Brauhaus Riegele Speziator

brauhaus_riegele_speziatorPassend zur Fastenzeit möchte ich euch heute den Doppelbock aus dem Hause Riegele aus Augsburg vorstellen: den Speziator. Ich bin gespannt, wie sich der dunkle Augsburger im vergleich zu den anderen Doppelböcken abschneidet, im Besonderen im Vergleich mit meinem Liebling: dem Ulimator. Auf gehts!

Beinahe schwarz kommt dieses eigentlich dunkelbraune bis rubinrote Starkbier daher, garniert mit einer mittelporigen, braunen Schaumhaube und bringt den Bockbierfreund beinahe in Verzückung. Dazu passt auch der malzig, schwer süßliche Geruch mit einem Hauch Röstaromen die entfernt an Kaffee erinnern.

Der erste Schluck fällt auch gleich wie erwartet aus: Schwer, süß und vor allem malzstark. Im Vergleich zu anderen ist die Süße jedoch etwas zurückhaltend, das Malz – und vor allem das leicht bittere Röstmalz – stehen im Vordergrund und sorgen für einen leicht rauchigen Karamellgeschmack mit einer ordentlichen Portion Kaffee und Schokolade. Zum Abgang hin wird das sehr vollmundige Bier etwas schlanker, die Herbe nimmt etwas zu und der Abgang wirkt beinahe knackig.

brauhaus_riegele_speziator_flascheZur Süffigkeit des Bieres muss ich nicht allzu viel sagen, diese ist stark ausgeprägt was nicht zuletzt daran liegt, dass man in Augsburg seine Hausaufgaben gemacht hat. Perfekt dosierte Kohlensäure, sehr weiches Wasser und eine Malzmischung die zum Ende hin immernoch sehr aromatisch und nicht ausgelaugt wird. Ein Hauch Honig gepaart mit viel Schokolade verharrt nach jedem Schluck auf der Zunge und lässt einen das Glas kaum aus der Hand geben – man möchte gar nicht aufhören.

Ein wirklich tolles Bier und einer der besten Doppelböcke die ich bisher im Test hatte. Ich gebe dem Riegele Speziator mit Freuden fünf volle Sterne und muss konstatieren, dass mein Glas jetzt leider leer ist.

Alkoholgehalt: 7,5%

(5/5)







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