Weißbräu Schwendl Don No. 4 Roggnbock

weissbraeu_schwendl_don_no4_roggnbockAuf den heutigen Test freue ich mich schon sehr, habe ich den Don No. 4 Roggnbock vom Weißbräu Schwendl aus Tacherting doch schon vor etwas mehr als einem Jahr indirekt vorausgesagt. Gerade Biere mit alternativen Getreidesorten haben es mir ja an sich angetan, heben diese sich doch oftmals geschmacklich von anderen, ähnlichen Biere ab. Los gehts!

Kaum ist die Flasche geöffnet, strömt auch schon ein fruchtig-brotiger Geruch heraus. Passend zum Duft nach reifen Bananen und einem Hauch Zitrus passt das trübe, gelblich-orange Bier mit seiner feinporigen, weißlichen Schaumhaube. Jetzt naht der erste Schluck.

Erwartungsgemäß brotig fällt der erste Schluck aus, eine feine Säure strömt über die Zunge und geht mit einer karamelligen Süße einher. Dazu mischen sich Aromen von Zitrusfrüchten, ein wenig Hefe sowie der bereits erwähnte Bananengeschmack. Insgesamt fällt der Geschmackseindruck frisch-fruchtig aus und lässt kaum auf den Alkoholgehalt schließen was auch durch eine leichte Herbe bedingt wird. Diese wirkt aber lediglich unterstützend und sorgt dafür, dass das Gebräu nicht zu süß rüberkommt.

Ein wenig brotiger hätte das Malzbett durchaus ausfallen können, jedoch kann man durchaus das Getreide leicht wahrnehmen was ein wenig an leckere Roggensemmeln (Brötchen für unsere Nordlichter) vom Bäcker erinnert. Passend zum frischen Charakter fällt auch die Kohlensäure aus, die zwar spritzig ist aber nicht übertrieben wirkt.

weissbraeu_schwendl_don_no4_roggnbock_flascheBeim Weißbräu Schwendl kennt man sich mit alternativen Braugetreiden aus – das merkt man. Der Don No. 4 Roggnbock fällt mir lediglich ein wenig zu süß aus und könnte in meinen Augen gerne noch brotiger sein. Ansonsten bin ich quasi wunschlos glücklich und komme für dieses Starkbier auf volle vier Sterne. Prost!

Alkoholgehalt: 6,8%

(4/5)







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