Schlossbrauerei Unterbaar St. Laurentius Bock

unterbaarer_st_laurentius_bockVon Unterbaar habt ihr bisher noch nichts gehört? Willkommen im Club! Es handelt sich dabei um einen Stadtteil der schwäbischen Gemeinde Baar in dem es, neben einem Wasserschloss, eben auch die dazu passende Schlossbrauerei gibt. Von dort habe ich heute den St. Laurentius Bock für euch im Test, ein untergäriges Bockbier welches zu den stärksten Bieren aus dem Sortiment der Brauerei gehört. Gehen wir es an.

Süßlich malzig, nach Getreide und etwas Brot duftet das klare, bernsteinfarbene Bier welches sich unter einer cremig-feinen, weißlichen Schaumkrone versteckt.

Oha, das schmeckt aber. Sehr weich und vollmundig gibt sich der erste Eindruck, viel Malzsüße mit Karamell und einem Hauch röstiger Aromen macht sich im Mund breit. Vom Körper her erinnert es stark an fränkische Landbiere, sehr rund, malzig-brotig mit einer feinen, im Abgang stärker werdenden Herbe. Erwartungsgemäß unauffällig fällt die Hopfung aus, vereinzelt stechen  einige, würzige Lupulusnoten hervor, ergänzen damit aber lediglich die Geschmacksfülle dieses Bockbiers.

unterbaarer_st_laurentius_bock_flascheSüffig ist dieses Bier auch noch, dem sehr süßen Malzkörper und der perfekt getroffenen Karbonisierung sei Dank. Im Verlauf wird das Gebräu dann sogar noch etwas herber, im Bauch wird es wohlig warm (als wenn es draussen nicht schon warm genug wäre) und man ist durchaus zufrieden mit dem was man im Glas hat.

Ein tolles Bockbier hat man dort in Unterbaar gebraut, vielleicht noch etwas zu süß und zu „zahm“ – von mir gibt es hierfür dennoch hervorragende vier Sterne.

Alkoholgehalt: 7,3%

(4/5)







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