Fucking Hell

fucking_hellWas soll man hier noch groß sagen – der Name ist ja quasi selbsterklärend. Dabei ist unklar, ob das „Fucking Hell“ wirklich aus Fucking kommt oder, was zu vermuten ist, eher an einem anderen Ort lohngebraut wird. Indiz dafür ist beispielsweise der Wikipedia-Eintrag der besagt, dass die eigentlichen Brauer aus dem Schwarzwald kommen anstatt aus dem österreichischem Fucking nachdem das Bier benannt wurde. Interessanterweise ist dort aber auch von einem Pils die Rede – bei meinem Testobjekt handelt es sich aber um ein helles Vollbier welches von einer deutschen GmbH vertrieben wird. Die Verwirrung ist komplett.

Ich habe gar kein geeignetes Glas für ein Helles aus einem 0,33er Gebinde – da muss es halt der gute, alte Pokal tun. Das goldene Bier hat einen leicht orange-rötlichen Einstich und wird von einer recht groben Schaumhaube bedeckt welche binnen Sekunden, von ein paar Inseln abgesehen, in sich zusammenfällt. Leicht röstmalzig geht der Geruch zu Werke, hat dabei aber ein muffiges Hopfenaroma der mir nur allzu bekannt vorkommt.

Im Antrunk gibt sich das verdammte Helle erstmal angenehm malzig mit einer feinen Süße und überrascht mich hier doch ein wenig. Kurz darauf meldet sich der Hopfen erst leicht würzig zu Wort bevor es in eine übermäßige Herbe und teils metallische Geschmacksrichtung geht. Dieser penetrante Geschmack legt sich, gepaart mit dem muffigen Aroma von übermäßigen Hopfenextrakteinsatz (obwohl es nicht aufgeführt ist), fortan über jeden Schluck und bedeckt das Malz quasi in Gänze.

An sich finde ich es jetzt nich schade, dass ich nicht weiter trinken muss. Kaum Schaum, zu viel Kohlensäure und ein für mich nicht ertragbarer Geschmack lassen nur eine Wertung zu – ganz klar 1 Stern.

Alkoholgehalt: 4,9%

(1/5)







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