Heineken

330 Milliliter – nicht schon wieder. Bezogen habe ich es ebenfalls bei meinem Trip nach Norddeutschland. Das Heineken wird in Amsterdam nach deutschen Reinheitsgebot gebraut – kann also nicht schlecht sein. Oder?

Das gelbliche Bier duftet unter der feinporigen Schaumhaube süßlich-sauer und etwas hefig daher. Sehr stabil war der Schaum jedoch nicht und so hat man recht schnell den Durchblick bis auf den Boden des Glases – 0,3 Liter sind ja nicht besonders viel.

Im Antrunk ist es recht bitter und kaum malzig. Die angedeutete Süße verzieht sich schnell und lässt einen dann mit diesem stark gehopften Bier allein, welches seinen Weg nur langsam den Hals hinab findet und dessen Geschmack recht lang auf der Zunge bleibt. Hat einen sehr kantigen Charakter und geht recht brachial zu Werke – bis man sich dran gewöhnt hat. Danach erwartet einen eine wirkliche Malzeinöde, die kaum Akzente setzen kann. Immerhin gibts beim Bierglas Blog ein schönes Glas zu sehen.

Die Kohlensäure ist mild abgestimmt und unterstützt diesen Einheitsbrei. Sorry, definitiv nichts für mich. Ich weiß nicht, was ich noch großartig sagen soll. Gibt sicher Leute, denen das schmeckt – ich gehöre nicht dazu. 1 Stern.

Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 5%

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