St. Bernardus Abt 12

st_bernardus_abt_12Aus Westflandern kommt nicht nur das berümthe Westvleteren Bier, nein auch die Brauerei Sint Bernard ist dort ansässig und weltweit für ihr Bier bekannt. Beim St. Bernardus Abt 12 handelt es sich um ein Quadrupel und damit um einen direkten Konkurrenten zum Westvleteren 12. Ich habe beide Biere blind im Vergleich gegeneinander antreten lassen und schildere euch nun heute meinen Eindruck des St. Bernardus Abt 12.

Soweit man das von einem Trappistenbier sagen kann, wirkt das Gebräu trotz der Trübstoffe „relativ“ klar. Ein leichter, roter Schimmer glitzert durch das dunkelbraune Bier welches mit einem bräunlich-weißen, cremigen Schaum bedeckt ist. Im Geruch tut sich einiges, Noten von Haselnüssen, Graubrot, Schokolade und Malz sind erkennbar.

Der Antrunk fällt sehr weich aus, nussige Malznoten fluten die Zunge und sorgen für eine Fülle dunkler Malzaromen, Schokolade, etwas Kaffee, Karamell und Melasse sorgen für einen intensiven und komplexen Geschmackseindruck. Der süßliche Abgang wird auch von etwas Herbe begleitet, fällt ansonsten aber sehr weich und rund raus wobei das Bier in seiner Gesamtheit einen sehr viskosen Eindruck macht.

st_bernardus_abt_12_flascheDas Quad(rupel) hat einen sehr weichen und vollen Körper bei, für einen Belgier, sehr angenehmen Karbonisierung. Zwischen den starken, malzigen Eindrücken wirkt das Abt 12 gelegentlich etwas alkoholisch. Im Trinkverlauf wirkt das Bier würziger, es kommen vereinzelt Gewürzeindrücke auf die sich mit den süßlichen Malznoten abwechseln.

Wow, ein unglaublich gutes und komplexes Bier. Freunde intensiver Malzaromen werden hier wahrlich auf ihre Kosten kommen – genauso, wie eigentlich alle anderen Bierfreunde ebenso. Für mich sind das heute fünf Sterne und ich bin gespannt, ob sich das Westvleteren 12 dagegen behaupten kann.

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Alkoholgehalt: 10%

(5/5)







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