Hemelinger Spezial

 

hemelinger_spezialHeute gibt es endlich mal wieder ein Bier, bei dem ich etwas weiter ausholen muss: Das Hemelinger Spezial. Ursprünglich kommt das Hemelinger Bier aus Bremen wo es nach einem Bremer Stadtteil benannt und seit 1878 von der Brauerei Beck gebraut wurde. Nach dem Verkauf der Brauerei an InBev und dem Weiterverkauf der Markenrechte sind diese nun mittlerweile bei einem Getränkehändler angelangt der das Bier im Auftrag bei der Großbrauerei Wolters in Braunschweig brauen lässt. Ob sich das alles gelohnt hat? Der Test wirds zeigen.

Ein Schankbier mit 4,7%? Meines Wissens nach gilt die Bezeichnung nur bis 4,4%…aber gut – das muss der Hersteller wissen. Im kleinen Seidla angelangt macht das gelblich-golden schimmernde Bier eine ganz gute Figur was maßgeblich am Schaum liegt. Dieser ist sehr feinporig und hält sich richtig lang auf dem Bier. Geruchlich sind leicht nussige Malznuancen zu erkennen – beim Hopfen dringt leider ein wenig der typische Extraktgeruch durch.

Der Antrunk verläuft sehr leicht mit minimalen Malzeinsatz bevor sich ein Schwall von leicht metallisch wirkenden Hopfenaromen – natürlich darf hier auch das penetrante Extraktaroma nicht fehlen – über die Geschmacksknopsen des Trinkers ergießt.. Leider wird das auch bei jedem weiteren Schluck nicht besser da sich auch das leicht vorhandene und ansatzweise süßliche Malz der Geschmackswelle hingibt und sich unterordnet.

Es macht für mich keinen großen Sinn da jetzt weiter zu trinken – vor allem, da sich dieser Metallgeschmack komplett auf die Zunge legt und es quasi unmöglich macht, daran vorbei zu schmecken. Eigentlich hatte es, gerade was die Optik betrifft, so gut angefangen aber vom Geschmack her war das nix – 1 Stern und weg damit.

Alkoholgehalt: 4,7%

(1/5)







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