Buddelship Brügge

buddelship_brueggeNun hat es mittlerweile auch endlich mal ein Bier von Buddelship aus dem fernen Hamburg zu mir geschafft. Beim heutigen Testbier, dem Brügge, handelt es sich um ein belgisches Saison womit es eines der wenigen deutschen Vertreter dieses Bierstils ist mit denen ich es bisher zu tun hatte. Na da bin ich jetzt mal gespannt…

Recht fruchtig duftet es aus dem Glas, Äpfel, Steinfrüchte sowie etwas Getreide und Hefe sind im Geruch des leicht opalen, gelblichen Bieres zu finden. Schaum gibt auch, er fällt feinporig und recht üppig aus – passt.

Sehr frischer Antrunk, etwas Säure schwingt dabei mit und bereitet die Zunge auf einen fruchtig-herben Mix vor. Mandarinenzesten und Quitte bestimmen das fruchtige Profil, etwas Hefe und Kräuteraromen sind ebenfalls dabei. Das Malz fällt recht getreidig-brotig sowie nur moderat süßlich aus. Im darauf folgenden Abgang geht es deutlich trockener zu. Die Herbe setzt sich durch und schiebt die fruchtige Aromatik zur Seite um mit mehr grasig-gemüseartigen Noten den Ersteindruck abzuschließen.

buddelship_bruegge_flascheSoviel ist jetzt schonmal klar: Es ist etwas zu herb ausgefallen. Die flotten Fruchtaromen verschwinden im Trinkverlauf beinahe gänzlich bzw. werden von dem etwas dumpf wirkenden Hopfengeschmack überdeckt. Gut hingegen gefällt mir die Karbonisierung und das volle, weiche Mundgefühl und das feine Hefearoma wodurch auch die Süffigkeit profitiert.

Gar nicht schlecht das Brügge, mir ist die Herbe und Trockenheit allerdings ein wenig zu viel des guten. Ganz knapp schrammt es heute an den vier Sternen vorbei, daher gibts derer drei.

IBU: 26-35

Stammwürze: 13,5%

Alkoholgehalt: 5,6%

(3/5)







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