Maisel & Friends Pale Ale

maisel_and_friends_pale_aleNoch relativ neu auf dem Markt ist das Maisel & Friends Pale Ale aus Bayreuth. Nachdem die Oberfranken bereits durch ihre besonderen Biere in 0,75l Größe in der Craftbeer-Szene Fuß gefasst haben, legen sie nun mit einem Pale Ale nach. Schauen wir doch mal, ob es sich lohnt…

Ein wenig eingetrübt fließt das gelblich bis orangefarbene Bier ins Tasting-Glas wobei es fruchtig-frisch nach Mango, Bananen, Pinie und auch Limonen riecht. Dabei bildet sich ein mittel- bis feinporigen Schaum aus der sich wacker auf dem Bierchen zu halten weiß.

Gleich zu Beginn wird klar, dass dieses Pale Ale eher für wärmere Tage gedacht ist. Frischer, zitruslastiger Hopfengeschmack läuft leicht nachsüßend über die Zunge. Dank der durchaus vorhandenen Herbe wird die Zunge leicht pelzig, ein wenig Malz ist zwischen dem leicht künstlich wirkenden Zitroneneindruck erkennbar was dem Gebräu etwas den Schwung nimmt. Nicht ganz so flott wie erwartet fällt der Abgang aus, der Hopfen bringt mehr kräuterartige Aromen mit und stellt sich dem Bier geschmacklich ein wenig in den Weg.

maisel_and_friends_pale_ale_flascheDabei wirkt das etwas zu hoch karbonisierte Bier recht vollmundig, die Herbe ist knackig und passt gut zum restlichen Setup des Bieres welches allerdings gerne recht kalt getrunken werden möchte. Wird es einen Ticken wärmer so wirkt das Zitronenaroma noch künstlicher sowie das Bier insgesamt süßer wodurch die Trinkbarkeit merklich nachlässt.

Gut ist es schon, der vom Hopfen induzierte, leicht künstlich wirkende Zitronengeschmack gefällt mir allerdings nicht so sehr. Summa summarum – drei Sterne. Prost.

Ihr wollt das Pale Ale probieren? Hier bekommt ihr es.

IBU: 32

Stammwürze: 12,3%

Alkoholgehalt: 5,2%

(3/5)







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