hier besonders heraus). Angenehm frisch, fruchtig leicht hefig. Dieser Eindruck setzt sich auch nach dem Probieren fort. Die Spezial Weiße versucht hier ein normales Weißbier zu sein – nicht zu herb, leicht süßlich und verdammt süffig aber dazu kommen wir später noch.
Ansonsten spielt Hopf hier all seine Stärken aus – grundsolide, perfekt abgestimmt und eine feine Hefenote welche einem während des gesamten Genußes begleitet. Vermutlich unterscheidet sich das Bier vor allem durch die Verwendung von mehr Rauch- und Caramalz von seinem Bruder was ihn noch süffiger macht.
Apropos süffig: Während des Tippens hat sich das Glas quasi von allein geleert. Der Begriff „Trinkbier“ ist hier wieder einmal angebracht und wird auch von anderen Spezial-Fans bestätigt.

Gratulation an die Brauerei Hopf – an diesem Bier müssen sich alle anderen Weizen messen und dies ist eine durchaus große Herausforderung.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.
Stammwürze: 13,3%
Alkoholgehalt: 6 % vol.

(5/5)







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