Vulkan Pale Ale

vulkan_pale_aleEs gehört schon was dazu, wenn man sich traut in Deutschland ein Craftbeer in der Dose auf den Markt zu bringen. So staunte ich nicht schlecht, als auf den sozialen Kanälen auf einmal das Pale Ale der Vulkan Brauerei aus Mending in der Eifel auftauchte. Das IPA der Vulkanier (schlechter Scherz, ok) kenne ich ja bereits und empfand es als durchaus trinkbar – was wohl das Pale Ale aus der Dose kann? Finden wir es heraus!

Recht trüb kommt das orange- bis bernsteinfarbene Bier aus der Aluminumbehausung. Unter dem weißen, feinporigen Schaum steigt eine feine Hopfenase auf, es duftet ein wenig nach Mango, Aprikosen etwas Malz und Zitrusfrüchten…

Im Antrunk zeigt sich das Malz recht strohig und getreidig, etwas Brot liegt auf der Zunge zu dem sich erst nach und nach die Hopfenaromen gesellen. Diese fallen moderat aus, eine Mischung aus Pfirsichen, Mango und Bergamotte sind schmeckbar – allerdings allesamt nicht großartig ausgeprägt. Etwas wässrig und hefig kommt das Bier rüber wenn es zum Abgang hin geht der lediglich leicht nachbittert, das Bier aber etwas schlanker wirken lässt.

vulkan_pale_ale_doseNach und nach setzt sich im Hopfenbouquet ein (Bitter-) Orangengeschmack durch der das Aroma des Bier fortlaufend dominiert. Dabei ist es in meinen Augen zu hoch karbonisiert, die Trinkbarkeit fällt aber ansonsten gut aus.

Geschmacklich ist mir das zu wenig und ich erwarte mir auch in einem American Pale Ale eine gut wahrnehmbare Herbe. Bitte etwas mehr von allem – bis auf die Hefe. Für das Vulkan Pale Ale vergebe ich gerade noch drei Sterne.

Alkoholgehalt: 4,9%

(3/5)







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