Brauerei Wasserburger Tassilator

brauerei_wasserburger_tassilatorWie ein Kollege vor einigen Tagen sagte, halte er sich bei diesen Temperaturen lieber an die leichteren Biere und Sommer-Ales und überlässt die schweren Biere lieber anderen. Nun gut, dann mache ich das doch einfach und stelle euch heute den Tassilator Doppelbock der Brauerei Wasserburger aus Dingolfing vor – 34 Grad Außentemperatur können mich nicht aufhalten.

Dunkelbraun, gepaart mit einem rubinroten Schimmer sowie bräunlich eingefärbten, feinporigen Schaum – so präsentiert sich der niederbayerische Doppelbock im Glas. In der Nase finden sich typisch malzig-röstige Noten, etwas Karamell aber auch ein Hauch würziger Hopfen.

Malzig und süßlich geht es dann auch auf der Zunge zu, Karamell und Schokolade sind in diesem vollmundigen Bier schmeckbar, ebenso Brot, etwas Vanille und Lakritze. Dazu kommt ein Hauch getrockneter Pflaumen der die etwas starke Süße im Zaum hält, der aufkommende, auffallend herbe sowie trockene Abgang sorgt seinerseits ebenfalls für einen angenehmen Ausgleich.

brauerei_wasserburger_tassilator_flascheIm Verlauf gefällt besonders das sehr brotige Malzbett mit seinen Anklängen von Roggen, etwas Weizen und der starken, nussigen Karamellnote. Gerade bei diesen Temperaturen wirkt das Bier, nicht zuletzt durch seine hohe Süffigkeit, sehr gefährlich – aber das hier ist ein Biertest und kein Kindergarten. Vielleicht hätte die röstige Note noch etwas ausgeprägter sein können, so gehen die schokoladigen Noten mit der Zeit etwas verloren und die Süße des Bockbiers zieht an.

Gar nicht verkehrt, der Tassilator von der Brauerei Wasserburger. Ganz knapp reicht es heute für vier Sterne und ich lege mich mal besser hin… 😉

Stammwürze: 20%

Alkoholgehalt: 7,7%

(4/5)







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