Rogue Dead Guy Ale

rogue_dead_guy_aleFür den letzten Biertest des Jahres 2013 habe ich mir wieder ein Bier aus den Vereinigten Staaten ausgesucht. Es handelt sich dabei um das Dead Guy Ale, den „German Maibock“ von Rogue Ales welche ihre Biere schon seit 1988 brauen. Getrunken habe ich das Bier erstmalig auf der Braukunst Live und war seitdem darum bemüht, es in Deutschland zu bekommen was dank dem Bierland Hamburg und dem Craftbeerstore endlich ermöglicht wurde.

Samtig-fein steht der leicht beige Schaum auf dem klaren, bernsteinfarbenen Bier welches einen leicht fruchtig-malzigen, karamelligen Duft verströmt.

Malzgeschwängert mit einem Hauch Röstaromen präsentiert sich der erste Schluck des feinherben und sofort recht süffig wirkenden Bieres. Es liegt sehr weich auf der Zunge, honigartige Süße macht sich im Mund breit und erzeugt einen sehr vollen Geschmackseindruck – das gefällt mir richtig gut. Im Abgang kommt ein klein wenig Herbe auf, kräuterartige Aromen sowie ein Hauch Zitrone liegen im Geschmacksprofil und machen aus dem Maibock eine sehr runde Sache.

rogue_dead_guy_ale_flascheDie Rezenz könnte etwas besser, die etwas zu gering dosierte Kohlensäure lässt das Bier hinten raus jedoch beinahe etwas schal wirken. Ansonsten kommt der minimal sahnige und obergärige, helle Bock sehr weich und süffig daher und hat durch etwas von einem deutschen Maibock.

Insgesamt ein rundes Bier dem man seine Herbe kaum anmerkt. Dennoch ist mir, für jemanden, der durchaus schon den ein oder anderen Maibock getrunken hat, das Dead Guy Ale ein klein wenig zu lasch. Daher gibts für dieses Bier heute drei Sterne.

IBU: 40

Stammwürze: 16%

Alkoholgehalt: 6,6%

(3/5)







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