Ayinger Celebrator

ayinger_celebratorProbiert habe ich den Doppelbock der Brauerei Ayinger aus dem oberbayerischen Aying bereits mehrfach (auch gestachelt) – wird also langsam Zeit, dass ich euch das Starkbier mal offiziell vorstelle.

Von der Optik her erinnert der Doppelbock beinahe an einen Stout, hellbrauner Schaum steht stabil und samtig texturiert auf dem mahagonifarbenen Bier – gerade der rote Schimmer gefällt mir, wie immer bei solchen Bieren, sehr gut. Wie erwartet fällt der Geruch schwermalzig und in erster Linie süß aus, einige wenige Röstaromen tummeln sich ebenfalls darin und machen mich neugierig auf den Inhalt des Glases.

Gleich beim ersten Schluck macht sich eine intensive Röstaromatik breit, süßliche Karamellaromen gehen mit einer intensiven Malzigkeit einher und sorgen für ein volles und intensives Mundgefühl. Dazu wirkt das Bier extrem mild auf der Zunge, zeigt aber bei all den Röststoffen keine Malzbittere sondern ist zusammen mit der Süße sehr gus ausbalanciert. Im Abgang wirds etwas gediegener, ein wenig Hopfen ist spürbar und es bleibt ein starker Eidnruck von Zartbitterschokolade auf der Zunge liegen.

Wenn man sich das Verhältnis von Stammwürze zu Alkohol ansieht, erklärt sich auch der sehr volle und süße Charakter des Celebrators. Der hohe Restextrakt sorgt für eine starke Süffigkeit und zudem für den recht süßen Geschmack der aber zum allgemeinen Setup des Bieres passt. Auch ansonsten gibt der röstige Bock keinen Grund zur Kritik und ich bin lediglich ein wenig traurig darüber, dass die Flasche schon leer ist.

ayinger_celebrator_flascheMit dem Ayinger Celebrator hat man einen wirklich perfekten Doppelbock im Glas. Aromatik, Süße und nicht zuletzt auch der Alkohol passen perfekt zusammen – einfach lecker. Das sind heute volle fünf Sterne und ein Eintrag in die Bestenliste.

Stammwürze: 18,5%

Alkoholgehalt: 6,7%

(5/5)







3 Gedanken zu „Ayinger Celebrator“

  1. Hallo,

    was ist der Unterschied zwischen Ayinger „Winterbock“ und dem „Celebrator“?

    Ich spreche jetzt nicht von der unterschiedlichen Aufmachung oder der Beschreibung auf der Webseite. Konntest Du schon mal beide Biere blind verkosten und einen Unterschied feststellen?

  2. Servus

    Bin leider heute dazu gekommen, Dir zu antworten.
    Generell würde mich auch sehr interessieren, ob es da einen Unterschied gibt. Den Winterbock kenne ich noch nicht, aber die Daten lassen durchaus darauf hin deuten, dass es sich um das selbe Bier handelt.

    Ich werde da mal die Augen offen halten!

    Gruß

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