Schönramer Pils

schoenramer_pilsSpricht man über Pils, muss man spätestens nach dem World Beer Cup 2014 auch über Schönramer reden. Das Pils der kleinen, oberbayerischen Privatbrauerei wurde dort zum weltbesten Pils gekürt – ein Schlag ins Gesicht der kompletten deutschen Fernsehbier-Szene. Ob das Bier seinem Ruf wohl auch gerecht wird, zeigt der folgende Test.

Beinahe klar läuft das nach pilsner Brauart gebraute Bier in Glas aus welchem es strohblond heraus schimmert. Oben auf zeigt sich stabiler, cremig-feiner sowie weißer Schaum. In der Nase finden sich weiche, grasige Hopfenaromen, etwas Getreide und Malz.

Sehr schlank und knackig kommt der erste Schluck rüber, etwas brotig wirkt das Malz welches erfreulicherweise kaum Süße bietet. Dafür kann das Pils mit einem blumig-kräuterigen Hopfenaroma aufwarten, welches sich zum Abgang hin weiter intensiviert. Herb ist das ebenso, für den deutschen Pilstrinker vielleicht sogar etwas zu viel. Ich hingegen finde die Bitterkeit gerade gut so, es dürfte sogar noch etwas mehr sein.

schoenramer_pils_flascheDabei geht das Schönramer aber durchaus süffig zu Werke, kantig mit Charakter und dennoch weich und sehr gut trinkbar. Im Verlauf kommt das getreidige Malzbett etwas stärker raus und wirkt dem etwas trocken wirkenden Nachtrunk gut entgegen. Ich sage schonmal: Hallo, Bestenliste.

Viel muss man eigentlich gar nicht sagen. Für mich ist es eines der besten Biere dieses Stils die man hierzulande bekommen kann. Knapp an den fünf Sternen vorbei werden es heute derer vier. Prost.

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IBU: 37

Stammwürze: 11,9%

Alkoholgehalt: 5%

(4/5)







2 Gedanken zu „Schönramer Pils“

  1. Mit den IBU stimmt etwas nicht. 24 Bittereinheiten sind im Schönramer Hell, im Pils sollten es 37 IBU sein. Auf der neuen Schönramer Website liegt wohl ein Copy&Paste-Fehler vor.

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