Braukatz Pale Ale

braukatz_no1_pale_aleHeute im Test, das Pale Ale (No 01) der beiden Craftbrauerinnen von Braukatz aus dem Allgäu. Gebraut wird das Bier im Familenbetrieb bei der Brau Manufactur Allgäu und damit in den selben Sudkesseln, in denen auch das Nesselwanger sowie weitere „Edel“-Biere entstehen. Schauen wir mal, wie sich das Pale Ale im Test schlagen wird.

Unter dem dichten, weißen Schaum duftet es kräuter- und zitrusartig sowie ein wenig nach nussig-brotigen Malz. Ansonsten ist das Pale Ale schön anzusehen, ist klar und von goldener bis bernsteinartiger Färbung.

Recht malzgetragen fällt der erste Schluck des Ales aus, mineralisch und hefig gehts im Geschmack weiter bevor die grasig-kräuterartigen Hopfenaromen daherkommen. Es schmeckt leicht nach Mandarinenschale, Ananas und Pinie – die Hopfenaromatik fällt allerdings nicht sonderlich stark aus.

braukatz_no1_pale_ale_flascheGut ausbalanciert präsentiert sich der Körper des etwas überkarbonisierten Bieres, das stark nussig wirkende Malz kommt im Trinkverlauf noch stärker raus und dominiert den Geschmackseindruck. Wüde mir jemand sagen, es würde sich hierbei um ein etwas gehopfteres Landbier halten – ich würde das anstandslos glauben.

Für mich ist das Braukatz Pale Ale jetzt kein Überflieger, es läuft mehr unter dem Prädikat „passt scho“ – gut trinkbar, mehr aber auch nicht und daher ganz knapp noch drei Sterne.

Stammwürze: 13,4%

Alkoholgehalt: 5,4%

(3/5)







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