Craftwerk Hop Head IPA 7

craftwerk_hop_head_ipa_7In meiner Testreihe der drei Craftwerk Biere fehlte bisher noch deren Hop Head IPA 7 – ein India Pale Als (wie der Name schon sagt), welches mit 7 verschiedenen Hopfensorten, teils aus Deutschland (Herkules, Magnum, Taurus) und teils aus aus den USA (Cascade, Centennial, Chinook, Simcoe) gehopft wurde. Der ein oder andere würde jetzt sagen, dass das ein wenig zu viel des guten ist…probieren wir es mal aus.

Endlich mal wieder ein richtig schöner Schaum! Cremig und stabil steht der weiße Schaum auf dem opalen, orange- bis bernsteinfarbenen Bier welches einen tropisch-fruchtigen Geruch emittiert. Zu erwähnen sind dabei Aromen von Ananas, Grapefruit, Passionsfrucht und Granatapfel.

Leider ist das Aromenspektakel im Geschmack nicht so intensiv wie es der Geruch suggeriert. Im weichen und feinmalzigen Antrunk finden sich vereinzelt zitrusartige Hopfenaromen wieder die mit einer spürbaren, jedoch nicht übertriebenen Herbe einher gehen. Neben dem leicht süßlichen Malz stechen vor allem tropische Noten von Grapefruit, Orangen und ein wenig Zitrone hervor – gerade aber die Zitrone wirkt allerdings ein wenig künstlich auf mich. Trotz der vorhandenen Bitterkeit fällt der Abgang nicht so trocken aus wie erwartet, eher samtig und fruchtig-süßlich.

Die Trinkbarkeit fällt dank frischer Rezenz und der Geschmackskomposition – ich sage bloß „Hallo Tropifrutti“ – sehr gut aus und wird auch nicht von einer übertriebenen Kohlensäure behindert. Besonders der recht breite Geschmackseindruck gefällt mir hier recht gut, ist aber nicht unbedingt typisch für diesen Stil.

craftwerk_hop_head_ipa_7_flascheEin wenig schwer tue ich mich schon, das Hop Head IPA 7 von Craftwerk zu werten. Vom optischen Eindruck und dem Duft her kann man nicht meckern, beim Geschmack gibt es in meinen Augen noch etwas aufzuholen. Ich gebe diesem IPA drei Sterne mit der Tendenz zur nächst höheren Wertung.

IBU: 65

Stammwürze: 17,4%

Alkoholgehalt: 8%

(3/5)







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