Schneider Weisse Aventinus Eisbock

Immer wieder schön, wenn man an besondere Bierspezialitäten gelangt. Eine dieser Besonderheiten möchte ich euch heute vorstellen – den Aventinus Weizen-Eisbock von Schneider Weisse. Die Brauerei ist ja bereits in der Vergangenheit mit leckeren Bieren aufgefallen und auch heute gibt es keine Enttäuschung – soviel vorab.

Das ist mal eine Farbe! Dunkler als jedes Schwarzbier kommt dieser Doppelbock daher und kann gleichzeitig noch mit einer leicht bräunlichen, samtig cremigen Schaumhaube aufwarten. Bananig-hefig duftet es aus dem Glas was meine Neugier auf dieses noch erhöht.

Beinahe likörartig findet dieser Eisbock seinen Weg den Rachen hinab. Extrem fruchtige Aromen wechseln sich mit dem starken Malz ab welcher eine durchaus starke Süße entwickelt und eine enorme Süffigkeit erzeugt. Den Alkohol kann man kaum ausmachen – zu sehr ist man mit dem Erschmecken der Vielfalt an Aromen dieses Bieres beschäftigt. Die Hefe steuert einen stark bananigen Geschmack zu dieser meisterlichen Komposition hinzu.

Wein? Likör? Oder doch Bier? Schwer zu sagen – gerade, da die Kohlensäure kaum vorhanden ist und damit für einen fast samtigen Geschmack sorgt. Mit der Zeit wird einem dann recht warm – kein Wunder, kann man diesen Bock beinahe wie Wasser trinken. Extrem süffig, malzig-süß und geschmacklick irgendwo zwischen Himmel und Olymp. Wahnsinn.

Es gibt trotzem auch zwei negative Aspekte an diesem Gebräu. Die Abfüllung in 0,33 Liter Flaschen ist wohl dem Alkoholgehalt geschuldet – vielleicht hat man Sorge, dass man dieses Weißbier in normalen Größen für den Preis nicht losbekommt womit wir auch schon beim zweiten Punkt sind: Bei 3,30€ pro Flasche sollte man jeden Tropfen genießen.

Nichts desto trotz – eines der besten Biere welches mir bisher untergekommen ist. Fünf volle Punkte für dieses Kleinod nach Kelheim. Bestellen könnt ihr den Eisbock übrigends hier.

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Stammwürze: 25,5%

Alkoholgehalt: 12%

(5/5)







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