Schönramer Weißbier

schoenramer_weissbierWie ich festgestellt habe, wartete im Bierkeller immernoch das Weißbier der privaten Landbrauerei Schönram auf seinen Test – das hole ich heute nach. Die bisherigen Biere waren ja bisher durchaus durchweg lecker und ich bin sehr gespannt, ob das Weißbier der seit 1780 existierenden Brauerei meinen Geschmack treffen wird.

Hefig-süß duftet es aus dem Weizenglas in dem es sich das orangfarbene und hefetrübe Bier gemütlich gemacht hat. Dabei hat sich eine standfeste, feinporige Schaumhaube ausgebildet die schneeweiß vor sich hin leuchtet. Im Geruch finden sich des Weiteren noch Aromen von Bananen und Brot – ein echtes Hefeweißbier eben.

Recht breit fällt der Antrunk aus, das Malz gibt sich ein wenig brotig und hat eine handvoll fruchtiger Aromen mit dabei die zum Abgang hin etwas intensiver werden. Dort angekommen kommen vereinzelte florale Hopfenaromen hervor die allerdings wenig aussagekräftig und nicht wirklich bestimmbar sind. Hinten raus wirkt das Weizen wässrig und wenig intensiv, außerdem sticht der Alkohol etwas unangenehm hervor. Irgendwie fehlt mir hier die Geschmacksfülle eines richtigen Weißbieres und erinnert beinahe an ein leichtes Weizen.

schoenramer_weissbier_flascheZu süß wirkt das Gebräu im Trinkverlauf, die vorhandene Säure fällt bisweilen unangenehm auf und so mag sich keine rechte Trinkfreude aufbauen. Dies mag auch ein wenig an der nicht optimalen Rezenz liegen was das Bier schon nach drei-vier Schluck leicht schal wirken lässt.

Nein, das Schönramer Weißbier und ich werden keine Freude. Hier fehlt wirklich viel von dem, was ich bei einem Weißbier erwarten würde und so reicht es nur für zwei Sterne. Schade.

IBU: 12

Stammwürze: 12,7%

Alkoholgehalt: 5,6%

(2/5)







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