Belhaven Scottish Oat Stout

belhaven_scottish_oat_stoutHeute geht es zum ersten Mal zur Belhaven Brewery ins schottische Dunbar. Vorstellen möchte ich euch den Oat Stout der knapp 300 Jahre alten Brauerei die bis 2005 eine der letzten, unabhängigen Brauereien des Vereinigten Königreichs war. Genau genommen handelt es sich dabei um einen Sweet Stout dem – wie der Name schon verrät – Haferflocken zur Abrundung des Malzkörpers zugesetzt wurden. Legen wir also mal los…

Süßlich-schwer nach Sahnekaramell und dunkler Schokolade liegt das dunkelbraune bis schwarze Bier in der Nase. Durch den feinporig-cremigen, braunen Schaum diffundieren zudem leichte Kaffeenoten – gefällt mir gut!

Malzig und begleitet von einem cremig-samtigen Mundgefühl legt das Bier auf der Zunge los, der bereits im Geruch vorhandene Sahnekaramell schiebt sich langsam über die Geschmacksnerven und wird von einer feinen Süße begleitet, dazu kommt ein Schuß Kaffee und Holz. Etwas dünn wird es dann zum Abgang hin wo sich auch, wie gehabt, die Herbe allmählich breit macht und der Hopfen mit einer würzigen Note den Geschmackseindruck vervollständigt. Leider hat sich an dieser Stelle auch ein leicht metallischer Fehlgeschmack manifestiert der den Genuß ein wenig eintrübt.

belhaven_scottish_oat_stout_flascheMag das Stout bisweil etwas wässrig wirken, kann es aber mit einer recht guten Trinkbarkeit punkten. Gerade das, lange auf der Zunge verweilende, Schokoladenaroma lädt dazu ein, immer wieder zum Glas zu greifen – niedrige Karbonisierung und die Süße tragen ihr Übriges dazu bei. Dass man es dabei mit einem etwas höheren Alkoholgehalt zu tun hat bemerkt man dabei nicht und auch der metallische Eindruck zu Anfangs verschwindet mit der Zeit.

Rundes Bier mit ein paar Macken, dennoch kann man beruhigt mal zugreifen. Für den süßen Scottish Oat Stout vergebe ich heute drei Sterne.

Alkoholgehalt: 7%

(3/5)







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