Brewdog vs. Weihenstephan India Pale Weizen

brewdog_vs_weihenstehpan_india_pale_weizenDie Spatzen pfiffen es ja schon vor einiger Zeit von den Dächern als auf Twitter und Facebook auf einmal Fotos von Weihenstephan-Leuten bei den schottischen Craftbeer-Spezialisten von Brewdog auftauchten. Wenig später wurde es dann öffentlich: Die beiden Brauer haben sich zu einem Collaboration-Brew zusammengetan – das India Pale Weizen ward geboren und ich werde es euch heute vorstellen.

Gelblich-golden bis orange steht das leicht opale Bier im Glas, der ausgebildete, weiße Schaum ist cremig bis feinporig texturiert und hält sich wacker auf dem Bier. Selbiges duftet nach Limetten, Zitronen, etwas Grapefruit sowie etwas Hefe.

Der Antrunk weiß mit einer Mischung aus etwas brotig Malzkörper sowie einem durchaus intensiven Zitronengeschmack zu gefallen. Der Körper ist recht voll ausgefallen, hat etwas Süße und eine leicht getreidige Note. Im Abgang geht es trockener zu, die Herbe spielt auf und lässt das Gebräu flott die Kehle entlang laufen. Dabei intensivieren sich die Zitrusnoten, etwas Säure kommt auf und es wirkt sehr erfrischend.

brewdog_vs_weihenstehpan_india_pale_weizen_flascheMan fragt sich beim Genuß des Bieres schon ein wenig wo eigentlich der Alkohol ist? Beinahe leicht wie ein Sommerbier läuft das etwas zu hoch karbonisierte Bier über die Zunge – an der Süffigkeit gibt es nicht auszusetzen. Insgesamt erinnert mich das Bier sehr stark an einen eigenen Homebrew den ich im Frühling gemacht habe. Ein Weizen mit etwas estrigen Hefenoten und einer ordentlichen Portion Hopfen. Lecker.

Ich muss sagen, dass mir das India Pale Weizen durchaus gut schmeckt – gerade, weil es auch mal wieder was anderes ist. Von mir gibts hierfür vier Sterne.

Alkoholgehalt: 6,2%

(4/5)







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