Beck’s Amber Lager

becks_amber_lagerIn den vergangenen Wochen ging es bezüglich der drei neuen Beck’s Sorten hoch her. Es wurde viel gemotzt, viel geschrieben und viel analysiert…das Ergebnis: Unklar. Fakt ist, dass die Craft-Gemeinde sehr empört über die gar nicht so craftigen, neuen Biere der Brauerei war. Auch wenn deren Aufmachung, die zugegeben nicht schlecht wirkt, stark in die Richtung der Craftbeer-Fraktion tendiert, so versteckt hinter der Fassade ein einfaches Allerweltsbier. Um das zu belegen, stelle ich heute das neue Amber Lager der Bremer vor. Los gehts.

Über die kupferrote Färbung des Bieres kann man ja mal nichts Negatives sagen, über die Schaumbildung und -stabilität allerdings schon – diese ist mangelhaft. Im Geruch tummelt sich etwas brotig-nussiges Malz sowie ein diffuses Hopfenaroma.

Das Mundgefühl des recht hoch karbonisierten Bieres ist angenehm weich, geschmacklich ist allerdings nicht viel los. Süßes, recht charakterloses Malz läuft über die Zunge und hinterlässt einen beinahe geschmacklosen Film, lediglich einige wenige Getreidenoten finden sich im Geschmack wieder die mit einem metallischen Eindruck einhergehen. Der Abgang ist ebenso langweilig und unauffällig – es plätschert so dahin.

becks_amber_lager_flascheIch fühle mich stark an den Heineken Biertest von vor 4 Jahre erinnert wobei dieser Vergleich beinahe eine Beleidigung für das Heineken ist. Es ist ein absolut langweiliges Lagerbier mit Null Charakter – ich empfinde dahingehend auch den Preis von ca 1 Euro pro 0,33l Flasche, gelinde gesagt, als eine bodenlose Frechheit.

Konnte ich dem Pale Ale noch irgendwo etwas abgewinnen, gilt hier nur eines: weg damit, 1 Stern. Ende.

Glaubt ihr mir nicht? Überzeugt euch selbst und bestellt das Amber Lager hier.

Alkoholgehalt: 5,7%

(1/5)







2 Gedanken zu „Beck’s Amber Lager“

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