Evil Twin Molotov Lite

evil_twin_molotov_liteEs entbehrt nicht gerade einer gewissen Komik, dass man bei Evil Twin den „leichten“ Ableger des Molotov Cocktail „Molotov Lite“ benennt, fällt dieser mit 8,5 Volumenprozent Alkohol ja immernoch mindestens genau so stark aus wie es viele andere Double IPAs auf dem Markt sind. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder kommt das Lite aber auch gleich in der Pint-Dose daher…am Schluß bleibt man da noch nüchtern – das geht ja gar nicht!

Hach, das ist wieder ein Duft. Nach dem gemütlichen Zischen der Dose, macht sich ein tropischer Fruchtkorb an Aromen in der Nase breit. Süßliche Noten von Mango, Maracuja und Grapefruit wecken die Vorfreude auf dieses golden- bis bernsteinfarbene Bier…

Und genau so gibt sich auch der Antrunk, frisch, intensiv fruchtig und richtig schön herb. Aromen von Orangenzesten, Maracuja, Zitronen sowie blumige Eindrücke beherrschen den Geschmackseindruck des Starkbieres. Aber auch im Malzbett ist ein bisschen was los, sehr weich mit einem Hauch Karamell dient dieses als minimalst süßlicher Aromentransporteur und bringt den Hopfen sehr schön zur Geltung.

evil_twin_molotov_lite_flascheWie es sich für ein amerikanisches Double IPA gehört, fällt die Bitterkeit ordentlich aus und sorgt für eine noch angenehme Adstringenz auf der Zunge. Wirkt der große Bruder eigentlich mehr wie ein Barley Wine, hat man hier nun wirklich mit einem richtig guten Vertreter seines Stils zu tun. Fruchtig, hopfig und mit einer richtig knackigen Herbe im Hintergrund, dabei aber nicht so zitrusdominiert wie es viele andere Biere seiner Art sind.

Was soll ich sagen? Mir schmeckt auch das Molotov Lite richtig, richtig gut. Von mir gibt es fünf Sterne und – schon wieder – einen Eintrag in die Bestenliste.

Alkoholgehalt: 8,5%

(5/5)







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