Westheimer Wildschütz Klostermann

westheimer_wildschuetz_klostermann2. Dezember – Zeit, das gestrige Bier der ersten Tür des Kalea Bieradventskalenders aufzumachen. Hervor kommt das Wildschütz Klostermann, ein unfiltriertes Lagerbier bzw. Kellerbier von der Brauerei Westheimer aus dem Örtchen Marsberg im Sauerland.

Das trübe Bier ist orangebraun bis kupfer eingefärbt und bietet eine weißlich-gelbe Schaumhaube mit nur mittelmäßiger Standhaftigkeit.  Im Geruch präsentiert es sich hefig, gespickt mit etwas Karamell und Heu.

Recht voll zeigt sich der Antrunk der von einer durchaus spürbaren Herbe begleitet wird. Mäßig süßlich, versehen mit ordentlich Hefe und grasigen Hopfennoten zeigt sich das Malzbett welches allerdings nicht sehr viel zur Aromatik des Bieres beisteuern kann. Etwas kantig zeigt sich demnach auch der Abgang welcher vom erdigen Malzeindruck sowie dem grasig-bitternden Hopfen dominiert wird.

westheimer_wildschuetz_klostermann_flascheDas erdig-nussige Malzbett wirkt ansonsten recht unauffällig, stört vielleicht sogar ein wenig beim Trinken – gleiches gilt für die etwas zu starke Kohlensäure. Insgesamt ist das Gebräu einigermaßen trinkbar, das zu schwache Malz ist allerdings kein adäquater Gegenspieler für die zu starke Hopfung die das Bier im Nachhinein auch recht trocken wirken lässt.

Passt schon, aber irgendwie ein klein wenig enttäuschend für das erste Bier im Kalender. Gerade noch drei Sterne…

Alkoholgehalt: 4,8%

(3/5)







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