Hacker Pschorr Superior

Was passt wohl am Besten zum kommenden Weihnachtsfest als ein Festbier? Wie passend, dass hier seit einiger Zeit das Hacker Pschorr Superior auf einen Test wartet. Da fackel ich doch nicht lange.

Leicht süßlich und hefig duftet dieses etwas stärker eingebraute Bier. Es ist von bernsteinener Farbe und bietet, neben vereinzelten Kohlensäurenbläschen, eine samte, jedoch nicht sehr standfeste Schaumhaube.

Malzig süßer Geschmack überflutet die Zunge, gefolgt von bodenständigen Malzaromen und einer feiner Hopfennote. Auf den Ersten Blick überraschend vollmundig und mit durchaus schmeckbaren Charakter, auch wenn man den typischen Hacker-Duft in der Nase hat. Eine leicht säuerliche Note schwingt bei den Ersten paar Schluck mit und bringt etwas Frische in den überragenden Malzgeschmack hinein wodurch das Erste Drittel des Bieres durchaus schnell getrunken ist. Mit der Zeit jedoch geht einem die etwas merkwürdige Hopfennote etwas auf die Nerven. Auch die anfängliche Malzeuphorie ist mittlerweile einem süßlichen Geschmacksödland gewichen welches jetzt die Kehle deutlich langsamer herunterwandert.

Das Wasser ist durchaus weich, die Kohlensäure prickelt jedoch zu sehr. Hier hilft nur noch ein mehrfaches Schwenken des Glases um eine angenehme Trinkbarkeit zu gewährleisten. Auch der typsiche Hackergeschmack (muss man erlebt haben – kaum zu beschreiben) macht das Ganze nicht besser. Auch der leicht honigartige Geruch zum Schluß hin kann da nichts mehr ausrichten.

Furioser Start, maues Ende. Nach langem hin und her gebe ich dem Festbier zwei Sterne. Unter meinem Weihnachtsbaum wird definitiv was anderes liegen.

Alkoholgehalt: 6%

Stammwürze: 13,7%

(2/5)







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