Ayinger Weizenbock

ayinger_weizenbockBeim Ayinger Weizenbock handelt es sich nicht nur um eines der Saisonbiere der oberbayerischen Brauerei aus Aying, es war zugleich auch das Bier im letzten Türchen des Kaela Bier-Adventskalenders und stellt somit auch etwas Besonderes dar. Was mich ein wenig stört ist die Flaschengröße, sind Weizen(böcke) in 0,33er Vichy-Flaschen eher selten – am Inhalt sollte dies aber nichts ändern und so bin ich auf den nun folgenden Test gespannt.

Ordentlich Hefe, Banane und süßliches Malz liegen im Duft des gelblich-orangen, trüben Bieres. Selbiges hat beim Einschenken eine vorbildliche Schaumhaube ausgebildet welche den geneigten Weizen-Trinker mit seiner cremigen Struktur und der sehr guten Standfestigkeit erfreut.

Beim Antrunk steht ein wenig der Alkohol im Vordergrund bevor sich die feine, kernige Malzmischung mit ihrer leichten Süße bemerkbar macht. Dazu gesellt sich ein recht starker Hefegeschmack mitsamt einer Portition Banane und einem Hauch Limone was den enormen Alkoholeindruck etwas abfedert jedoch nicht gänzlich überdeckt. Im etwas kantigen Abgang kommt etwas Herbe daher und ergänzt den fruchtigen Eindruck des Bieres – gegen die Schwere kann aber auch der Hopfen nicht anstinken.

Die Rezenz geht in Ordnung, mir prickelt dieser Weizenbock sogar etwas zu stark wodurch die eh schon nicht allzu gute Trinkbarkeit weiter leidet. Auch wenn es dank dem gut balancierten, leicht honigartigen Malzbett recht vollmundig rüberkommt, so ist der allgegenwärtige Geschmack von Alkohol ein wirklicher Show-Stopper und passt weitaus besser zum dunklen Pendant dieses Bieres.

Ja, im Grunde genommen wäre dieser Weißbierbock durchaus lecker, jedoch sorgt der von mir mehrfach angedeutete Hauptkritikpunkt für Punktabzug. Daher gibts für den Ayinger Weizenbock knapp drei Sterne mit der Tendenz nach unten.

Stammwürze: 16,5%

Alkoholgehalt: 7,1%

(3/5)







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