Held-Bräu Hell

held_braeu_hellAuf in die fränkische Schweiz, genauer gesagt ins oberfränkische Ahorntal in der Nähe von Bayreuth. Dort residiert der Held-Bräu, eine typische fränkische Brauerei im Familienbesitz mit angeschlossener Gaststube. Im Test habe ich heute für euch das helle Lagerbier der Brauerei und freue mich, damit endlich mal wieder was aus Franken im Blog zu haben. Auf geht’s!

Goldgelb leuchtet das fränkische Gebräu aus dem Seidla, oben auf stabiler und feinporiger Schaum. Es duftet kernig-malzig und bringt einen ganz leichten Hauch Hopfen mit.

Der Antrunk wirkt gar nicht so frisch wie es der Duft einem glauben machen will. Recht getreidig, ansonsten geschmacklich aber eher unauffällig kommt das Malz rüber, auch Süße ist kaum vorhanden. Dennoch, der Körper wirkt nicht leer oder das Bier charakterlos, es hat eine gewisse Vollmundigkeit die auch im Abgang beim Einsetzen der dezenten Herbe nicht verloren geht.

held_braeu_hell_flascheMit jedem Schluck wird das Bier süffiger. Es liegt sehr weich und rund im Mund, etwas Hopfenwürze ist dabei wie auch eine angenehme Karbonisierung. Hatte ich anfangs noch Bedenken, es könnt im Verlauf etwas langweilig oder zu einfach werden, haben sich diese Gedanken mittlerweile zerstreut. Es behält seinen leicht kernigen, zeitweise sogar minimalst nach Bierwürze schmeckenden Körper und lässt sich einfach gut trinken.

Gut, dieses helle Bier ist nun nicht der Gipfel dessen was geschmacklich möglich ist, dennoch solide und süffig. Daher gehen gute drei (fast vier) Sterne an den Held-Bräu.

Alkoholgehalt: 4,9%

(3/5)







2 Gedanken zu „Held-Bräu Hell“

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