Corsendonk Agnus Tripel

corsendonk_agnus_tripelVon der Brouwerij Corsendonk kommt mein heutiger Testkandidat: Das Corsendonk Agnus Tripel. Genauer gesagt wird das Tripel bei der ebenfalls in Belgien beheimateten Brasserie du Bocq gebraut da die eigentlich Brauerei nicht mehr produziert.

Golden schimmert das klare Bier aus dem Tasting-Glas, oben auf wird es von einem sehr feinen, weißen Schaum garniert. In der Nase tummeln sich blumige Hopfenaromen, etwas süßlich-honigartiges Malz sowie ein Hauch Orange – wirkt interessant!

Recht voll wirkt der Antrunk intensiv malzig-süß mit einem Hauch Röstaromen zeigt sich der erste Schluck der auch den für belgische Tripel typischen, alkoholischen Touch mitbringt. Dabei ist das Malzbett allerdings recht einseitig – süß und leicht mit Toffee gespickt. Etwas Herbe kommt zum Abgang hin auf, eine feine Hopfenwürze kommt daher und rundet das malzig-süße Bier ganz gut ab, jedoch ohne dabei großartig Akzente zu setzen.

corsendonk_agnus_tripel_flascheKohlensäure ist mir definitiv zu viel drin worunter die Trinkbarkeit etwas leidet um die es, bedingt durch das süße und etwas langweilige Setup, eh schon nicht so gut bestellt ist. Da habe ich schon ganz andere Tripel getrunken die im Trinkverlauf mit einer Fülle an unterschiedlichen Aromen punkten können – so ist mir das aber zu banal..

Hm ja, mit diesem Tripel mag ich mich nicht anfreunden. Etwas belanglos, zu viel Kohlensäure und fehlende Süffigkeit – mehr als zwei Sterne werden das heute nicht.

Alkoholgehalt: 7,5%

(2/5)







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