Neufeldner s’Hopferl

neufeldner_s_hopferlAus dem österreichischen Neufelden, welches nordwestlich von Linz gelegen ist, kommt mein heutiger Testkandidat: s’Hopferl von der Neufeldner Bierbrauerei. Beim Hopferl handelt es sich um ein österreichisches Märzen mit einer, laut Beschreibung, unverkennbaren hopfigen Note sowie einer dezenten, geradlinigen Bittere. Da bin ich jetzt aber mal gespannt…

Schade, der Schaum war leider nicht sehr langlebig. Dafür wird man mit einem klaren, orange- bis bernsteinfarbenen Bier belohnt in dem sich einige Kohlensäureblässchen tummeln. Im Geruch finden sich tatsächlich würzig-grasige Hopfenaromen die von einem guten Schluck Gerstenmalzaroma begleitet werden.

Der sehr voll wirkende Antrunk fällt süßlich und vor allem recht brotig aus, feines Gerstenmalz ist auf der Zunge schmeckbar und geht mit einer unaufgeregten, jedoch durchaus wahrnehmbaren Hopfung einher. Gar nicht mal schlecht, erscheint die Herbe des Bieres beinahe so stark wie bei manchem deutschen Fernsehpilsner – gleiches gilt für die Hopfenaromatik die blumig-grasig ausfällt und ein wenig an grünen Apfel erinnert.

neufeldner_s_hopferl_flascheMan muss aber auch sagen, dass mir im Malzbett ein bisschen zu viele Kanten drin sind wodurch die Süffigkeit leidet. Diese ist ansonsten, dank dem vornehmlich süßen Gerstenmalz, recht gut und das, obwohl die Karbonisierung etwas zu stark ausfällt was sich ja bereits in der Optik angedeutet hat.

Ein solides, recht brotiges Helles respektive österreichisches Märzen mit durchaus vorhandenen Hopfennote deren Herbe gerade zum Ende hin noch etwas stärker rauskommt. Für das biologische Neufeldner s’Hopferl vergebe ich heute drei Sterne.

Alkoholgehalt: 5,2%

(3/5)







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