De Molen Rasputin Bourbon BA

de_molen_rasputin_baHeute geht es in die Niederlande. Von der Brauerei De Molen möchte ich euch heute die im Bourbon Fass gereifte Version des Rasputin vorstellen – seines Zeichen ein Imperial Stout. Ich bin ja schon in den Genuß verschiedener fassgelagerter Biere gekommen wobei es durchaus Licht und Schatten gab – man kann also nicht sagen, dass das ausbauen im Fass für jedes Bier die beste Idee ist. Mal schauen, wie es dem Rasputin ergangen ist…

Holzig, nach Lakritz, Zartibtterschokolade, Rum sowie stark nach Bourbon Whiskey duftet das dunkelbraune und beinahe schaumlose Bier. Gegen das Licht gehalten emittiert es einen leicht rubinroten Schimmer…ich bin sehr gespannt.

Auch wenn der erste Schluck den ungeübten Genießer sicherlich stark zu verwirren weiß, ist das Bier nicht so komplex wie man es erwarten würde. Stark holzige Whiskeyaromen betäuben die Zunge beinahe, etwas Schokolade und Toffee sind in Anklängen schmeckbar – ebenso der bereits im Mundraum wärmende und ein klein wenig kribbelnde Alkohol. Der Abgang ist kratzig und vom Whiskey dominiert, etwas Herbe spielt mit was aber zu vernachlässigen ist.

de_molen_rasputin_ba_flascheEinfach zu trinken ist der Rasputin definitiv nicht. Alkohol, starke Fassaromen wie auch das beinahe Fehlen jedweder Süße machen aus dem Imperial Stout einen großen Hammer der die Geschmacksnerven beinahe komplett plattklopft. Nur ab und an kommen leicht schokoladige und kaffeehaltige Aromen und auch etwas Vanille zu Tage die ein wenig an das eigentliche Bier erinnern lassen. Die Kohlensäure ist dabei leider zu stark dosiert und behindert die Trinkbarkeit leider etwas.

Versteht mich nicht falsch, das Ding hier im Glas ist wirklich ein hartes Stück. Leider ist der Stout zu sehr unter die Räder der Fasslagerung gekommen und so reicht es ganz knapp noch für gute vier Sterne.

IBU: 46

Stammwürze: 23%

Alkoholgehalt: 11,4%

(4/5)







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