Hacker Pschorr Anno 1417 – Aus dem Keller ins Glas

Da die Biermenge beim Ersten Test heute eher gering ausfiel schiebe ich noch eine weitere Probe hinterher: Das Hacker Pschorr Anno 1417 Kellerbier.

Das ungefilterte Bier ist bernsteinfarben und hat eine klarweiße Schaumhaube auf welche sich jedoch in kürzester Zeit auflöst. Das ist mir nun schon bei mehreren Bieren aus Großbrauereien aufgefallen. Ist bei den Großabfüllern kein stabiler Schaum gewünscht oder ist es am Schluß ein technisches Problem? Schön ist das jedenfalls nicht.

Das Spektrum des Geruchs beginnt bei süßlich-herb bis Undefinierbar, jedoch nicht schlecht. Geschmacklich gibt es sich keine Blöße. Leicht säuerlich kommt es daher, hefig-süß im Abgang. Lediglich die Kohlensäure stört den Genuß, da diese zwar eher gering dosiert ist jedoch recht aggressiv wirkt. Zum Schluß hin wird es dann noch etwas süßer und einigermaßen süffig. Insgesamt ist der Geschmack ordentlich, jedoch nicht wirklich außergewöhnlich.

Ich hatte dieses Bier bereits früher schonmal getrunken, fand es damals aber unterirdisch. Der einzige Unterschied zu damals ist, dass es diesmal sehr gut gekühlt war. Daher empfehle ich jetzt einfach mal, dieses Bier nicht warm sondern eiskalt zu trinken. Drei Sterne nach München.

Stammwürze: 12,5%

Alkoholgehalt: 5,5%

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot

(3/5)







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