Maxlrainer Helles

Ist die DLG-Prämierung ein Garanfür ein gutes Bier? Wenn dem so ist, dann habe ich hiermit dem Maxlrainer Hellen ein echtes Goldstück vor mir (im wahrsten Sinne des Wortes). Dieses Bier wurde dieses Jahr (erneut) mit dem DLG-Preis in Gold ausgezeichnet. Ob der Geschmack passt, wird der folgende Test zeigen.

Das hellgelbe Bier mit einem kleinen Rotstich duftet süß-säuerlich und stark malzaromatisch und wird von einer mittelporigen, stabilen Schaumhaube verziert. Das grüne Etikett der Flasche passt jedenfalls bestens zum Abfentskranz (Ja, Abfent ist Absicht!).

Im Antrunk ist es sehr malzig und ungewohnt fruchtig. Leicht süßliche Zitrusaromen werden von einem vollen Malzaroma begleitet und sorgen für ein sehr ausgewogenen und vollen Charakter. Im Ergebnis steht ein sehr süffiges Helles im Glas, welches geschmacklich einem Märzen in kaum etwas nachsteht. Sehr mild gehopft, vollmundig im Abgang. Klasse. Jede Sekunde, die man das Glas absetzt, ist schon quasi Zeitverschwendung. Man fühlt sich genötigt, einfach weiter zu trinken. Vorsicht, Suchtgefahr!

Ein weiterer Garant für gute Trinkbarkeit ist die mild ausgefallene Kohlensäure, welche lediglich beim zu schnellen Genuß ein wenig störend wirkt. Nachteil des Ganzen ist, dass es mir mit der Zeit fast ein wenig zu süß wirkt. Passend dazu kommt aber der Hopfen im Trinkverlauf mehr zur Geltung und kontert das Malz mit sanfter Herbe aus.

Leider ein klein wenig zu leicht, dennoch ist es ein wirklich sehr gutes Helles welches ich nur empfehlen kann. Daher gibts 4 Sterne für das Helle von Maxlrainer mit der Hoffnung, dass noch viele Preise folgen werden. Prost!

Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Alkoholgehalt: 4,8%

Stammwürze: 12,3%

(4/5)







Ein Gedanke zu „Maxlrainer Helles“

Schreibe einen Kommentar