Ammerndorfer Landbier Dunkel

ammerndorfer_landbier_dunkelHeute geht es in das fränkische Ammerndorf – geographisch ein paar Kilometer westlich von Nürnberg gelegen – und dort genauer gesagt zum Dorn-Bräu. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Brauerei im Jahre 1505, seit 1730 befindet sie sich im Familienbesitz (immerhin auch schon über 280 Jahre). Vorstellen möchte ich euch aus der durchaus größeren Bierpalette nun das dunkle Landbier welches gerade seinen Weg ins Glas findet.

Klar und kupferfarben zeigt sich das Landbier, gekrönt mit cremig-feinen, weißlich-beigen Schaum der eine gute Standfestigkeit beweist. In der Nase liegen süßliche sowie leicht röstige Malznoten und ein Hauch Hopfen.

Vollmundig und feinmalzig zeigt sich der erste Schluck. Brotiges sowie karamelliges Malz liegt auf den Geschmacksknospen, etwas Süße und Toffee sowie etwas geröstetes Weißbrot kommen dazu – gar nicht schlecht. Etwas Herbe kommt zum Abgang hin dazu ohne das Bier dabei im Hals zu trocken wirken zu lassen. Passt.

ammerndorfer_landbier_dunkel_flascheDank des feinen Mundgefühls und der gut ausbalancierten Karbonisierung gibt sich das Gebräu sehr süffig. Dabei bleibt die Süße im Rahmen, es dominiert mehr der leicht gehopfte Malzgeschmack und selbiger bleibt auch bis zum Schluss.

Manchmal muss man gar nicht viel schreiben, dieses Bier ist ein typisches fränkisches Landbier mit malzig-süffigen Charakter und echt lecker. Für mich sind das (wenn auch sehr knapp) vier Sterne.

Stammwürze: 13,6%

Alkoholgehalt: 5,6%

(4/5)







Ein Gedanke zu „Ammerndorfer Landbier Dunkel“

Schreibe einen Kommentar