VonFreude Ale Primeur

vonfreude_ale_primeurVor wenigen Tagen kam ein Paket vom Craftbeer Shop, darin zwei mir bereits bekannte Biere wie auch jeweils zwei von BRLO und VonFreude – Merci hierfür. Ich fange dann auch gleich mal mit dem Ale Primeur von VonFreude an. „Endlich gutes Bier“ wirbt die Homepage der Hamburger deren Belgian Pale Ale „Ale Primeur“ ich euch jetzt vorstellen werde.

Fruchtig und nach Orangenschalen und Hefe duftet das trübe, orange- bis bernsteinfarbene Bier. Oben auf legt sich samtig-feiner, weißer Schaum und rundet somit die Optik ab.

Der Antrunk fällt recht weich aus, einige, wenige Aromen von Orangenzesten laufen zusammen mit einem recht süßlichen Malzbett über die Zunge, es wirkt sehr hefig wobei die Hefe nicht unbedingt viel gutes zum Geschmack beiträgt – sie wirkt bisweilen etwas muffig. Im Malz liegt etwas Karamell, erinnert vom Charakter her aber stark an ein Export. Der Abgang ist recht unspektakulär, etwas würzig-kräuteriger Hopfen mit dem bereits benannten Fruchtaroma sowie die Hefe wechseln sich hier ab, er wirkt weich und recht schlank.

vonfreude_ale_primeur_flascheHerbe ist auch dabei, jedoch sehr wenig was angesichts von 35 Bittereinheiten nun kaum verwunderlich ist. Die Karbonisierung hingegen ist sehr gefällig, auch wenn sie die geschmacklichen Defizite nicht ausgleichen kann. Im Übrigen handelt es sich bei diesem Bier (laut Homepage) um ein Belgian Pale Ale und nicht um ein American Pale Ale wie z.B. auf Ratebeer oder Untappd zu lesen ist – Hefe und Trub sind somit durchaus erwünscht. Dennoch vermag dieses Bier nicht viel daraus zu machen, hintenraus geht es eigentlich fast nur noch plump hefig zu.

Ne, nicht mein Fall und vom Amarillo merkt man eigentlich so gut wie nichts. Ganz knapp schrammt das Ale Primeur an den drei Sternen vorbei und bekommt derer zwei.

IBU: 35

Stammwürze: 14%

Alkoholgehalt: 5,8%

(2/5)







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